LEBENDIGE BAUSTEINE DER BASILIKA




(Fotos Fantur: frühchristliche Basilika Sant’Apollinare in Classe, Ravenna, Italia)
Die frühchristlichen Basilika, der erste Kirchenbaustil (4. – 7. Jahrhundert), begleitet den Gläubigen symbolisch vom irdisch begrenzten Leben (Westportal) zur aufgehenden Sonne, den Ort der Auferstehung, im Osten.

(Foto Fantur: Friedenstauben für den Verstorbenen, Teil des Mosaiks im Mausoleum der Galla Placidia, Ravenna, Italia)
40 Tage regnete es und die Sintflut hinterließ eine Spur der Verwüstung. Das Wasser breitete sich in Sekundenschnelle aus und erstickte alles Lebenswerte. Es ist so wie mit einem geworfenen Stein, der im Wasser immer weitere Kreise zieht. Genauso verhält es sich auch mit der Gewalt und dem Bösen.

(Foto Fantur: verankerte Symbole am Kirchturm der Hundertwasserkirche Bärnbach, Steiermark)
(Foto Fantur: Herzliche Blumengrüße)
„Zum Muttertag schenke ich dir eine Rose als Zeichen meiner Liebe und Zuneigung.“ Die Liebe, die gerne auch mit Herzen ausgedrückt wird, ist ein sehr starkes Gefühl und sie bringt eine einmalige und außergewöhnliche Zuneigung zum Ausdruck.

(Foto Fantur: zünd an dein Licht)

(Foto Fantur: das Kreuz – ein Pendel zwischen Angst und Hoffnung)
Das Kreuz erinnert an die Hinrichtung des Jesus von Nazareth. Die Ausrichtung des Kreuzes birgt Symbolkräfte. Der Längsbalken drückt die Beziehung zwischen dem Menschen und Gott bzw. zwischen dem Irdischen und dem Jenseitigen aus. Der Querbalken steht für die zwischenmenschlichen Beziehungen genauso, wie die offenen Arme zum Willkommensgruß. Der Mittelpunkt des Kreuzes, wo sich die horizontale und die vertikale Ebene begegnen, ist das tragende, ausgleichende und verbindende Element beider Ebenen, wo sich das Diesseits und das Jenseits vereinen.

(Foto Fantur: Ei – ein typisches österliches Auferstehungssymbol)

(Foto Fantur: Grablegung Jesu, Fresko im Eingangsbereich der Grabeskirche in Jerusalem)
Der Tod hinterlässt eine langen Schatten. Die einen scheren aus, andere suchen nach Auswegen und leben von Erinnerungen, wieder andere halten Ausschau nach existenziellen Lichtimpulsen und Hoffen auf ein Kerzenlicht, das niemals erlischt.

(Foto Fantur: Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt, Kalvarienberg in Eisenstadt)

(Foto Fantur: Michelangelos Pietà im Petersdom in Rom)
Der traurigste Moment und der Tiefpunkt im Leben passieren, wenn eine Mutter den Tod ihres Kindes betrauern muss. Eine beliebte Ausdrucksform in der Sakralkunst ist dabei die Pietà. Da wird Maria mit ihrem toten Sohn in den Armen dargestellt und es erfolgt die letzte zärtliche Berührung Marias.

(Foto Fantur: Hans Pleydenwurff, 1420-1472, Hofer Altar, Kreuzigung Christi, Alte Pinakothek München)
Ein Opfertod „verjährt“ nicht und ist nicht vergeblich.

(Foto Fantur: Grabeskirche in Jerusalem mit dem griechisch-orthodoxen Kreuzigungsaltar am Kalvarienberg/Golgotha)

(Foto Fantur: Grabeskirche in Jerusalem mit dem katholischen Altar der Annagelung am Kalvarienberg/Golgotha)

(Foto Fantur: Grabeskirche in Jerusalem, freigelegter Golgotafelsen)
Nagel um Nagel
Schlag um Schlag
Schmerz um Schmerz
Wunde um Wunde
Eingeschlagen ins Kreuz
Geschändeter Ruf
Verschmähte Liebe
Kaltherzige Gleichgültigkeit
Eingefrorene Feindschaft
Abgebrühter Eigennutz
Vergossenes Blut
„Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten. Und eine Aufschrift (auf der Tafel) gab seine Schuld an. Der König der Juden.“ (Mk 15, 25f.)

