(Foto F.: Veronika gibt Jesus das Schweißtuch in der Nikolaikirche in Villach, Kärnten)

 

 

Ein Schweißtuch schreibt Geschichte. So sammelt dieser Stoff Schweißtropfen und diese erzählen den Alltag einer Person. Darin spiegeln sich die anstrengende Mühe und Plage einer Person wider.                                                                                                      Im Schweiße des Angesichts wird der Ernährungshaushalt aufgefüllt.

 

 

Der Schweiß drückt eine besondere Anstrengung aus. Der Drang, ein gestecktes Ziel zu erreichen, erfordert einen ganzheitlichen Motivationsschub.                                  Schließlich führt im Schweiße des Angesichts der Weg zum Ziel.

Die geruchlosen Tropfen teilen auch die Erkrankungen von Personen mit. Überfunktionen und Krankheiten treten dabei bösartig und nicht sichtbar in Erscheinung.                                                                                                                            Denn im Schweiße des Angesichts treten Ärgernisse zutage.

 

 

Äußerste Anstrengung und Belastung

Auch ein freudvoller Augenblick, eine beflügelte Anspannung und ein unvergleichlicher Einsatz kann mit Schweißausbrüchen belohnt werden.

Der äußerste Stress verfärbt die Schweißtropfen und sie bekommen eine leichte rötliche Verfärbung. Neben möglichen körperlichen Gründen können starke psychische Belastungen Ursachen dafür sein. Dazu gehören extreme Angstzustände, der Stress und vor allem die Angst vor Peinigung und dem Tod.

Kraftstrotzend ist man imstande den Schweiß von der Stirn abzuwischen und neue Kräfte zu mobilisieren. Entkräftet erwartet, erhofft und freut man sich über jede Handreichung des Schweißtuches. In ausweglosen Situationen gibt man den Ausscheidungen freien Lauf.

 

 

VI. Station: VERONIKA REICHT JESUS DAS SCHWEIßTUCH

Allerdings kommt das Schweißtuch der Veronika in der Heiligen Schrift zu keiner Erwähnung. Es gehört der legendären christlichen Überlieferung seit der Spätantike an. Darüber hinaus drückt sich die christliche Frömmigkeit in dieser Station aus und beflügelt Kirchen, soziale Einstellungen und die Kunst.

 

 

Von Peter Fantur

Mein Name ist Peter Fantur, bin pensionierter Religionsprofessor und bin Redakteur des Blogs "GlaubeLeben" (reli4life) Der Blog GlaubeLeben inspiriert mit tiefgründigen Themen und Fragestellungen sowie praktischen Impulsen, die den Glauben stärken und den Alltag bereichern.

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