TIPPS ZUM UNGLÜCKLICHSEIN – SCHULD

(Foto Fantur: Bruno Voigt’s Bild „Am Hakenkreuz“, 1934 im Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg)

(Foto Fantur: Bruno Voigt’s Bild „Am Hakenkreuz“, 1934 im Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg)

Vom Haufen Angebot ……….

………. zum Müllberg (Foto: Fantur)

(Foto Fantur: zeitlebens wird viel Unterholz gesammelt, der aber dem Ökosystem auch dienlich sein kann)

(Foto Fantur: das KREUZ inmitten von ALPHA und OMEGA in der Kirche Sant‘ Apollinare in Classe in Ravenna)
„Das ist für mich ein Alpha und ein Omega!“ Dies sagt man, wenn man ausdrücken möchte, dass für mich etwas wichtig und unerlässlich ist. Der wesentliche Kern in meinem Leben ist meine Grundlage und zugleich meine Lebensbegleitung. Zudem vermittelt es mir Sinn und Sicherheit. Erst dieser Rahmen ermöglicht mir auch die Geborgenheit.

(Foto N. Metschina: Das menschliche Auge hat den Ausblick, den Durchblick und den Einblick)
Die Augen sind die Fenster der Seele, betont die deutsche Mystikerin Hildegard von Bingen. Somit umfasst ein Augen–Fenster den Ausblick und ermöglicht den Durchblick und den Einblick.

(KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT: der Wolf im Schafspelz auf der Suche nach einer Beute)

(Foto Fantur: der gute Hirte im Mausoleum der Galla Placidia in Ravenna, Italien)
Seine Anwesenheit verbreitet Zuversicht und man fühlt sich sicher und aufgehoben. Außerdem erschleicht er sich das Vertrauen nicht. Dies betrifft den guten Hirten, der seine Schafe behütet.

(Foto Fantur: BROT für ALLE)
Das Brot steht neben dem Fisch als Bild für das Leben. 673 Millionen Menschen, geschätzt 8,2 % der globalen Bevölkerung, litt 2024 unter Hunger.

(Foto Fantur: Friedenstauben für den Verstorbenen – ein Teil des Mosaiks im Mausoleum der Galla Placidia, Ravenna, Italia)
40 Tage regnete es und die Sintflut hinterließ eine Spur der Verwüstung. Demzufolge breitete sich das Wasser in Sekundenschnelle aus und erstickte alles Lebenswerte. Es ist so, wie mit einem geworfenen Stein, der im Wasser immer weitere Kreise zieht. Ebenso verhält es sich auch mit der Gewalt und dem Bösen.

(Foto Fantur: Symbole „Glaube, Hoffnung, Liebe“ am Kirchturm der Hundertwasserkirche Bärnbach, Steiermark)

(Foto Fantur: Herzliche Blumengrüße zum rosigen Muttertag)
„Zum Muttertag schenke ich dir eine Rose als Zeichen meiner Liebe und Zuneigung.“ Die Liebe, die sich gern mit Herzen ausdrückt, ist ein sehr starkes Gefühl. Sie bringt eine einmalige und außergewöhnliche Zuneigung zum Ausdruck.

(Foto Fantur: Hans Pleydenwurff, 1420-1472, Hofer Altar, Kreuzigung Christi, Alte Pinakothek München)
Ein Opfertod „verjährt“ nicht und ist nicht vergeblich. Er hat viele Gesichter und verändert die Gesellschaft.

(Foto Fantur: X. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach / Loče am Faaker See / Baško jezero)
„Ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben. … Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“ (Mt 25, 43.45) Dies ist ein Ausschnitt aus dem Gleichnis des Weltgerichts. Diese Aussage drückt ein Richtmaß für das Leben aus und stellt eine Messlatte für das Leben danach dar.

(Foto Fantur: IX. Kreuzwegstation von Valentin Oman in der Pfarrkirche Latschach am Faaker See / Loče ob Baškem jezeru)

(Foto Fantur: geknicktes Kreuz im Naturschutzgebiet Dragositschach / Dragožiče)
Meine Würde
verdreht ein Zerrbild
Mein Wesen
überschüttet
mit Hasstiraden
Meine Existenz
ausgegrenzt
infolge der Anders-Artigkeit
Meine Person
mithilfe von Meineidern
gezerrt vor die Gerichte-Küche
Mein Sein
verpixelt bis zur
Unkenntlichkeit
Meine unerwünschte Person
gejagt und geknickt
Peter Fantur
„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk 8,34)

