Mai 2026

LEBEN IN MAßEN

 (Foto Fantur: Pythagoräische Gerechtigkeitsschale)

 

Auf der Insel Samos ging der Bau der Wasserleitung nur schleppend bis gar nicht voran. Die Arbeiter gaben sich lieber dem Genuss des Weintrinkens hin. Pythagoras (580-500 v. Chr.) erfand dann einen Becher der Gerechtigkeit. Einen halber Becher Wein durfte der Arbeiter genießen. Wer aber maßlos und gierig den ganzen Becher mit Wein auffüllte, da lief der ganze Wein aus und der Arbeiter hatte nichts zu trinken.

 

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URGRÜNDE DER WEISHEIT

 (Bild: erstellt mithilfe von ChatGPT)

 

„Auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.“ (Jes 11,2) Das Alte Testament (AT) beschreibt die Weisheit, die von Gott ausgeht. Sie ist im Menschen als Abbild Gottes nur menschenmöglich ausgeprägt. Nach alttestamentlicher Überlieferung soll die Weisheit im Alltag Fuß fassen und die Lebenspraxis prägen. Tun und Ergehen bedingen einander.

 

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SEELE – KRONE DER SCHÖPFUNG

(Foto/Collage Fantur: Jahreszeiten der Amaryllis)

 

Die Amaryllis ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze, wobei aus einer Blumenzwiebel eine farbenfrohe Blüte entsteht. Sehr schön kann man ihre Entwicklungsstadien beobachten: Wachstum, Blütezeit und Ruhepause. Sie verblüht, aber die Blumenzwiebel birgt die Kraft in sich, immer wieder eine neue Blütezeit zu erleben.

 

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DIE ERDE HAT FIEBER – SIE IST KRANK

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 (Foto – Quelle: Nedelja, Cover, Sonderausgabe, 25, 04.2025)

 

 

IN MEMORIAM PAPST FRANZISKUS

 
In Memoriam an den verstorbenen Papst folgen Auszüge einer Videobotschaft und aus der Enzyklika „Laudato SI“ zur Erhaltung der Natur und gegen die Ausbeutung des Menschen. Beide sind eine Seite einer Medaille.

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DAS HEILIGE BILD IM DIALOG

 

     (Foto-Collage Fantur: Christusdarstellungen, Kirche Panagyia Kera, bei Kritsa, Kreta)

 

Aus dem dunklen Hintergrund erstrahlt eine heilige Figur. Es ist Jesus Christus, dargestellt in der byzantinischen Kirche Panagia Kera auf Kreta (Griechenland). Das Bild (Detailansicht, siehe links) ist ein Wandfresko aus dem 13./14. Jahrhundert. Christus steht auf einem kleinen Sockel, in der rechten Hand hält er das Evangelium, welches mit Edelsteinen geschmückt ist. Mit der rechten Hand erteilt er den Segen. Der Heiligenschein ist gekreuzt und das Gold bringt das göttliche Licht zum Glänzen. Gott ist mit uns und steht uns in allen Kreuzes-Angelegenheiten von Leid, Schuld und Grenzerfahrungen bei. Der goldfarbene Kreis des Nimbus fängt das menschliche Leid auf und führt den Menschen in den Kreis der Unendlichkeit. Diese Darstellung findet sich in der Westfassade des südöstlichen Fehlers.

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EISZEIT IN DER KIRCHE

 (Fotos: Magdi Baumgartner, Collage: Fantur)

 

 

Blumen und Grünpflanzen sind umgeben und gefangen im Eis. Die slowenische Künstlerin Elena Fajt schuf eine Landschaft aus Eisskulpturen und gestaltete die diesjährige österliche Ausstellung zum Thema „Unsichtbar und scheinbar“ in der kleinen Filialkirche in Sankt Peter (Šentpeter), in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental (Šentjakob v Rožu), in Kärnten.

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SPUREN DER AUFERSTEHUNG

(Foto Fantur: Auferstehung Jesu von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)

 

Ein leeres Felsengrab, in dem Jesu Leichnam bestattet worden ist, nährt die erste Verschwörungstheorie. Gegner des aufstrebenden Christentums behaupteten, dass Jesu Leichnam gestohlen worden ist. Die Evangelisten berichten aber von Jesu Auferstehung. Letztendlich sind die Evangelien im Lichte der Auferstehungsberichte verfasst worden. Dieses Ereignis war für die Zeitzeugen ein einschneidendes Erlebnis.

