MONTENEGRO – GEBET MIT ALLEN SINNEN

(Foto Fantur: Kirche des hl. Nikolaus, die bedeutendste serbisch-orthodoxe Kirche in der Altstadt von Kotor, Montenegro)

(Foto Fantur: Kirche des hl. Nikolaus, die bedeutendste serbisch-orthodoxe Kirche in der Altstadt von Kotor, Montenegro)

Vom Haufen Angebot ……….

………. zum Müllberg (Foto: Fantur)

(Foto Fantur: das KREUZ inmitten von ALPHA und OMEGA in der Kirche Sant‘ Apollinare in Classe in Ravenna)
„Das ist für mich ein Alpha und ein Omega!“ Dies sagt man, wenn man ausdrücken möchte, dass für mich etwas wichtig und unerlässlich ist. Der wesentliche Kern in meinem Leben ist meine Grundlage und zugleich meine Lebensbegleitung. Zudem vermittelt es mir Sinn und Sicherheit. Erst dieser Rahmen ermöglicht mir auch die Geborgenheit.

(KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT: der Wolf im Schafspelz auf der Suche nach einer Beute)

(Foto Fantur: der gute Hirte im Mausoleum der Galla Placidia in Ravenna, Italien)
Seine Anwesenheit verbreitet Zuversicht und man fühlt sich sicher und aufgehoben. Außerdem erschleicht er sich das Vertrauen nicht. Dies betrifft den guten Hirten, der seine Schafe behütet.

(Foto Fantur: Fische im Bodenmosaik der Basilika von Aquileia, Italien)
Der Fisch ist ebenso ein Symbol für das Leben. Zudem schlängelt er sich mit ausgeprägten Sinnesorganen schwerelos und fast unbeschwert durch die Gewässer. Außerdem bedrohen ihn die durch Menschenhand verschmutzte Nahrungskette und der Sauerstoffmangel durch erhöhte Wassertemperaturen.

(Foto Fantur: BROT für ALLE)
Das Brot steht neben dem Fisch als Bild für das Leben. 673 Millionen Menschen, geschätzt 8,2 % der globalen Bevölkerung, litt 2024 unter Hunger.


(Foto Fantur: Friedenstauben für den Verstorbenen – ein Teil des Mosaiks im Mausoleum der Galla Placidia, Ravenna, Italia)
40 Tage regnete es und die Sintflut hinterließ eine Spur der Verwüstung. Demzufolge breitete sich das Wasser in Sekundenschnelle aus und erstickte alles Lebenswerte. Es ist so, wie mit einem geworfenen Stein, der im Wasser immer weitere Kreise zieht. Ebenso verhält es sich auch mit der Gewalt und dem Bösen.

(Foto Fantur: Symbole „Glaube, Hoffnung, Liebe“ am Kirchturm der Hundertwasserkirche Bärnbach, Steiermark)

(Foto Fantur: das Kreuz – ein Pendel zwischen Angst und Hoffnung)
Das Kreuz erinnert an die Hinrichtung des Religionsstifters Jesus von Nazareth. Die Ausrichtung des Kreuzes birgt Symbolkräfte. So drückt der Längsbalken die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott bzw. zwischen dem Irdischen und dem Jenseitigen aus. Im Gegensatz dazu steht der Querbalken für die zwischenmenschlichen Beziehungen genauso, wie die offenen Arme zum Willkommensgruß. Der Mittelpunkt des Kreuzes, wo sich die horizontale und die vertikale Ebene begegnen, ist das tragende, ausgleichende und verbindende Element beider Ebenen. Da vereinen sich das Diesseits und das Jenseits.

(Foto Fantur: Grablegung Jesu, Fresko im Eingangsbereich der Grabeskirche in Jerusalem)
Der Tod hinterlässt eine langen Schatten. Die einen scheren aus, andere suchen nach Auswegen und leben von Erinnerungen, wieder andere halten Ausschau nach existenziellen Lichtimpulsen und Hoffen auf ein Kerzenlicht, das niemals erlischt.

(Foto Fantur: Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt, am Kalvarienberg in Eisenstadt)

(Foto Fantur: Michelangelos Pietà im Petersdom in Rom)
Der traurigste Moment und der Tiefpunkt im Leben passieren, wenn eine Mutter den Tod ihres Kindes betrauern muss. Dies drückt sich in der Sakralkunst in der Darstellung der Pietà aus. Da wird Maria mit ihrem toten Sohn in den Armen gezeigt und es erfolgt die letzte zärtliche Berührung Marias.

