Bibel
NAZARETH – WO ALLES BEGANN

(Foto Fantur: Verkündigungskirche in Nazareth, Israel)
MARIA HILF – MARIJA POMAGAJ – AIUTARCI TU – PRAY FOR US



(Foto Fantur: Marijino vnebovzetje – Mariä Himmlefahrt, Kathedrale Koper, Slovenija)
Gottesmutter Maria repräsentiert das Weibliche im Christentum. Für die Christen vermittelt sie eine gewisse Geborgenheit und einen starken Rückhalt. Maria verkörpert die Demut, ein Vorbild des Glaubens und den Gerechtigkeitssinn.
AUFOPFERNDE TAPFERKEIT

(Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel – Hochaltar Dom zu Passau, Bayern)

(Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus, Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

(Foto Fantur: Stephanus mit Steinen in der Hand – Seitenaltar Gurker Dom, Kärnten)
„So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.
TAPFERKEIT UNTER LEBENSGEFAHR


(Foto erstellt mit ChatGPT: Diebe in Aktion)
Der Prophet Amos (Erstes Testament) wettert gegen die Ungerechten, „weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen…, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen.“ (Am 2,6f.) Der alttestamentliche Prophet nimmt sich tapfer kein Blatt vor den Mund und greift die Ausbeuter an, die sich mit untadeligen Werken anstacheln: „Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.“ (Am 8,5f.)
AUßEN HUI – INNEN PFUI

(Foto Fantur: In Maßen baut dieser Becher den Stress ab)
SELBSTGENÜGSAME WEISHEIT

(Foto Fantur: Strategiespiel Mühle: den Gegner blockieren und eliminieren)
Im Neuen Testament ist die „Weisheit“ kein zentrales Thema. Die Heilige Schrift geht davon aus, dass die Weisheit von Gott kommt und erst dadurch ein kontrolliertes und selbstgenügsames Leben ermöglicht wird.
DIE ERDE HAT FIEBER – SIE IST KRANK

(Foto – Quelle: Nedelja, Cover, Sonderausgabe, 25, 04.2025)
IN MEMORIAM PAPST FRANZISKUS
SPUREN DER AUFERSTEHUNG

(Foto Fantur: Auferstehung Jesu von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)
Ein leeres Felsengrab, in dem Jesu Leichnam bestattet worden ist, nährt die erste Verschwörungstheorie. Gegner des aufstrebenden Christentums behaupteten, dass Jesu Leichnam gestohlen worden ist. Die Evangelisten berichten aber von Jesu Auferstehung. Letztendlich sind die Evangelien im Lichte der Auferstehungsberichte verfasst worden. Dieses Ereignis war für die Zeitzeugen ein einschneidendes Erlebnis.
AUCH DER HIMMEL WEINTE

(Foto Fantur: Giotto, Beweinung Christi nach der Kreuzabnahme)
Joseph von Arimathäa, ein Mitglied des Hohen Rates, erbat vom Pontius Pilatus den Leichnam Jesu. Er hüllte ihn dann in reines Leichentuch, legte ihn anschließend in den Felsengrab und ermöglichte eine würdevolle Bestattung. Myrrhe gemischt mit Aloe wurde zwischen das Leinentuch gestreut. Immer dabei waren die zwei Marias. Diese Bestattungsstätte wird mit dem Heiligen Grab in der Grabeskirche in Jerusalem in Verbindung gebracht und der Felsen ist der sog. Golgotha-Felsen.
TOD – ENDE ODER WENDE?

(Foto Fantur: Giotto, Kreuzigung)
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Mt 27,46), rief Jesus laut am Kreuz und um die 9. Stunde (15:00 Uhr) hauchte er den Geist aus. Die Aufschrift des Kreuzes beinhaltete seinen Schuldspruch: „Das ist Jesus, der König der Juden“ (Mt 27,37, INRI). Einige Personen begleiteten ihn bis zum letzten Atemzug, aber man stirbt allein.
VERKEHRTER KUSS

(Foto Fantur: Giotto, Judasverrat durch einen Kuss)
Der Begrüßungskuss wir zum Zeichen des Verrates, der Auslieferung. Judas küsst Jesus zur Begrüßung und das wird zum Erkennungszeichen für die Soldaten, die ihn abführen.
ABENDMAHL MIT DÜSTEREN AUSSICHTEN

(Foto Fantur: Giotto, Das letzte Abendmahl)
Anlässlich des höchsten jüdischen Festes, dem Pascha, drückt Jesu Tischgemeinschaft mit seinen zwölf Jüngern die enge Verbindung und Freundschaft der Anwesenden aus. Zum Pascha gedenken die Juden nämlich des Auszuges aus dem Sklavenhaus Ägyptens. Jesu Festmahl mit seinen Jüngern ist aber überschattet von düsteren Voraussagen.
PINSELSPRACHE DES GLAUBENS

(Foto Fantur: Museum des Klosters Panayia Kera, Kreta)
GESUNDHEITSTIPP: 40-MAL FASTEN

(Foto Fantur: Tor zur Wüste, Tataouine, Chenini, Tunesien)
GERECHTIGKEITS-EIFERER GESUCHT!

