Bibel

MARIA HILF – MARIJA POMAGAJ – AIUTARCI TU – PRAY FOR US

(Foto Fantur: Karlskirche in Wien, Mariä Himmelfahrt, Teilansicht des Altargemäldes von Sebastiano Ricci)
(Foto Fantur: Mariä Himmelfahrt am Deckengewölbe des Mittelschiffs in der Stiftskirche Ossiach, Josef   Ferdinand Fromiller, um 1744)

 

(Foto Fantur: Marijino vnebovzetje – Mariä Himmlefahrt, Kathedrale Koper, Slovenija)

 

 

Gottesmutter Maria repräsentiert das Weibliche im Christentum. Für die Christen vermittelt sie eine gewisse Geborgenheit und einen starken Rückhalt. Maria verkörpert die Demut, ein Vorbild des Glaubens und den Gerechtigkeitssinn.

 

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AUFOPFERNDE TAPFERKEIT

  (Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel – Hochaltar Dom zu Passau, Bayern)

 

 (Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus, Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

 

(Foto Fantur: Stephanus mit Steinen in der Hand  – Seitenaltar Gurker Dom, Kärnten)

 

So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.

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TAPFERKEIT UNTER LEBENSGEFAHR

 

 (Foto erstellt mit ChatGPT: Diebe in Aktion)

 

Der Prophet Amos (Erstes Testament) wettert gegen die Ungerechten, „weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen…, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen.“ (Am 2,6f.) Der alttestamentliche Prophet nimmt sich tapfer kein Blatt vor den Mund und greift die Ausbeuter an, die sich mit untadeligen Werken anstacheln: „Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.“ (Am 8,5f.)

 

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DIE ERDE HAT FIEBER – SIE IST KRANK

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 (Foto – Quelle: Nedelja, Cover, Sonderausgabe, 25, 04.2025)

 

 

IN MEMORIAM PAPST FRANZISKUS

 
In Memoriam an den verstorbenen Papst folgen Auszüge einer Videobotschaft und aus der Enzyklika „Laudato SI“ zur Erhaltung der Natur und gegen die Ausbeutung des Menschen. Beide sind eine Seite einer Medaille.

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SPUREN DER AUFERSTEHUNG

(Foto Fantur: Auferstehung Jesu von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)

 

Ein leeres Felsengrab, in dem Jesu Leichnam bestattet worden ist, nährt die erste Verschwörungstheorie. Gegner des aufstrebenden Christentums behaupteten, dass Jesu Leichnam gestohlen worden ist. Die Evangelisten berichten aber von Jesu Auferstehung. Letztendlich sind die Evangelien im Lichte der Auferstehungsberichte verfasst worden. Dieses Ereignis war für die Zeitzeugen ein einschneidendes Erlebnis.

 

 

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AUCH DER HIMMEL WEINTE

 (Foto Fantur: Giotto, Beweinung Christi nach der Kreuzabnahme)

 

 

Joseph von Arimathäa, ein Mitglied des Hohen Rates, erbat vom Pontius Pilatus den Leichnam Jesu. Er hüllte ihn dann in reines Leichentuch, legte ihn anschließend in den Felsengrab und ermöglichte eine würdevolle Bestattung. Myrrhe gemischt mit Aloe wurde zwischen das Leinentuch gestreut. Immer dabei waren die zwei Marias. Diese Bestattungsstätte wird mit dem Heiligen Grab in der Grabeskirche in Jerusalem in Verbindung gebracht und der Felsen ist der sog. Golgotha-Felsen.

 

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TOD – ENDE ODER WENDE?

  (Foto Fantur: Giotto, Kreuzigung)

 

 

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Mt 27,46), rief Jesus laut am Kreuz und um die 9. Stunde (15:00 Uhr) hauchte er den Geist aus. Die Aufschrift des Kreuzes beinhaltete seinen Schuldspruch: „Das ist Jesus, der König der Juden“ (Mt 27,37, INRI). Einige Personen begleiteten ihn bis zum letzten Atemzug, aber man stirbt allein.

 

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ABENDMAHL MIT DÜSTEREN AUSSICHTEN

(Foto Fantur: Giotto, Das letzte Abendmahl)

 

 

Anlässlich des höchsten jüdischen Festes, dem Pascha, drückt Jesu Tischgemeinschaft mit seinen zwölf Jüngern die enge Verbindung und Freundschaft der Anwesenden aus. Zum Pascha gedenken die Juden nämlich des Auszuges aus dem Sklavenhaus Ägyptens. Jesu Festmahl mit seinen Jüngern ist aber überschattet von düsteren Voraussagen.

