(Foto Fantur: Fische im Bodenmosaik der Basilika von Aquileia, Italien)

 

Der Fisch ist ebenso ein Symbol für das Leben. Zudem schlängelt er sich mit ausgeprägten Sinnesorganen schwerelos und fast unbeschwert durch die Gewässer. Außerdem bedrohen ihn die durch Menschenhand verschmutzte Nahrungskette und der Sauerstoffmangel durch erhöhte Wassertemperaturen.

 

 

 

(Foto Fantur: ICHTYS-Zeichen in der Kirche San Apollinare in Classe, Ravenna, Italien)

 

Der Anker im Fisch

In der Antike wird der Fisch mit den Christen in Verbindung gebracht. Außerdem waren Christen im Römischen Reich unbeliebt und wurden blutig verfolgt. Weiters nutzten Christen bereits zu Lebzeiten den Fisch als Symbol, das Erkennungszeichen, Geheimzeichen und zugleich das erste Glaubensbekenntnis darstellte. Die Anfangsbuchstaben der altgriechischen Bezeichnung des Fisches (ιχθυσ), ausgesprochen Ichtys, stehen für die Hoheitstitel „Jesus, Christus, Gottes-Sohn, Erlöser“. Infolgedessen wurden die Christen gerne als pisci (Fischlein) bezeichnet. 

 

Im Zeichen des Fisches

Der Fisch gehört neben dem Wasser und der Taube ebenso zur Taufe. Dieses beliebte Symbol findet man auch auf Autos geklebt. Gemäß der christlichen Tradition ist der Freitag „fleischlos“, eine Ausnahme bildet dabei der Fisch. Daher fasten Gläubige auf diese Art. In der Gastronomie wird freitags als Alternative gerne ein Fischgericht angeboten.

 

Fischsterben auf Raten

Darüber hinaus wird der Fisch nicht nur im Wasser Bedrohungen und Vergiftungen ausgesetzt. Auch Anhänger des Fischzeichens schlängeln sich nicht immer unbeschwert und schwerelos durchs Leben. Von den größten weltweiten Christenverfolgungen war bereits im separaten Posting (siehe: https://www.reli4life.com/christenverfolgung-weltweit) die Rede.

Der aufgeklärte und freie Westen versucht den Christen ideologisch zu instrumentalisieren. Demnach sind Ideologen bestrebt mithilfe des Christentums im Kampf gegen Anders-Seiende zu Felde zu ziehen. Somit erteilen Kriegstreiber einen christlichen Segen. Mancherorts werden religiöse Gefühle durch Verunglimpfung verletzt und religiöse Einstellungen benachteiligt. Wieder andere akzeptieren die Religion nur als Magd und Vehikel des aufgeklärten Fortschritts. 

 


 

 

Von Peter Fantur

Mein Name ist Peter Fantur, bin pensionierter Religionsprofessor und bin Redakteur des Blogs "GlaubeLeben" (reli4life) Der Blog GlaubeLeben inspiriert mit tiefgründigen Themen und Fragestellungen sowie praktischen Impulsen, die den Glauben stärken und den Alltag bereichern.