(Foto Fantur: Hans Pleydenwurff, 1420-1472, Hofer Altar, Kreuzigung Christi, Alte Pinakothek München)
Ein Opfertod „verjährt“ nicht und ist nicht vergeblich. Er hat viele Gesichter und verändert die Gesellschaft.

(Foto Fantur: der griechisch-orthodoxe Kreuzigungsaltar am Kalvarienberg/Golgotha in der Grabeskirche in Jerusalem)

(Foto Fantur: der katholische Altar der Annagelung am Kalvarienberg/Golgotha in der Grabeskirche in Jerusalem)

(Foto Fantur: freigelegter Golgotafelsen in der Grabeskirche in Jerusalem, Israel)
Nagel um Nagel
Schlag um Schlag
Schmerz um Schmerz
Wunde um Wunde
Eingeschlagen ins Kreuz

(Foto Fantur: X. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach / Loče am Faaker See / Baško jezero)
„Ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben. … Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“ (Mt 25, 43.45) Dies ist ein Ausschnitt aus dem Gleichnis des Weltgerichts. Diese Aussage drückt ein Richtmaß für das Leben aus und stellt eine Messlatte für das Leben danach dar.

(Foto Fantur: IX. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach am Faaker See / Loče ob Baškem jezeru)

(Foto Fantur: geknicktes Kreuz im Naturschutzgebiet Dragositschach / Dragožiče)
Meine Würde
verdreht ein Zerrbild
Mein Wesen
überschüttet
mit Hasstiraden
Meine Existenz
ausgegrenzt
infolge der Anders-Artigkeit
Meine Person
mithilfe von Meineidern
gezerrt vor die Gerichte-Küche
Mein Sein
verpixelt bis zur
Unkenntlichkeit
Meine unerwünschte Person
gejagt und geknickt
Peter Fantur
„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk 8,34)

(Foto Fantur: 9. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem vor der koptisch-orthodoxen Kirche St. Helena)

(Foto Fantur: Andrea d’Agnolo gen. del Sarto, Beweinung Christi 1519/20, KHM Wien)
am Grab der Sternenkinder
Trauernde Mütter
mit verhungerten Babys in den Armen
Schreiende Mütter
vor der Todesliste der Kriegssoldaten
Herzzerreißende Mütter
vor dem Sack des lebensmüden Kindes
Wehklagende Mütter
bei vorzeitigem Ableben ihres Sohnes von
Peter Fantur
„Es folgte ihm aber eine große Volksmenge und viele Frauen, die klagten und beweinten ihn. Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: ‚Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.'“ (Lk 23,27f.)

(Foto Fantur: 8. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem)

(Foto F.: Veronika gibt Jesus das Schweißtuch in der Nikolaikirche in Villach, Kärnten)
Ein Schweißtuch schreibt Geschichte. So sammelt dieser Stoff Schweißtropfen und diese erzählen den Alltag einer Person. Darin spiegeln sich die anstrengende Mühe und Plage einer Person wider. Im Schweiße des Angesichts wird der Ernährungshaushalt aufgefüllt.

[Foto Fantur: Simon aus Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen in der Wallfahrtskirche Maria Gail / Marija na Zilji bei Villach]
Und die mühevolle Feldarbeit ist abgeschlossen; allerdings zwingen Soldaten Simon aus Kyrene, das Kreuz des körperlich geschwächten Jesus zu tragen. Den Ausgang des Tages hat sich Simon wohl anders und entspannter vorgestellt.

(Foto Fantur: Was für ein Anblick für eine Mutter? Jesu Dornenkrönung von Caravaggio, 1603, Kunsthistorisches Museum Wien)
Was für ein Anblick für die Mutter Jesu! Sie sieht ihren Sohn von Schlägen, Verletzungen und dem tragenden Kreuz körperlich schwer gezeichnet. Am liebsten würde sie ihm gerne beistehen, doch in diesem Augenblick fühlt sie sich meilenweit von ihm entfernt.

[Foto Fantur: Kreuztragender Christus um 1510/15 (?) von Bernardino Luini (?) im Kunsthistorischen Museum in Wien]
Sie legen mir das Kreuz auf
erdrückend der Längsbalken
ungewohnt und befremdlich
mit erhobenem Haupt zielgerichtet.

(Foto Fantur: Wisch und weg im Club der Pilatusse)
Sie schreien
kreuzige ihn, kreuzige ihn
und Pilatus wäscht
Seine Hände in Unschuld.

