Bibel

MONTENEGRO – GEBET MIT ALLEN SINNEN

(Foto Fantur: Kirche des hl. Nikolaus, die bedeutendste serbisch-orthodoxe Kirche in der Altstadt von Kotor, Montenegro)

 

 

Die Orthodoxe Kirche ist mit mehr als siebzig Prozent Mitgliedern die größte Konfession in Montenegro. Der Metropolit der serbisch-orthodoxen Kirche ist seit 2021 Joanikije II. (Mićovič). Er beerbte das Amt von seinem Vorgänger Amfilohije (Radović), der an COVID verstorben ist. Die Hauptkirchen des Metropoliten sind das Kloster Cetinje und die Auferstehungskirche (Hauptkirche) in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica.

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TIPPS ZUM UNGLÜCKLICHSEIN – HABEN

Vom Haufen Angebot ……….

 

………. zum Müllberg (Foto: Fantur)

 

„Gib mir mehr davon, gib mir mehr davon. Etwas mehr als vorher, das vertrag ich schon. Es gefällt mir so sehr, dass ich mich daran gewöhn,“ besingt Rolf Zuckowski den Alltag in seinem Song. So dreht sich alles nur mehr um das Immer-Mehr-Haben-Wollen und das Ende ist nicht in Sicht. Und wozu?

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ALPHA UND OMEGA – ZWEI VEREINENDE POLE

(Foto Fantur: das KREUZ inmitten von ALPHA und OMEGA in der Kirche Sant‘ Apollinare in Classe in Ravenna)

 

 

„Das ist für mich ein Alpha und ein Omega!“ Dies sagt man, wenn man ausdrücken möchte, dass für mich etwas wichtig und unerlässlich ist. Der wesentliche Kern in meinem Leben ist meine Grundlage und zugleich meine Lebensbegleitung. Zudem vermittelt es mir Sinn und Sicherheit. Erst dieser Rahmen ermöglicht mir auch die Geborgenheit.

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DER WOLF IM SCHAFSPELZ PIRSCHT SICH AN

(KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT: der Wolf im Schafspelz auf der Suche nach einer Beute)

 

Die größte Bedrohung der Herde ist der Wolf, der die Schafe zerstreut und attackiert. Darüber hinaus erwähnt das Zweite Testament die Bedrohung im Gleichnis vom guten Hirten (Joh 10,11-18). Da schleicht sich der Wolf heran, verwirrt die Herde, zerstreut die Schafe und holt sich ein Opfer.

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IM ZEICHEN DES GEHEIMCODES „FISCH“

(Foto Fantur: Fische im Bodenmosaik der Basilika von Aquileia, Italien)

 

Der Fisch ist ebenso ein Symbol für das Leben. Zudem schlängelt er sich mit ausgeprägten Sinnesorganen schwerelos und fast unbeschwert durch die Gewässer. Außerdem bedrohen ihn die durch Menschenhand verschmutzte Nahrungskette und der Sauerstoffmangel durch erhöhte Wassertemperaturen.

 

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DER WEIßE FRIEDENSBOTE IN NOTZEITEN

(Foto Fantur: Friedenstauben für den Verstorbenen – ein Teil des Mosaiks im Mausoleum der Galla Placidia, Ravenna, Italia)

 

40 Tage regnete es und die Sintflut hinterließ eine Spur der Verwüstung. Demzufolge breitete sich das Wasser in Sekundenschnelle aus und erstickte alles Lebenswerte. Es ist so, wie mit einem geworfenen Stein, der im Wasser immer weitere Kreise zieht. Ebenso verhält es sich auch mit der Gewalt und dem Bösen. 

 

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FIXIERTER ANKERPLATZ DER HOFFNUNG

(Foto Fantur: Symbole „Glaube, Hoffnung, Liebe“ am Kirchturm der Hundertwasserkirche Bärnbach, Steiermark)

 

 

Anker über Bug werfen gehört zur Schifffahrt, um das Wasserfahrzeug auf festem Boden zu verankern und nach Bedarf an Land zu bringen. Somit wünscht man sich nach jeder Ausfahrt wieder einen Halt und Trittfestigkeit.
 