 

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PINSELSPRACHE DES GLAUBENS

       (Foto Fantur: Museum des Klosters Panayia Kera, Kreta)

 

Ikone (griech. εικον) bedeutet Bild, aber auch Ebenbild und Urbild. In der orthodoxen Kirche hat sie eine zentrale Bedeutung im Haus, in der Kirche, im gesamten Alltag. Sie vermittelt zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Jenseits und dem Diesseits sowie zwischen Gott und dem Menschen. Durch das Bild erscheint (Epiphania) das Göttliche dem Menschen. 

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GESUNDHEITSTIPP: 40-MAL FASTEN

(Foto Fantur: Tor zur Wüste, Tataouine, Chenini, Tunesien)

 

Die 40-tägige Fastenzeit im Christentum erstreckt sich vom Aschermittwoch bis Ostern. Nicht mitgerechnet werden dabei die Sonntage, die wie Ostern an die Auferstehung Christi erinnern. In Vorbereitung an das Osterfest soll in dieser Zeit an Körper und Seele gefastet werden. Es ist eine Zeit der Umkehr und der Erwartung der Auferstehung.

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GERECHTIGKEITS-EIFERER GESUCHT!

(Foto Fantur: Schüler:innen der HTL Villach spendeten für die Ukraine)

 

„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)

Einige Religionskritiker werfen der Religion vor, die Menschen zur Passivität zu verleiten und nur ins Jenseits zu vertrösten. In dieser Seligpreisung Jesu werden aber Friedens-Stifter angesprochen, das wären jene Personen, die sich nicht friedlich verhalten und wegschauen, sondern Akzente für den Frieden setzen. Kürzlich berichtete „Vatican News“, dass in Polen mehr als 2.000 Ordensfrauen Juden retten. Auch Bischof Oscar Romero setzte sich für die Armen und Entrechteten in El Salvador ein und wurde 1980 während der Messe hingerichtet. Franz Jägerstätter (St. Radegund, OÖ.) lehnte den Wehrdienst mit der Waffe für das Naziregime ab und wurde hingerichtet. Das waren Taten und keine Vertröstungen.
Friedensstifter sind auch jene, die nicht medial auffallen und nicht in Geschichtsbüchern genannt werden. Darunter ist Hans, der täglich den Obdachlosen der Caritas ein warmes Essen verteilt; Trude, die gegen die Gewalt gegen Kinder aufbegehrt; Eltern, die den Kindern das Gewissen verfeinern und ein anständiges Leben vorleben. Dazu gehört auch Peter, der die verfolgten Christen unterstützt sowie die Spendenaktion der HTL Villach für die Kriegsopfer in der Ukraine.

„Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden, denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,10)

Das Weisheitsbuch im Alten Testament beschreibt, dass Gerechte für die Gesellschaft störend sind: „Lasst uns dem Gerechten auflauern! Er ist unbequem und steht unserem Tun im Wege. … Er ist unserer Gesinnung ein lebendiger Vorwurf … Als falsche Münze gelten wir ihm.“ (Weish 2,12.14.16)
Der Selbstgerechte schafft sich in der Gesellschaft Rahmenbedingungen, in denen er immer gut abschneidet, koste es, was es wolle. So werden Paragrafen zu seinem Gunsten zurecht geschoben und das Gewissen dem eigenen Nutzen untergeordnet. Seiner Meinung nach strapazieren Gerechtigkeitsfanatiker nur sein Gewissen und sie werden mit Drohungen, Geld, Inhaftierung, Ermordung, … mundtot gemacht.
Synonyme für Gerechtigkeit wären: Unbestechlichkeit, Objektivität, Gemeinwohlbestrebungen, Fairness, Nächstenliebe, … Damit schläft man ruhiger.

BARMHERZIGKEIT GEGEN HARTHERZIGKEIT

(Foto Fantur: 8-eckige Kirche in Israel für 8 Seligpreisungen)

 

Die Kirche der Seligpreisungen liegt am Nordufer des Sees Genezareth in Israel. Das 8-eckige Gotteshaus und die Gedenksteine auf dem Weg zur Kirche erinnern an Jesu Makarismen (Seligpreisungen).