(Foto Fantur: 9. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem vor der koptisch-orthodoxen Kirche St. Helena)

(Foto Fantur: Andrea d’Agnolo gen. del Sarto, Beweinung Christi 1519/20, KHM Wien)
am Grab der Sternenkinder
Trauernde Mütter
mit verhungerten Babys in den Armen
Schreiende Mütter
vor der Todesliste der Kriegssoldaten
Herzzerreißende Mütter
vor dem Sack des lebensmüden Kindes
Wehklagende Mütter
bei vorzeitigem Ableben ihres Sohnes von
Peter Fantur
„Es folgte ihm aber eine große Volksmenge und viele Frauen, die klagten und beweinten ihn. Jesus aber wandte sich um zu ihnen und sprach: ‚Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, sondern weint über euch selbst und über eure Kinder.'“ (Lk 23,27f.)

(Foto Fantur: 8. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem)

(Foto Fantur: VII. Kreuzwegstation, eine Detailansicht des Fastentuches im Gurker Dom, Kärnten, Austria)
Das Kreuz mit dem Kreuz
mit gezeichnetem
durchdrungenem
und angeheftetem
Schandfleck

(Foto F.: Veronika gibt Jesus das Schweißtuch in der Nikolaikirche in Villach, Kärnten)
Ein Schweißtuch schreibt Geschichte. So sammelt dieser Stoff Schweißtropfen und diese erzählen den Alltag einer Person. Darin spiegeln sich die anstrengende Mühe und Plage einer Person wider. Im Schweiße des Angesichts wird der Ernährungshaushalt aufgefüllt.

[Foto Fantur: Simon aus Zyrene hilft Jesus das Kreuz tragen in der Wallfahrtskirche Maria Gail / Marija na Zilji bei Villach]
Und die mühevolle Feldarbeit ist abgeschlossen; allerdings zwingen Soldaten Simon aus Kyrene, das Kreuz des körperlich geschwächten Jesus zu tragen. Den Ausgang des Tages hat sich Simon wohl anders und entspannter vorgestellt.

(Foto Fantur: Kreuzwegbild von Rudolf Pointner in der Hunderwasser-Kirche Sankt Barbara in Bärnbach, Steiermark)
Geschundenes und geknicktes Rückgrat
Erschöpft von Unkenrufen
Wirbelstürmen aus der Vergangenheit
Innig posaunen Verwundungen

[Foto Fantur: Kreuztragender Christus um 1510/15 (?) von Bernardino Luini (?) im Kunsthistorischen Museum in Wien]
Sie legen mir das Kreuz auf
erdrückend der Längsbalken
ungewohnt und befremdlich
mit erhobenem Haupt zielgerichtet.

(Foto Fantur: Wisch und weg im Club der Pilatusse)
Sie schreien
kreuzige ihn, kreuzige ihn
und Pilatus wäscht
Seine Hände in Unschuld.

(Foto Fantur: Schuster Martin, gespielt von Ernst Müller vom Ensemble EliThe)



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(Foto Fantur: Rorate in der Wallfahrtskirche Maria Elend / Podgorje)
„Rorate caeli desuper“ – „Taut ihr Himmel von oben!“ (Jes 45,8). Der Himmel soll auftauen und der Erde Licht spenden. Die dunklen Kirchen werden im Advent frühmorgens, vor dem Sonnenaufgang, mit Kerzenlicht erleuchtet. Die Frühmesse im Advent wird „Rorate“ genannt.

(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)
Machtlos den Schreckensmeldungen der Medien ausgeliefert! News zeigen wieder Bilder der Zerstörung und Vernichtung. Nur wenige ziehen in diesem Fall die Schalthebel und bestimmen „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“.
Für die abgesicherten Turbokapitalisten ist der Mensch nur eine Ware, dem Angebot und Nachfrage ausgeliefert, ein Sonderangebot oder er wird gleich als wertlos herabgestuft.
Für die unangreifbaren Hardliner und Diktatoren ist der Mensch ein gefügiger und rechtloser Sklave. Eine stickige und erstickende Atmosphäre breitet sich aus.
Ich muss raus, um den Schleier der depressiven Stimmung zu durchbrechen. Die Sonne durchdringt den Nebel. Eine Wanderung bei frischer Luft im November gibt Hoffnung. Jeder Schritt ermöglicht, dass die Schreckensbilder zu Silhouetten werden und langsam verblassen. Ich kann sie zurücklassen. Die von der Sonne bestrahlte Natur lebt auf und ich mit ihr. Mit AirPods in den Ohren und angenehmer Musik schwebe durch die unberührte Winterlandschaft und bin abgehoben von den Herausforderungen und Belastungen des Alltags. Es ist ein majestätisches Gefühl durch die Landschaft zu pilgern, durch jene Natur, die den Sommermantel und ihre Ernte abgelegt hat.
Ich ziehe zu einem Ort, der mir paradiesisch erscheint und der von mir in der Corona-Zeit entdeckt worden ist. Umgeben von Wasser und leicht verschneiten Bergen sorgt sie für die Superlative und bringt Lichtblicke in die Winterzeit.





