Fresken

KRIEGSSOLDATEN – TÄTER UND OPFER?

(Foto Fantur: Fresko „Namenlose Soldaten“ des Malers Albin Egger-Lienz in der Gedächtniskapelle in Lienz)

Eine Einheit von namenlosen, bewaffneten Soldaten schleicht sich in großen und ausholenden Schritten heran. Sie gleichen einem Trauerzug. Dieses Fresko wurde vom Künstler Albin Egger-Lienz (1868-1926) geschaffen und ist eines vom vierteiligen Bilderzyklus.

 

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DAS HEILIGE BILD IM DIALOG

 

     (Foto-Collage Fantur: Christusdarstellungen, Kirche Panagyia Kera, bei Kritsa, Kreta)

 

Aus dem dunklen Hintergrund erstrahlt eine heilige Figur. Es ist Jesus Christus, dargestellt in der byzantinischen Kirche Panagia Kera auf Kreta (Griechenland). Das Bild (Detailansicht, siehe links) ist ein Wandfresko aus dem 13./14. Jahrhundert. Christus steht auf einem kleinen Sockel, in der rechten Hand hält er das Evangelium, welches mit Edelsteinen geschmückt ist. Mit der rechten Hand erteilt er den Segen. Der Heiligenschein ist gekreuzt und das Gold bringt das göttliche Licht zum Glänzen. Gott ist mit uns und steht uns in allen Kreuzes-Angelegenheiten von Leid, Schuld und Grenzerfahrungen bei. Der goldfarbene Kreis des Nimbus fängt das menschliche Leid auf und führt den Menschen in den Kreis der Unendlichkeit. Diese Darstellung findet sich in der Westfassade des südöstlichen Fehlers.

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TOD – ENDE ODER WENDE?

  (Foto Fantur: Giotto, Kreuzigung)

 

 

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“ (Mt 27,46), rief Jesus laut am Kreuz und um die 9. Stunde (15:00 Uhr) hauchte er den Geist aus. Die Aufschrift des Kreuzes beinhaltete seinen Schuldspruch: „Das ist Jesus, der König der Juden“ (Mt 27,37, INRI). Einige Personen begleiteten ihn bis zum letzten Atemzug, aber man stirbt allein.

 

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VOM JUBELZUG ZUM KREUZWEG

(Foto aus Wikipedia: Giotto, Einzug Jesu in Jerusalem, Scrovegni Kapelle, Padua)

 

   (Foto Fantur: Scrovegni Kapelle in Padua)

 

 

Am Palmsonntag gedenkt das Christentum den Einzug Jesu in Jerusalem. Die prominente und herausragende Persönlichkeit Jesus von Nazareth zieht mit einem Esel ein. Es ist ein Zeichen der Demut, mit der Vorahnung, es wird der letzte Pilgerweg nach Jerusalem sein und zugleich sein letzter und beschwerlicher Erdenweg.

 

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