
(Foto aus Wikipedia: Giotto, Einzug Jesu in Jerusalem, Scrovegni Kapelle, Padua)

(Foto Fantur: Scrovegni Kapelle in Padua)
Am Palmsonntag gedenkt das Christentum den Einzug Jesu in Jerusalem. Die prominente und herausragende Persönlichkeit Jesus von Nazareth zieht mit einem Esel ein. Es ist ein Zeichen der Demut, mit der Vorahnung, es wird der letzte Pilgerweg nach Jerusalem sein und zugleich sein letzter und beschwerlicher Erdenweg.
In guten…
Auch der Maler Giotto zeigt Jesu Einzug in der Scrovegni Kapelle in Padua in Begleitung seiner Jünger, die ihn in diesem Lebensabschnitt beistehen. Die Menge jubelt ihm zu. Zwei klettern sogar auf dem Baum, um Jesus von Nazareth besser zu sehen. Die Menge verneigt sich vor ihm, begrüßt und preist ihn und ihr Hoffnungsträger segnet sie mit gehobenen Fingern.
… und in schlechten Tagen
Sehr schnell wird sich aber das Blatt wenden. Dem Jubelzug wird der Kreuzweg folgen, die Stimmung wird ins Gehässige wechseln und die Anhängerschaft wird sich langsam auflösen. In der Not wird die Zahl von beistehenden Freunden Jesu überschaubar.
Giotto:
Name: Giotto di Bondone (1267-1337)
Wirkungsstätte: Assisi, Florenz, Padua, Rom
Epoche: italienische Spätgotik
Capella degli Scrovegni: am Gelände des ehemaligen römischen Amphitheater baute Enrico Scoregni die Kapelle. Damit büßte er den vor seinem Vater Rinaldo Scrovegni betriebenen Wucher ab. Als Freskenmaler engagierte er den bekanntesten Künstler seiner Zeit, Meister Giotto. Der Künstler schuf 38 Bilder zum Leben Jesu.
