Kirche

DAS GUTE KOMMT VON OBEN

Das Mittelalter war nicht nur rosig und friedvoll. Es wurde auch von Bedrohungen, Gewalt und Tod heimgesucht. Ab dem 11. Jahrhundert hinterließen die Kreuzzüge Spuren von Verwüstung und Tod. Erwähnt wurde bereits der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert. Dazu kam durch eine Klimaveränderung eine verheerende Hungersnot (1315-17). Im 14. und 15. Jahrhundert wütete der Hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England. Die Gotik war die sakrale Antwort auf die Krisen.

 

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ZUM LETZTEN TANZ, BITTE!

 

(Foto Fantur: der Totentanz in Hrastovlje, SLO – Mrtvaški ples v cerkvi sv. Trojice v Hrastovljah)

 

1397 brach in Europa die Pest (der Schwarze Tod) aus und die Pandemie dauerte mehr als fünf Jahre. Auch danach breitete sie sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten immer wieder aus. Ein Drittel der europäischen Bevölkerung fiel ihr zum Opfer, in den Städten starb fast jede zweite Person.

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URKRÄFTE DER BEWEGUNG

      (Foto Fantur: gesunde Weidenröschen in den Dolomiten Italiens)

 

Ein Erfolgsrezept der Urkirche war auch, dass Christen nach ihren Gnadengaben wirkten. Sie zeichneten sich durch Weisheit, Wunderkräfte, Prophetie, … (siehe 1. Kor. 12,8-10) aus – jeder nach seinen Fähigkeiten und Talenten. Somit waren sie überzeugend und mitreißend; ein Leben aus Überzeugung zeichnete ihren christlichen Glauben aus.

 

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GEBURT MARIENS UND DIE SCHWALBEN

(Foto Fantur: Giotto, Geburt Mariens, Scrovegni Kapelle in Padua, Italien)

 

(Foto Fantur: Mariä Geburt, Hochaltar Waisenhauskirche Maria Geburt, Rennweg, Wien)

 

Die Geburt Mariens hat auch einen fixen Platz im Kirchenjahr. Am 8. September feiern die Katholiken und die Orthodoxen ihre Geburt. Dieser Tag wird auch als „kleiner Frauentag“ bezeichnet. Er hebt sich vom „großen Frauentag“ (15. August) ab, der die Himmelfahrt Mariens zum Inhalt hat.

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MARIA HILF – MARIJA POMAGAJ – AIUTARCI TU – PRAY FOR US

(Foto Fantur: Karlskirche in Wien, Mariä Himmelfahrt, Teilansicht des Altargemäldes von Sebastiano Ricci)
(Foto Fantur: Mariä Himmelfahrt am Deckengewölbe des Mittelschiffs in der Stiftskirche Ossiach, Josef   Ferdinand Fromiller, um 1744)

 

(Foto Fantur: Marijino vnebovzetje – Mariä Himmlefahrt, Kathedrale Koper, Slovenija)

 

 

Gottesmutter Maria repräsentiert das Weibliche im Christentum. Für die Christen vermittelt sie eine gewisse Geborgenheit und einen starken Rückhalt. Maria verkörpert die Demut, ein Vorbild des Glaubens und den Gerechtigkeitssinn.

 

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AUFOPFERNDE TAPFERKEIT

  (Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel – Hochaltar Dom zu Passau, Bayern)

 

 (Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus, Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

 

(Foto Fantur: Stephanus mit Steinen in der Hand  – Seitenaltar Gurker Dom, Kärnten)

 

So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.

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SEELE – KRONE DER SCHÖPFUNG

(Foto/Collage Fantur: Jahreszeiten der Amaryllis)

 

Die Amaryllis ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze, wobei aus einer Blumenzwiebel eine farbenfrohe Blüte entsteht. Sehr schön kann man ihre Entwicklungsstadien beobachten: Wachstum, Blütezeit und Ruhepause. Sie verblüht, aber die Blumenzwiebel birgt die Kraft in sich, immer wieder eine neue Blütezeit zu erleben.

 

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DIE ERDE HAT FIEBER – SIE IST KRANK

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 (Foto – Quelle: Nedelja, Cover, Sonderausgabe, 25, 04.2025)

 

 

IN MEMORIAM PAPST FRANZISKUS

 
In Memoriam an den verstorbenen Papst folgen Auszüge einer Videobotschaft und aus der Enzyklika „Laudato SI“ zur Erhaltung der Natur und gegen die Ausbeutung des Menschen. Beide sind eine Seite einer Medaille.

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EISZEIT IN DER KIRCHE

 (Fotos: Magdi Baumgartner, Collage: Fantur)

 

 

Blumen und Grünpflanzen sind umgeben und gefangen im Eis. Die slowenische Künstlerin Elena Fajt schuf eine Landschaft aus Eisskulpturen und gestaltete die diesjährige österliche Ausstellung zum Thema „Unsichtbar und scheinbar“ in der kleinen Filialkirche in Sankt Peter (Šentpeter), in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental (Šentjakob v Rožu), in Kärnten.

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SPUREN DER AUFERSTEHUNG

(Foto Fantur: Auferstehung Jesu von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)

 

Ein leeres Felsengrab, in dem Jesu Leichnam bestattet worden ist, nährt die erste Verschwörungstheorie. Gegner des aufstrebenden Christentums behaupteten, dass Jesu Leichnam gestohlen worden ist. Die Evangelisten berichten aber von Jesu Auferstehung. Letztendlich sind die Evangelien im Lichte der Auferstehungsberichte verfasst worden. Dieses Ereignis war für die Zeitzeugen ein einschneidendes Erlebnis.

 

 

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TOD – ENDE ODER WENDE?

  (Foto Fantur: Giotto, Kreuzigung)

 

 

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Mt 27,46), rief Jesus laut am Kreuz und um die 9. Stunde (15:00 Uhr) hauchte er den Geist aus. Die Aufschrift des Kreuzes beinhaltete seinen Schuldspruch: „Das ist Jesus, der König der Juden“ (Mt 27,37, INRI). Einige Personen begleiteten ihn bis zum letzten Atemzug, aber man stirbt allein.

 

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ABENDMAHL MIT DÜSTEREN AUSSICHTEN

(Foto Fantur: Giotto, Das letzte Abendmahl)

 

 

Anlässlich des höchsten jüdischen Festes, dem Pascha, drückt Jesu Tischgemeinschaft mit seinen zwölf Jüngern die enge Verbindung und Freundschaft der Anwesenden aus. Zum Pascha gedenken die Juden nämlich des Auszuges aus dem Sklavenhaus Ägyptens. Jesu Festmahl mit seinen Jüngern ist aber überschattet von düsteren Voraussagen.

 

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PINSELSPRACHE DES GLAUBENS

       (Foto Fantur: Museum des Klosters Panayia Kera, Kreta)

 

Ikone (griech. εικον) bedeutet Bild, aber auch Ebenbild und Urbild. In der orthodoxen Kirche hat sie eine zentrale Bedeutung im Haus, in der Kirche, im gesamten Alltag. Sie vermittelt zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Jenseits und dem Diesseits sowie zwischen Gott und dem Menschen. Durch das Bild erscheint (Epiphania) das Göttliche dem Menschen. 

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