Oktober 2026

MONTENEGRO – KATHOLIKEN UND DIASPORA

(Foto Fantur: Die Kirche Maria am Felsen beherbergt in Perast die wundertätige Ikone)

 

 

Eine wundertätige Ikone verwandelte Perast und die ganze Region. Seit dem Wunder (1452) findet jedes Jahr am 22. Juli eine Wallfahrt mit den Booten auf die Insel statt. Da werfen die Wallfahrer symbolisch Steine ins Meer und erinnern an die Aufschüttung der künstlichen Insel. Dadurch konnte die Ikone in einer neuerrichteten Kirche ihr Bleibe finden.

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MONTENEGRO – SPUREN DES ISLAM

(Foto Fantur: Die „Moschee der Seefahrer“ in der Altstadt Ulcinj in Montenegro wurde 2012 neu errichtet und eingeweiht.)

 

 

Nach dem Gebetsruf des Muezzin versammelten sich einige Männer zum Gebet in der „Moschee der Seefahrer“ („Đamija Pomaraca“, „Xhamia Detarëve“, „Sailors Mosque“). Sie ist ein bedeutender Teil der Altstadt von Ulcinj in Montenegro. Ulcinj liegt in unmittelbarer Nähe zur albanischen Grenze. Die Küstenmoschee in der Altstadt von Ulcinj diente jahrhundertelang den Seeleuten als Gebetshaus und das Minarett als Leuchtturm.

 

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MONTENEGRO – GEBET MIT ALLEN SINNEN

(Foto Fantur: Kirche des hl. Nikolaus, die bedeutendste serbisch-orthodoxe Kirche in der Altstadt von Kotor, Montenegro)

 

 

Die Orthodoxe Kirche ist mit mehr als siebzig Prozent Mitgliedern die größte Konfession in Montenegro. Der Metropolit der serbisch-orthodoxen Kirche ist seit 2021 Joanikije II. (Mićovič). Er beerbte das Amt von seinem Vorgänger Amfilohije (Radović), der an COVID verstorben ist. Die Hauptkirchen des Metropoliten sind das Kloster Cetinje und die Auferstehungskirche (Hauptkirche) in der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica.

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MONTENEGRO – WEISE WEGWEISER

(Foto Fantur: Kolašin in Montenegro weist andere Wege)

 

 

Im Kontrast zu den 10 montenegrinischen Geboten bietet die Gemeinde Kolašin (Колашин), eine Kleinstadt in der Mitte Montenegros, das Projekt „Kolašin – grad cvijeća i mudrosti“ (Kolašin – Stadt der Blume und der Weisheit). Auf den Straßenlaternen befinden sich inspirative Wegweiser mit besinnlichen Zitaten.

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MONTENEGRO – KLEIN ABER OHO

(Foto Fantur: die montenegrinische Stadt Perast mit den zwei kleinen Inseln)

 

 

Montenegro (Crna Gora, Schwarzes Gebirge) hat zirka 650.000 Einwohner und ist etwa so groß wie Niederösterreich. Crna Gora, die montenegrinische Bezeichnung des Staates, ist seit 2006 von Serbien unabhängig. Der kleinste Balkanstaat grenzt an Albanien, Kosovo, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Die Hauptstadt heißt Podgorica.                                                                                                                                   
Dies ist eine Gelegenheit Impressionen von der Reise durch den kleinen Balkanstaat wiederzugeben.

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