Ebenso wirft man im Leben Anker, um wieder festen Untergrund und sicheren Halt zu verspüren.

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DAS KREUZ MIT DEM KREUZ BIS ZUM WANDEL

(Foto Fantur: das Kreuz – ein Pendel zwischen Angst und Hoffnung)

 

 

Das Kreuz erinnert an die Hinrichtung des Religionsstifters Jesus von Nazareth. Die Ausrichtung des Kreuzes birgt Symbolkräfte. So drückt der Längsbalken die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott bzw. zwischen dem Irdischen und dem Jenseitigen aus. Im Gegensatz dazu steht der Querbalken für die zwischenmenschlichen Beziehungen genauso, wie die offenen Arme zum Willkommensgruß. Der Mittelpunkt des Kreuzes, wo sich die horizontale und die vertikale Ebene begegnen, ist das tragende, ausgleichende und verbindende Element beider Ebenen. Da vereinen sich das Diesseits und das Jenseits.

 

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DIE KERZE, DIE NIE ERLISCHT

     (Foto Fantur: Grablegung Jesu, Fresko im Eingangsbereich der Grabeskirche in Jerusalem)

 

Der Tod hinterlässt eine langen Schatten. Die einen scheren aus, andere suchen nach Auswegen und leben von Erinnerungen, wieder andere halten Ausschau nach existenziellen Lichtimpulsen und Hoffen auf ein Kerzenlicht, das niemals erlischt.

 

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DER ABSCHIED BIS ZUR LETZTEN BERÜHRUNG

   (Foto Fantur: Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt, am Kalvarienberg in Eisenstadt)

 

 (Foto Fantur: Michelangelos Pietà im Petersdom in Rom)

 

 

Der traurigste Moment und der Tiefpunkt im Leben passieren, wenn eine Mutter den Tod ihres Kindes betrauern muss. Dies drückt sich in der Sakralkunst in der Darstellung der Pietà aus. Da wird Maria mit ihrem toten Sohn in den Armen gezeigt und es erfolgt die letzte zärtliche Berührung Marias.

 

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DIE LIEBE STEHT AUF DER NAGELPROBE

(Foto Fantur: der griechisch-orthodoxe Kreuzigungsaltar am Kalvarienberg/Golgotha in der Grabeskirche in Jerusalem)

 

(Foto Fantur: der katholische Altar der Annagelung am Kalvarienberg/Golgotha in der Grabeskirche in Jerusalem)

 

(Foto Fantur: freigelegter Golgotafelsen in der Grabeskirche in Jerusalem, Israel)

 

 

Nagel um Nagel

Schlag um Schlag

Schmerz um Schmerz

Wunde um Wunde

Eingeschlagen ins Kreuz

 

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DIE BLOßSTELLUNG DES WERTLOSEN

(Foto Fantur: X. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach / Loče am Faaker See / Baško jezero)

 

 

„Ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben. … Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“ (Mt 25, 43.45) Dies ist ein Ausschnitt aus dem Gleichnis des Weltgerichts. Diese Aussage drückt ein Richtmaß für das Leben aus und stellt eine Messlatte für das Leben danach dar. 

 

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GEKNICKT DURCH DIE LAST DES KREUZES

(Foto Fantur: IX. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach am Faaker See / Loče ob Baškem jezeru)

 

 (Foto Fantur: geknicktes Kreuz im Naturschutzgebiet Dragositschach / Dragožiče)

 

 

Meine Würde

verdreht ein Zerrbild

 

Mein Wesen

überschüttet

mit Hasstiraden

 

Meine Existenz

ausgegrenzt

infolge der Anders-Artigkeit

 

Meine Person

mithilfe von Meineidern

gezerrt vor die Gerichte-Küche

 

Mein Sein

verpixelt bis zur

Unkenntlichkeit

 

Meine unerwünschte Person

gejagt und geknickt

vom auferlegten Kreuz

 

Peter Fantur

 

 

 

IX. Station: JESUS FÄLLT ZUM DRITTEN MAL UNTER DEM KREUZ

„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk 8,34)