(Foto Fantur: Schüler:innen der HTL Villach spendeten für die Ukraine)
„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)
„Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,10)
GEWALT – AUSDRUCK DER IMPOTENZ

(Foto Fantur: Villach trauert nach dem islamistischen Anschlag vom 15. Februar 2025)
„Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.“ (Mt 5,5)
„Selig, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.“ (Mt 5,6)
Auf-er-stehen

(Foto Fantur: „Berg der Seligpreisungen am Nordufer des Sees Genezareth, Israel)
Auf einem Hügel am Nordufer des Sees Genezareth stellt Jesus in der sogenannten Bergpredigt (Mt 5 1-11), den Seligpreisungen, sein Missionsprogramm vor. Die ersten zwei ausgewählten Seligpreisungen (Makarismen) lauten:
„Selig sind, die am sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,2)
Wer sind jene, die verarmt sind? Sind es nicht jene, die im alltäglichen Lebenskampf den Blick für das Geistige und Geistliche aus dem Blickwinkel des Lebens nicht verloren haben? Sie wehren sich gegen die Erstickungsgefahr durch die alltägliche Sorgen und Plagen. Sie bieten dem Wunsch nach unbegrenztem Konsumverhalten die Stirn und versumpfen nicht in der Gier nach noch mehr im Meer der Unersättlichkeit. Ihr Neid und ihre Gier verhärten nicht das Herz (Gewissen). Ihre Bescheidenheit macht sie freier und offener für geistliche Dimensionen, sie sind reich an emotionaler Ausgeglichenheit und motiviertem, sozialen Handeln sowie bereichert von sinnstiftenden Momenten.
„Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.“ (Mt 5,4)
Die Trauer macht einsam, man fühlt sich machtlos und ausgeliefert. Sie ist oft die zweite Seite der Lebensmedaille, die den roten Faden und die Glückssträhne bekleckern kann. Rückschläge, die sich in Form von Krankheit, Verlust, Tod und so weiter ausdrücken, werfen den Trauernden aus den Bahnen, machen ihn mutlos und geben ihn kaum mehr Hoffnung. Selig sind jene, die im Tiefgang der Trauer nicht allein gelassen werden, Zuflucht finden und sich am Anker der Hoffnung klammern können. Trost können die Nahestehenden durch ihre Anwesenheit, das Zuhören und durch aufmunternde Worte geben. Die Überzeugung, von Gott nicht im Stich gelassen zu werden, lindert trotz aller Widrigkeiten die Trauerlage.

(Foto Fantur: Seligpreisungen in der Kirche am Steinhof in Wien, Jugendstil-Bauwerk von Otto Wagner)
SELIG DIE ERFOLG-REICHEN UND MACHT-GEILEN?

(Foto Fantur: Kletterer in der Berglandschaft von Gosau, Salzburg)
Im Neuen Testament drückt sich das Glück im Eigenschaftswort „selig“ aus (siehe Bergpredigt Mt 5). Jesus verleiht diesem wertvollen Gut eine tiefere Dimension. Dabei soll das Glück für alle, auch für die Entrechteten und Außenseiter gelten.
Passt das noch in die heutige Zeit? Widersprechen Jesu Seligpreisungen dem Massengeschmack des Zeitgeistes? Eine Gegenüberstellung von Jesus Seligpreisungen und irdischen Glücksbringern. Aber nicht alle schwimmen mit der Hauptströmung!
Seligpreisungen versus Mainstreaming
„Selig sind, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,2). „Selig die ErfolgReichen und MachtGeilen, denn Ihnen gehört das Erdenreich.“ (Mainstreaming)
„Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.“ (Mt 5,4). „Selig jene, die mit Lust, Spaß und Unterhaltung dem Leid immer ein Schnippchen schlagen.“ (Mainstreaming)
„Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.“ (Mt 5,5) „Selig jene, die am längeren Ast sitzend, den Schwächeren die Lebensgrundlage samt Land wegnehmen.“ (Mainstreaming)
„Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.“ (Mt 5,6) „Selig, die Kontrollfreaks über die Meinungsfreiheit und den Kapitalmarkt; denn sie werden bewundert, nachgeäfft und gewählt werden.“ (Mainstreaming)
„Selig, die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.“ (Mt 5,7) „Selig jene, die populistischer Manier niemals vergessen können und immer auf Rache aus sind.“ (Mainstreaming)
„Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8) „Selig ist jener, der geschickt seine Schandtaten verstecken kann und sein Herz scheint vor den anderen weiß wie Schnee.“ (Mainstreaming)
„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9) „Selig die Wölfe im Schafspelz, die Unwahrheiten und Vorurteile verbreiten, um Gewalt zu rechtfertigen und selbst Lobeshymnen zu ernten.“ (Mainstreaming)
„Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,10) „Selig sind jene, die sich wie Chamäleons anpassen und mit der Masse schwimmen; so dass sie niemals Nachteile erfahren.“ (Mainstreaming)

(Foto Fantur: Seligpreisungen in der Kirche am Steinhof in Wien, Jugendstil-Bauwerk von Otto Wagner)