(Foto Fantur: Frauenkirchen in Burgenland: Gnadenbild, das sogar die Türkenbelagerung 1683 überstand)
Nach einer berauschenden Silvesternacht folgt die Ernüchterung. Es beginnt ein neues Jahr, mit neuen Voraussetzungen, Herausforderungen und Hoffnungen. Am 1. Jänner feiert die katholische Kirche das „Hochfest der Gottesmutter Maria“. Somit wird das neue Jahr unter den Schutzmantel Marias gestellt.

(Foto Fantur: Schuster Martin, gespielt von Ernst Müller vom Ensemble EliThe)



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(Foto Fantur: Rorate in der Wallfahrtskirche Maria Elend / Podgorje)
„Rorate caeli desuper“ – „Taut ihr Himmel von oben!“ (Jes 45,8). Der Himmel soll auftauen und der Erde Licht spenden. Die dunklen Kirchen werden im Advent frühmorgens, vor dem Sonnenaufgang, mit Kerzenlicht erleuchtet. Die Frühmesse im Advent wird „Rorate“ genannt.


(Foto Fantur: Maria Immaculata über dem Hochaltar der Kollegienkirche in Salzburg)

(Foto Fantur: Fresko „O Tod, ich werde dein Tod sein“ von Albin Egger-Lienz, Kapelle in Lienz)

(Foto Fantur: Fresko „Der Sämann und der Teufel“ von Albin Egger-Lienz, Gedächtniskapelle in Lienz)
An der Westwand der Lienzer Gedächtniskapelle sind der Sämann und im Hintergrund in Lauerstellung der Teufel dargestellt. Es ist somit das zweite Fresko des Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926) in der Kriegergedächtniskapelle in Lienz. Sie wurde 1924/25 vom Architekten Clemens Holzmeister geplant.

(Foto Fantur: gesunde Weidenröschen in den Dolomiten Italiens)
Ein Erfolgsrezept der Urkirche war, dass Christen nach ihren Gnadengaben wirkten. So zeichneten sie sich durch Weisheit, Wunderkräfte, Prophetie, … (siehe 1. Kor. 12,8-10) aus – jeder nach seinen Fähigkeiten und Talenten. Infolgedessen waren sie überzeugend und mitreißend. Ein Leben aus Überzeugung zeichnete ihren christlichen Glauben aus.
Im Arkadenhof der Verkündigungskirche in Nazareth sind Mariendarstellungen auch aus der Ukraine, Japan, Thailand, … zu bewundern.

(Foto Fantur: Verkündigungskirche in Nazareth, Israel)



(Foto Fantur: Marijino vnebovzetje – Mariä Himmelfahrt in der Kathedrale Koper, Slovenija)
Die Gottesmutter Maria repräsentiert das Weibliche im Christentum. Für die Christen vermittelt sie eine gewisse Geborgenheit und einen starken Rückhalt. Außerdem verkörpert Maria die Demut, ein Vorbild des Glaubens und den Gerechtigkeitssinn.

(Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel am Hochaltar im Dom zu Passau, Bayern)

(Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus am Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

(Foto Fantur: Stephanus mit den Steinen in der Hand am Seitenaltar des Gurker Doms in Kärnten dargestellt)
„So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und mit einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.


(Foto erstellt mit ChatGPT: Diebe in Aktion)
Der Prophet Amos (Erstes Testament) wettert gegen die Ungerechten, „weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen…, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen.“ (Am 2,6f.) Der alttestamentliche Prophet nimmt sich tapfer kein Blatt vor den Mund und greift die Ausbeuter an, die sich mit untadeligen Werken anstacheln: „Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.“ (Am 8,5f.)

(Foto Fantur: In Maßen baut dieser Becher den Stress ab)

(Foto Fantur: Strategiespiel Mühle und dabei den Gegner blockieren und eliminieren)
Im Neuen Testament ist die „Weisheit“ kein zentrales Thema. Die Heilige Schrift geht davon aus, dass die Weisheit von Gott kommt und erst dadurch ein kontrolliertes und selbstgenügsames Leben ermöglicht wird.

(Foto – Quelle: Papst Franziskus, Nedelja, Cover, Sonderausgabe, 25, 04.2025)


(Foto-Collage Fantur: Christusdarstellungen in der Kirche Panagyia Kera bei Kritsa, Kreta)
Aus dem dunklen Hintergrund erstrahlt eine heilige Figur. Es ist Jesus Christus, dargestellt in der byzantinischen Kirche Panagia Kera auf Kreta (Griechenland). Das Bild (Detailansicht, siehe unten) ist ein Wandfresko aus dem 13./14. Jahrhundert.