 

 

(Foto Fantur: 9. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem vor der koptisch-orthodoxen Kirche St. Helena)

 

 

 

 

WEINT ÜBER EUCH UND EURE KINDER

(Foto Fantur: Andrea d’Agnolo gen. del Sarto, Beweinung Christi 1519/20, KHM Wien)

 

 

 

Weinende Mütter

am Grab der Sternenkinder

Trauernde Mütter

mit verhungerten Babys in den Armen

Schreiende Mütter

vor der Todesliste der Kriegssoldaten

Herzzerreißende Mütter

vor dem Sack des lebensmüden Kindes

Wehklagende Mütter

bei vorzeitigem Ableben ihres Sohnes von

 

Peter Fantur

 

 

 


VIII. Station: JESUS BEGEGNET DEN WEINENDEN FRAUEN

„Es folgte ihm aber eine große Volksmenge und viele Frauen, die klagten und beweinten ihn. Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: ‚Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.'“ (Lk 23,27f.)

 

 

 

      (Foto Fantur: 8. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem)

DER BEFUND EINES SCHWEIßTUCHES

(Foto F.: Veronika gibt Jesus das Schweißtuch in der Nikolaikirche in Villach, Kärnten)

 

 

Ein Schweißtuch schreibt Geschichte. So sammelt dieser Stoff Schweißtropfen und diese erzählen den Alltag einer Person. Darin spiegeln sich die anstrengende Mühe und Plage einer Person wider.                                                                                                      Im Schweiße des Angesichts wird der Ernährungshaushalt aufgefüllt.

 

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FREMDER IN NOT

[Foto Fantur: Simon aus Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen in der Wallfahrtskirche Maria Gail / Marija na Zilji bei Villach]

 

 

Und die mühevolle Feldarbeit ist abgeschlossen; allerdings zwingen Soldaten Simon aus Kyrene, das Kreuz des körperlich geschwächten Jesus zu tragen. Den Ausgang des Tages hat sich Simon wohl anders und entspannter vorgestellt.

 

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DER SEELEN-PEIN AUSGELIEFERT

(Foto Fantur: Was für ein Anblick für eine Mutter? Jesu Dornenkrönung von Caravaggio, 1603, Kunsthistorisches Museum Wien)

 

 

Was für ein Anblick für die Mutter Jesu! Sie sieht ihren Sohn von Schlägen, Verletzungen und dem tragenden Kreuz körperlich schwer gezeichnet. Am liebsten würde sie ihm gerne beistehen, doch in diesem Augenblick fühlt sie sich meilenweit von ihm entfernt.

 

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GUT BEHÜTET INS NEUE JAHR

(Foto Fantur: Frauenkirchen in Burgenland: Gnadenbild, das sogar die Türkenbelagerung 1683 überstand)

 

 

Nach einer berauschenden Silvesternacht folgt die Ernüchterung. Es beginnt ein neues Jahr, mit neuen Voraussetzungen, Herausforderungen und Hoffnungen. Am 1. Jänner feiert die katholische Kirche das „Hochfest der Gottesmutter Maria“. Somit wird das neue Jahr unter den Schutzmantel Marias gestellt.

 

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LICHTBLICKE IM ADVENT_7

(Foto Fantur: Schuster Martin, gespielt von Ernst Müller vom Ensemble EliThe)

 

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: v. l. Harald Triebnig, Ernst Müller, Berlinda Wriessnegger, Leo Moser, Sebastian Gutschi und Horst Bernel vom Ensemble EliThe).
.       
(Foto Fantur: Ernst Müller alias Schuster Martin beim Lesen der Lebensquelle – Bibel, l. Ernst Müller mit dem Engelsboten Marie Lisa Korb).
Schuster Martin werkt Tag und Nacht in seinem Keller. Sein Blick in die Außenwelt führt durch ein kleines Kellerfenster. Hier beobachtet er die Schuhe von vorbeigehenden Passanten, die allesamt von ihm angefertigt worden sind. Er zog sich zurück, nachdem seine Frau früh verstorben war und er Jahre später auch noch seinen einzigen Sohn verloren hatte. In der Phase des Rückzugs und der tiefen Trauer findet er Trost beim Lesen des Evangeliums. Da hört er eine Stimme: „Martin, Martin, morgen will ich zu dir kommen!“