(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)

(Foto Fantur: Novemberimpression)
Die Tage werden kürzer und die zunehmende Dunkelheit drückt die Stimmung. Deshalb macht sich eine gewisse Melancholie breit. Die Antriebslust nimmt deutlich ab und eine gewisse Müdigkeit macht sich breit. Zudem kriecht man in der Früh nur ungern aus den Federn. Einige suchen den Ersatz gegen diese missliche Stimmung mit dem Griff in die Keks- oder Schokodose. Außerdem können manche eine unangenehme Gereiztheit an den Tag legen. Ein Stimmungshoch bricht erst dann aus, wenn die Sonne den Nebel durchbricht.
Gerne spricht man umgangssprachlich von der Novemberdepression. „Depression“ klingt hingegen zu hart. Somit klingt die Bezeichnung „Novemberblues“ besser. Schließlich ist es eine Saison, wo man gerne in sich einkehrt und reflektiert. Deswegen wäre es sehr hilfreich, wenn das Tief als Chance genutzt wird, um einen Widerstand dagegen zu entwickeln. Darüber hinaus sollte man mit mehr Immunantworten Lichtblicke in den Alltag bringen.

(Foto Fantur: Novemberimpression)

(Foto Fantur: Detailansicht der Hölle, Jüngstes Gericht von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)
„Wenn du nicht sofort aufhörst zu schreien, sperre ich dich in den dunklen Keller ein“, droht die Mutter ihrem kleinen Sohn.
„Wir leben in einer gefährlichen Welt. Nirgends ist man mehr sicher, man kann keinem mehr vertrauen und ein Weltkrieg hängt an einem seidenen Faden“, verwickeln mich zwei missionierende Frauen in ein Gespräch vor der Haustüre.
Schlagzeile: „Türke ermordete seine Nachbarin!“
„Geld geht flöten! Nach dem Crash der Weltwirtschaft und dem Geldwertverlust steuerst du der Armut zu“, so die Prognose eines Wertberaters im Internet.
„Du wirst in der Hölle schmoren“, war und ist ein nachhaltiges Schreckensszenario. In der Scrovegni Kapelle in Padua widmet Giotto ein Fresko dem Jüngsten Gericht. Den Höllenabgrund (siehe Bild: Detailansicht des Jüngsten Gerichts) zeigt Giotto als Ort der Verzweiflung und Aussichtslosigkeit. Einige Verdammten werden von den Dämonen kopfüber in die Hölle geworfen, einen Verfluchten frisst gerade der Teufel auf. Viele erhängen sich aus Verzweiflung oder um der Mahlzeit des Höllenfürsten zu entgehen.
Durch die Drohworte seiner Mutter ging den kleinen Sohn die Angst durch Mark und Bein. Seitdem hat er panische Angst vor dunklen Räumen, dem Keller und auch in der Dunkelheit in den Wald zu betreten.
Die einfühlsamen Frauen an der Haustüre versprechen durch ihre Anwesenheit und durch die Überreichung einer Visitenkarte, den Ausweg aus dem Worst-Case-Scenario.
Wer ermordete die Nachbarin? War es Mehmet, eine feige Türkenbande oder liegt das im Blut diese Rasse?
Freundliche Web-Anbieter geben per Telefon genaueste und gewinnbringende Anweisungen zum „Klick und das Geld ist weg“, um dem sicheren Zusammenbruch der Wirtschaft am kommenden Wochenende rechtzeitig zu entgehen.
„Ich pariere, ich widerspreche nicht mehr, ich leiste brav Folge – bewahre mich vor dem Feuer der Hölle!“
Motivation, klare Regeln, positive Einstellung und vertrauensvolle Umgebung geben den kleinen Jungen mehr Zuversicht und Hoffnung.
Wer droht, hat meist selbst Angst oder will daraus nur Kapital schlagen. Mission mit Angst beruht auf fragwürdiger Herkunft und zweifelhaften Grundlagen.
Medialen Marktwert steigern ohne verzerrende Pauschalurteile! Das Böse liegt nicht in der Rasse, sondern im Wesen eines Menschen, umgeben von sozialen Einflüssen. Der Wettkampf um Berichte über Vorbilder und positive Berichterstattungen soll das Ziel der Medien sein.
Ein Grundeinkommen für jeden, der nicht arbeiten kann, sichert die Existenz und garantiert den sozialen Frieden.
Der verlorene Sohn soll dort abgeholt werden, wo er sich befindet – auf dem gemeinsamen Weg zur Erlösung.