„Selig, die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.“ (Mt 5,7)

Barmherzigkeit, heißt im Jüdischen „Rahamim“ („Rechem“) und bedeutet „Gebärmutter“. Die Mutter versorgt ihr Ungeborenes, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Sie liebt es, in dem sie sich um das Wohlergehen ihrer Leibesfrucht sorgt. Es ist eine angeborene und instinktive Grundhaltung der werdenden Mutter.
Nach der Geburt kann diese Grundhaltung der Barmherzigkeit auch durch die äußeren Einflüsse verlorengehen. Die Ich-Zentriertheit und das Streben nach irdischen Lustangeboten können die Barmherzigkeit schwächen. Die Sehnsucht nach der angeborenen Grundhaltung schwindet aber niemals ganz.
Barmherzigkeit wird von der Vergebung begleitet. Die unbarmherzigen Taten verursachen Leid. Der Wunsch nach Verzeihung eröffnet die Hoffnung nach Befreiung von Schuld und ermöglicht den Neuanfang. Die Vergebung ist die zweite Seite der Barmherzigkeit in einer Welt der Unvollkommenheit.

„Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8)

In der biblischen Auffassung ist das Herz die Mitte der Person und der Sitz der menschlichen Vernunft, des Denkens, Urteilens und Planens. Hier befindet sich die Gesinnung des Menschen und all die Motive seines Handelns. So könnte das Herz auch Ort des Gewissens sein. Von Herzen strahlen auch die Gefühle der Freude und Traurigkeit aus.
Das Herz reinzuhalten ist für das fleischliche Wesen in einem sozio-kulturellen Umfeld eine tägliche Herausforderung und oft eine Achterbahn. Die Wege dorthin wären eine geistvollere Lebenseinstellung und ein Gewissen, das bestrebt ist, sich ständig zu veredeln. Die Möglichkeit einer Reinwaschung des Gewissens würde der Herzpflege guttun.

GEWALT – AUSDRUCK DER IMPOTENZ

(Foto Fantur: Villach trauert nach dem islamistischen Anschlag vom 15. Februar 2025)

 

Jesus Bergpredigt enthält eine starke soziale Brisanz. Dabei setzt er sich für die Erniedrigten und Beleidigten, die Außenseiter und Ausgebeuteten besonders ein.

„Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.“ (Mt 5,5)

Gewalt ist nicht nur männlich und physisch. Aber männliche Gewalt kann auch bestialische Züge annehmen. Sie kann sich in häuslicher Gewalt ausdrücken. Bei exzessiver Gewalt bis zum Krieg zeichnet sich oft das maskuline Geschlecht erbärmlich aus.
Jegliche Gewaltanwendung ist ein Ausdruck der „Impotenz“, der Unfähigkeit, mit anderen, gewaltfreien Mitteln Konflikte zu lösen. Zuerst fokussiert sich die Gewaltbereitschaft in Gedanken. Immer oberflächlicher und pauschaler wird der Feind angefeindet. Es dreht sich alles nur mehr um dieses Feindbild. Dann werden die Menschen in zwei Klassen (gut und böse) geteilt und Hasstiraden gegen die bösen Feinde verbreitet. Mit oft vereinten Kräften münzt die mentale und verbale Gewalt in physische um. Dabei kennt die Fantasie der Gewalttäter keine Grenzen.
Kürzlich gab es wieder ein islamistisch motiviertes Attentat, diesmal in Villach (Kärnten, Austria). Gewalt im Namen jedweder Religion ist eine Sonderform der Blasphemie (Gotteslästerung).
Selig sind jene, die ohne Gewalt im Namen von Gerechtigkeit, Glaube und Menschlichkeit die Welt verändern.

„Selig, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.“ (Mt 5,6)

„Martyrium im christlichen Verständnis verbindet Wahrheit, Liebe, Gerechtigkeit“; das ist auf der Homepage der Diözese Linz (vom 11.1.2018) zu lesen. Martin Luther King, Mahatma Gandhi, Bischof Oscar Romero, … und Jesus von Nazareth hungerten und dürsten nach Gerechtigkeit und mehr Menschlichkeit. Sie wurden Opfer der Gerechtigkeit.
Gerechtigkeit soll ein Postulat der Gesellschaft sein. Der Staat sorge für den sozialen Ausgleich. Nach dem obersten Prinzip des Gemeinwohls (Bonum Commune) darf dabei niemand Hunger oder Durst erleiden und seine Grundbedürfnisse müssen befriedigt werden.
Man muss nicht gleich Märtyrer für die Gerechtigkeit sein, denn der Hunger und Durst nach Gerechtigkeit kann in jedem geweckt werden. Erforderlich ist dabei die gelebte Solidarität, der bedingungslose Einsatz für die Entrechteten und ein selbstgenügsames Leben.