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LICHTBLICKE IM ADVENT_4

  

 

 

(Foto Fantur: Maria Immaculata über dem Hochaltar der Kollegienkirche in Salzburg)

 

 

Im strahlenden Licht erscheint die Madonna in der Kollegien- oder Universitätskirche in Salzburg. Die weiße Kalklasur trägt einen entscheidenden Beitrag dazu. Die Mutter Gottes befindet sich über den prachtvollen barocken Hochaltar und wird von 71 Engeln begleitet.

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IM SCHATTEN DES TEUFLISCHEN SAATGUTES

(Foto Fantur: Fresko „Der Sämann und der Teufel“ von Albin Egger-Lienz, Gedächtniskapelle in Lienz)

 

An der Westwand der Lienzer Gedächtniskapelle sind der Sämann und im Hintergrund in Lauerstellung der Teufel dargestellt. Es ist somit das zweite Fresko des Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926) in der Kriegergedächtniskapelle in Lienz. Sie wurde 1924/25 vom Architekten Clemens Holzmeister geplant.

 

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BEWEGENDE ENERGIE DURCH DIE URKRÄFTE

      (Foto Fantur: gesunde Weidenröschen in den Dolomiten Italiens)

 

Ein Erfolgsrezept der Urkirche war, dass Christen nach ihren Gnadengaben wirkten. So zeichneten sie sich durch Weisheit, Wunderkräfte, Prophetie, … (siehe 1. Kor. 12,8-10) aus – jeder nach seinen Fähigkeiten und Talenten. Infolgedessen waren sie überzeugend und mitreißend. Ein Leben aus Überzeugung zeichnete ihren christlichen Glauben aus.

 

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DIE VIELEN GESICHTER DER MUTTERGOTTES MARIA

(Foto Fantur: Mariä Himmelfahrt in der Karlskirche in Wien, Teilansicht des Altargemäldes von Sebastiano Ricci)
(Foto Fantur: Mariä Himmelfahrt am Deckengewölbe des Mittelschiffs in der Stiftskirche Ossiach, Josef   Ferdinand Fromiller, um 1744)

 

(Foto Fantur: Marijino vnebovzetje – Mariä Himmelfahrt in der Kathedrale Koper, Slovenija)

 

 

Die Gottesmutter Maria repräsentiert das Weibliche im Christentum. Für die Christen vermittelt sie eine gewisse Geborgenheit und einen starken Rückhalt. Außerdem verkörpert Maria die Demut, ein Vorbild des Glaubens und den Gerechtigkeitssinn.

 

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AUFOPFERNDE TAPFERKEIT ZU HUNDERT PROZENT

  (Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel am Hochaltar im Dom zu Passau, Bayern)

 

 (Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus am Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

 

(Foto Fantur: Stephanus mit den Steinen in der Hand am Seitenaltar des Gurker Doms in Kärnten dargestellt)

 

„So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und mit einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.

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TAPFERKEIT UNTER LEBENSGEFAHR

 

 (Foto erstellt mit ChatGPT: Diebe in Aktion)

 

Der Prophet Amos (Erstes Testament) wettert gegen die Ungerechten, „weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen…, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen.“ (Am 2,6f.) Der alttestamentliche Prophet nimmt sich tapfer kein Blatt vor den Mund und greift die Ausbeuter an, die sich mit untadeligen Werken anstacheln: „Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.“ (Am 8,5f.)

 

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DAS HEILIGE BILD IM DIALOG

 

     (Foto-Collage Fantur: Christusdarstellungen in der Kirche Panagyia Kera bei Kritsa, Kreta)

 

Aus dem dunklen Hintergrund erstrahlt eine heilige Figur. Es ist Jesus Christus, dargestellt in der byzantinischen Kirche Panagia Kera auf Kreta (Griechenland). Das Bild (Detailansicht, siehe unten) ist ein Wandfresko aus dem 13./14. Jahrhundert.

 

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