(Foto Fantur: Manfred Bockelmann – in memoriam Hubert B., 2 Jahre)

(Foto Fantur: Manfred Bockelmann – in memoriam der NS-Kinderopfer)


(Foto Fantur: der Totentanz in Hrastovlje, SLO – Mrtvaški ples v cerkvi sv. Trojice v Hrastovljah)

(Foto Fantur: und dem ewigen Licht entgegen)
Patientenverfügung
Meine Patientenverfügung
Vorname(n) __P. ________________________________________________
Nachname(n) __ F. _______________________________________________
Ereilt mich in meinem fortschreitendem Alter der Umstand, dass meine Tage, Monate oder meine begrenzten Jahre gezählt sind und ich aufgrund meiner Erkrankung nicht imstande bin, durch entsprechende Worte oder Zeichen mich zu verständigen und äußern, ersuche ich die behandelnden Ärzte: innen und meine Angehörigen, diesen meinen letzten Willen und letzten Lebenswunsch zu berücksichtigen.
Im Schweiße meines Angesichtes habe ich in meinem Leben den Beruf ausgeübt, eine Familie gegründet und versucht – so gut es mir möglich war – den Hinterbliebenen eine materielle Absicherungen zu gewährleisten. Ich wünsche mir, dass ich niemals erlebe, als hoffnungsloser alter Mann behandelt zu werden, denn die Würde möchte ich bin zum letzten Atemzug nicht verlieren. Niemand kann seinen letzten Lebensabschnitt bestimmen und bestellen. Ich versuchte mein Bestes zu geben und erwarte nur so genommen zu werden, wie ich bin. Bitte keine Verpflanzung in eine vielleicht kalte und fremde Umgebung. Jahrzehntelang versuchte ich die familiäre Wärme in den eigenen vier Wänden auszustrahlen und zu geben. Hier möchte ich meinen letzten Lebensabschnitt verbringen.
Im Falle, dass ich selbst nicht mehr kann und auf die Pflege anderer angewiesen bin, möchte ich den Verwandten nicht zur Last fallen, zugleich aber möchte ich unter den stark eingeschränkten Umständen leben. Niemand weiß, was man unter diesen Lebensumständen noch denken, ordnen, bereinigen, … kann. Auch „klinisch Tote“ sind nicht definitiv tot. Niemand darf in meiner krankheits- und altersbedingten Situation meine Gefühle missbrauchen und mich so beeinflussen sowie Druck ausüben, dass ich vorzeitig lebensmüde werde und Auswärtige gegen meinen Willen mein Leben beenden. Vielleicht wäre für jemanden mein vorzeitiges Ableben von eigenem Nutzen. Meine Ohnmacht auszunutzen wäre würdelos und schäbig.
Ich erwähnte, dass ich den Verwandten nicht zur Last fallen möchte und in meinem kaum ansprechbaren Zustand erwarte ich mir ein Zuhause zum Beispiel in der Hospizbewegung. In der familiären Umgebung werden mit dir Ärzte: innen mit Hilfe der Palliativmedizin die Schmerzen lindern. Dort kann ich in familiärem Ambiente Abschied nehmen, meine Familie um mich haben, den Priester als geistlichen Begleiter erleben und mein Herz erleichtern, wenn ich Personen um Verzeihung bitte.
Wenn ich nur mehr durch medizinisch-technische Geräte am Leben erhalten werden kann, dann soll die Ärzteschaft nach ihrem Ermessen und nicht überhastig meinem künstlichen und irreparablen Leben ein Ende setzen. Auch am Lebensende möchte ich eine gute Tat setzen. Ich möchte meine gesunden Organe spenden, um Leben zu retten.