 

 

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AUCH DER HIMMEL WEINTE

 (Foto Fantur: Giotto, Beweinung Christi nach der Kreuzabnahme)

 

 

Joseph von Arimathäa, ein Mitglied des Hohen Rates, erbat vom Pontius Pilatus den Leichnam Jesu. Er hüllte ihn dann in reines Leichentuch, legte ihn anschließend in den Felsengrab und ermöglichte eine würdevolle Bestattung. Myrrhe gemischt mit Aloe wurde zwischen das Leinentuch gestreut. Immer dabei waren die zwei Marias. Diese Bestattungsstätte wird mit dem Heiligen Grab in der Grabeskirche in Jerusalem in Verbindung gebracht und der Felsen ist der sog. Golgotha-Felsen.

 

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TOD – ENDE ODER WENDE?

  (Foto Fantur: Giotto, Kreuzigung)

 

 

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Mt 27,46), rief Jesus laut am Kreuz und um die 9. Stunde (15:00 Uhr) hauchte er den Geist aus. Die Aufschrift des Kreuzes beinhaltete seinen Schuldspruch: „Das ist Jesus, der König der Juden“ (Mt 27,37, INRI). Einige Personen begleiteten ihn bis zum letzten Atemzug, aber man stirbt allein.

 

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ABENDMAHL MIT DÜSTEREN AUSSICHTEN

(Foto Fantur: Giotto, Das letzte Abendmahl)

 

 

Anlässlich des höchsten jüdischen Festes, dem Pascha, drückt Jesu Tischgemeinschaft mit seinen zwölf Jüngern die enge Verbindung und Freundschaft der Anwesenden aus. Zum Pascha gedenken die Juden nämlich des Auszuges aus dem Sklavenhaus Ägyptens. Jesu Festmahl mit seinen Jüngern ist aber überschattet von düsteren Voraussagen.

 

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VOM JUBELZUG ZUM KREUZWEG

(Foto aus Wikipedia: Giotto, Einzug Jesu in Jerusalem, Scrovegni Kapelle, Padua)

 

   (Foto Fantur: Scrovegni Kapelle in Padua)

 

 

Am Palmsonntag gedenkt das Christentum den Einzug Jesu in Jerusalem. Die prominente und herausragende Persönlichkeit Jesus von Nazareth zieht mit einem Esel ein. Es ist ein Zeichen der Demut, mit der Vorahnung, es wird der letzte Pilgerweg nach Jerusalem sein und zugleich sein letzter und beschwerlicher Erdenweg.

 

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PINSELSPRACHE DES GLAUBENS

       (Foto Fantur: Museum des Klosters Panayia Kera, Kreta)

 

Ikone (griech. εικον) bedeutet Bild, aber auch Ebenbild und Urbild. In der orthodoxen Kirche hat sie eine zentrale Bedeutung im Haus, in der Kirche, im gesamten Alltag. Sie vermittelt zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Jenseits und dem Diesseits sowie zwischen Gott und dem Menschen. Durch das Bild erscheint (Epiphania) das Göttliche dem Menschen. 

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LETZTER ERDENWEG IN GRIECHENLAND

       (Foto Fantur: orthodoxer Friedhof im Süden Kretas)

 

 (Foto Fantur: orthodoxer Friedhof in Kokkari, Samos)

 

 

Die letzte Ruhestätte auf vielen griechischen Friedhöfen ist ein Monument aus Marmor. Holz ist in Griechenland sehr teuer. Auf dem Grab ist eine Öllampe, Blumen, das Foto mit den Daten des Verstorbenen und auch das Kreuz als Zeichen der Erlösung.

 

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IMPRESSIONEN AUS KRETA_4

 

(Foto Fantur: Künstlerwerkstatt der Töpferei in Kerameiou in Margarites bei Rethymno, Kreta)

 

    (Foto Fantur: Landschaft in Amnatos)

 

(Foto Fantur: im orthodoxen Kloster Arkadi ergaben sie sich Widerstandskämpfer Kretas, auch Frauen und Kinder, nicht den osmanischen Aggressoren, wählten den Freitod und sprengten das Kloster in die Luft. Infolgedessen ist der 8. November Kretas Nationalfeiertag)
(Foto Fantur: Muttergottes Glykophilousa, Arkadi Monastery, Amnatos, Kreta)
      (Foto Fantur: einladendes Ambiente der Altstadt und des Hafens von Rethymno)