Auf-er-stehen

(Foto Fantur: „Berg der Seligpreisungen am Nordufer des Sees Genezareth, Israel)

 

Auf einem Hügel am Nordufer des Sees Genezareth stellt Jesus in der sogenannten Bergpredigt (Mt 5 1-11), den Seligpreisungen, sein Missionsprogramm vor. Die ersten zwei ausgewählten Seligpreisungen (Makarismen) lauten:

„Selig sind, die am sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,2)

Wer sind jene, die verarmt sind? Sind es nicht jene, die im alltäglichen Lebenskampf den Blick für das Geistige und Geistliche aus dem Blickwinkel des Lebens nicht verloren haben? Sie wehren sich gegen die Erstickungsgefahr durch die alltägliche Sorgen und Plagen. Sie bieten dem Wunsch nach unbegrenztem Konsumverhalten die Stirn und versumpfen nicht in der Gier nach noch mehr im Meer der Unersättlichkeit. Ihr Neid und ihre Gier verhärten nicht das Herz (Gewissen). Ihre Bescheidenheit macht sie freier und offener für geistliche Dimensionen, sie sind reich an emotionaler Ausgeglichenheit und motiviertem, sozialen Handeln sowie bereichert von sinnstiftenden Momenten.

„Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.“ (Mt 5,4)

Die Trauer macht einsam, man fühlt sich machtlos und ausgeliefert. Sie ist oft die zweite Seite der Lebensmedaille, die den roten Faden und die Glückssträhne bekleckern kann. Rückschläge, die sich in Form von Krankheit, Verlust, Tod und so weiter ausdrücken, werfen den Trauernden aus den Bahnen, machen ihn mutlos und geben ihn kaum mehr Hoffnung.                                  Selig sind jene, die im Tiefgang der Trauer nicht allein gelassen werden, Zuflucht finden und sich am Anker der Hoffnung klammern können. Trost können die Nahestehenden durch ihre Anwesenheit, das Zuhören und durch aufmunternde Worte geben. Die Überzeugung, von Gott nicht im Stich gelassen zu werden, lindert trotz aller Widrigkeiten die Trauerlage.

 

(Foto Fantur: Seligpreisungen in der Kirche am Steinhof in Wien, Jugendstil-Bauwerk von Otto Wagner)

SELIG DIE ERFOLG-REICHEN UND MACHT-GEILEN?

(Foto Fantur: Kletterer in der Berglandschaft von Gosau, Salzburg)

 

Im Neuen Testament drückt sich das Glück im Eigenschaftswort „selig“ aus (siehe Bergpredigt Mt 5). Jesus verleiht diesem wertvollen Gut eine tiefere Dimension. Dabei soll das Glück für alle, auch für die Entrechteten und Außenseiter gelten.

Passt das noch in die heutige Zeit? Widersprechen Jesu Seligpreisungen dem Massengeschmack des Zeitgeistes? Eine Gegenüberstellung von Jesus Seligpreisungen und irdischen Glücksbringern. Aber nicht alle schwimmen mit der Hauptströmung!

Seligpreisungen versus Mainstreaming

„Selig sind, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,2).                                                                                      „Selig die ErfolgReichen und MachtGeilen, denn Ihnen gehört das Erdenreich.“ (Mainstreaming)

„Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.“ (Mt 5,4).                                                                                                        „Selig jene, die mit Lust, Spaß und Unterhaltung dem Leid immer ein Schnippchen schlagen.“ (Mainstreaming)

„Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.“ (Mt 5,5)                                                                                        „Selig jene, die am längeren Ast sitzend, den Schwächeren die Lebensgrundlage samt Land wegnehmen.“ (Mainstreaming)

„Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.“ (Mt 5,6)                                                          „Selig, die Kontrollfreaks über die Meinungsfreiheit und den Kapitalmarkt; denn sie werden bewundert, nachgeäfft und gewählt werden.“ (Mainstreaming)

„Selig, die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.“ (Mt 5,7)                                                                                                    „Selig jene, die populistischer Manier niemals vergessen können und immer auf Rache aus sind.“ (Mainstreaming)

„Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“ (Mt 5,8)                                                                                            „Selig ist jener, der geschickt seine Schandtaten verstecken kann und sein Herz scheint vor den anderen weiß wie Schnee.“ (Mainstreaming)

„Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.“ (Mt 5,9)                                                                              „Selig die Wölfe im Schafspelz, die Unwahrheiten und Vorurteile verbreiten, um Gewalt zu rechtfertigen und selbst Lobeshymnen zu ernten.“ (Mainstreaming)

„Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.“ (Mt 5,10)                                        „Selig sind jene, die sich wie Chamäleons anpassen und mit der Masse schwimmen; so dass sie niemals Nachteile erfahren.“ (Mainstreaming)

 

(Foto Fantur: Seligpreisungen in der Kirche am Steinhof in Wien, Jugendstil-Bauwerk von Otto Wagner)