(Foto Fantur: Überlebenskampf des vertrockneten Baumes im Bleistätter Moor, Steindorf am Ossiacher See)

(Foto Fantur: Stirbt der Baum – stirbt der Mensch)
„Wir sägen an dem Ast, auf dem wir leben. Erst sterben die Bäume, dann die Tiere, dann die Menschen.“(1) (Ulrich Erckenbrecht, deutscher Schriftsteller und Philosoph, *1947).
Es ist eine treffende Formulierung. Das Ökosystem ist vor dem Aussterben bedroht, wenn die Natur der Ausbeutung ausgeliefert und zum Feind des Homo Sapiens wird.

(Foto erstellt mit Hilfe von ChatGPT: Wissensinjektion ins Gehirn)
Keine Idee – frag die Künstliche Intelligenz (KI). Prompt erstellte ChatGPT für mich einen menschlichen Schädel, in dessen Gehirn das Wissen injiziert wird. Es zeigt die Funktion der Künstliche Intelligenz, die „in Minutenschnelle“ Informationen jeglicher Art einflößen kann. ChatGPT generierte für mich Bilder, nachdem ich keine passenden Fotos zu einem Posting finden konnte. Gerne recherchiere und „google“ ich mithilfe der Künstlichen Intelligenz. Ist KI ein Segen oder Fluch?

(Foto Fantur: Fresko „O Tod, ich werde dein Tod sein“ von Albin Egger-Lienz, Kapelle in Lienz)

(Foto Fantur: Fresko „Der Sämann und der Teufel“ von Albin Egger-Lienz, Gedächtniskapelle in Lienz)
An der Westwand der Lienzer Gedächtniskapelle sind der Sämann und im Hintergrund in Lauerstellung der Teufel dargestellt. Es ist somit das zweite Fresko des Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926) in der Kriegergedächtniskapelle in Lienz. Sie wurde 1924/25 vom Architekten Clemens Holzmeister geplant.

(Foto Fantur: Fresko „Namenlose Soldaten“ des Malers Albin Egger-Lienz in der Gedächtniskapelle in Lienz)
Eine Einheit von namenlosen, bewaffneten Soldaten schleicht sich in großen und ausholenden Schritten heran. Sie gleichen einem Trauerzug. Dieses Fresko wurde vom Künstler Albin Egger-Lienz (1868-1926) geschaffen. Es ist eines aus dem vierteiligen Bilderzyklus.

(Foto Fantur: gesunde Weidenröschen in den Dolomiten Italiens)
Ein Erfolgsrezept der Urkirche war, dass Christen nach ihren Gnadengaben wirkten. So zeichneten sie sich durch Weisheit, Wunderkräfte, Prophetie, … (siehe 1. Kor. 12,8-10) aus – jeder nach seinen Fähigkeiten und Talenten. Infolgedessen waren sie überzeugend und mitreißend. Ein Leben aus Überzeugung zeichnete ihren christlichen Glauben aus.


(Foto Fantur: antichristliche Propaganda vor der Verkündigungskirche in Nazareth, 2015)

(Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel am Hochaltar im Dom zu Passau, Bayern)

(Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus am Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

(Foto Fantur: Stephanus mit den Steinen in der Hand am Seitenaltar des Gurker Doms in Kärnten dargestellt)
„So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und mit einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.


(Foto erstellt mit ChatGPT: Diebe in Aktion)
Der Prophet Amos (Erstes Testament) wettert gegen die Ungerechten, „weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen…, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen.“ (Am 2,6f.) Der alttestamentliche Prophet nimmt sich tapfer kein Blatt vor den Mund und greift die Ausbeuter an, die sich mit untadeligen Werken anstacheln: „Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.“ (Am 8,5f.)

(Foto Fantur: Fels in der Brandung, Cliffs of Moher, Ireland)
„Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen: Er steht fest und dämpft die Wut der ihn umbrausenden Wogen“, fordert Mark Aurel den Menschen auf, genauso wie der Fels, beständig zu sein (Mark Aurel, Selbstbetrachtungen, 4. Buch, Kapitel 49).

(Foto Fantur: Gerechtigkeit auf die Waagschale legen)
„Es begegnen sich Huld und Treue; Gerechtigkeit und Friede küssen sich. Treue sprosst aus der Erde hervor; Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. Auch spendet der Herr dann Segen, und unser Land gibt es einen Ertrag.“ (Psalm 85, 11-14)
Dieser Psalm im Ersten Testament setzt zum Wohlergehen im Herrschaftsgebiet Jahwes bestimmte Werte des Zusammenlebens voraus. Dazu zählen die Gnade, die Treue, der Friede und die Gerechtigkeit. Erst dann spendet Gott seinem Volk den Segen und gibt seinen Ertrag.