(Foto Fantur: Grabeskirche in Jerusalem, Ort der Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung Christi)

(Foto Fantur: X. Station des Kreuzweges von Valentin Oman, Pfarrkirche Latschach / Loče am Faaker See / Baško jezero)
„Ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben. … Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.“ (Mt 25, 43.45) Das ist ein ausgewählter Ausschnitt aus dem Gleichnis des Weltgerichts. Es ist ein Richtmaß für das Leben und eine Messlatte für das Leben danach.

(Foto Fantur: IX. Kreuzwegstation von Valentin Oman, Pfarrkirche Latschach am Faaker See / Loče ob Baškem jezeru)

(Foto Fantur: geknicktes Kreuz im Naturschutzgebiet Dragositschach / Dragožiče)
Meine Würde
verdreht ein Zerrbild
Mein Wesen
überschüttet
mit Hasstiraden
Meine Existenz
ausgegrenzt
infolge der Anders-Artigkeit
Meine Person
mithilfe von Meineidern
gezerrt vor die Gerichte-Küche
Mein Sein
verpixelt bis zur
Unkenntlichkeit
Meine unerwünschte Person
gejagt und geknickt
vom auferlegten Kreuz
„Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mk 8,34)

(Foto Fantur: 9. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem vor der koptisch-orthodoxen Kirche St. Helena)

(Foto Fantur: Andrea d’Agnolo gen. del Sarto, Beweinung Christi 1519/20, KHM Wien)
Weinende Mütter
am Grab von Sternenkindern
Trauernde Mütter
mit verhungerten Babys in den Armen
Schreiende Mütter
vor der Todesliste der Kriegssoldaten
Herzzerreißende Mütter
vor dem Sack des lebensmüden Kindes
Wehklagende Mütter
bei vorzeitigen Ableben ihres Sohnes
„Es folgte eine große Menschenmenge, darunter auch Frauen, die um in klagten und weinten. Jesus wandte sich zu ihnen um und sagte: ‚ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich, weint über euch und eure Kinder.'“ (Lk 23,27f.)

(Foto Fantur: 8. Station auf der Via Dolorosa in Jerusalem)

(Foto Fantur: Detailansicht des Fastentuches im Gurker Dom)
Das Kreuz mit dem Kreuz
mit gezeichnetem
durchdrungenem
und angeheftetem
Schandfleck

(Foto Fantur: 6. Kreuzwegstation, Kreuzweg in der Nikolaikirche in Villach, Kärnten)
Ein Schweißtuch schreibt Geschichte. Der Stoff sammelt Schweißtropfen und diese erzählen den Alltag einer Person. Darin spiegeln sich die anstrengende Müh und Plag einer Person wider. … denn im Schweiße des Angesichts wird der Ernährungshaushalt aufgefüllt.
[Foto Fantur: zweisprachiger (slowenisch-deutscher) Kreuzweg in Maria Gail / Marija na Zilji bei Villach]
Die mühevolle Feldarbeit ist abgeschlossen und Simon aus Zyrene wird von den Soldaten gezwungen das Kreuz des körperlich geschwächt Jesus zu tragen. Den Ausgang des Tages hat sich Simon wohl anders und entspannter vorgestellt.
(Foto Fantur: Was für ein Anblick für eine Mutter? Jesu Dornenkrönung von Caravaggio, 1603, KHM Wien)
Was für ein Anblick für die Mutter Jesu! Sie sieht ihren Sohn von Schlägen, Verletzungen und dem tragenden Kreuz körperlich schwer gezeichnet. Sie würde ihn gerne beistehen, doch in diesem Augenblick fühlt sie sich meilenweit von ihm entfernt.

(Foto Fantur: Kreuzwegbild von Rudolf Pointner in der Hunderwasser-Kirche Sankt Barbara in Bärnbach, Steiermark)
Geschundenes und geknicktes Rückgrat
Erschöpft von Unkenrufen
Wirbelstürmen aus der Vergangenheit
Innig posaunen Verwundungen
[Foto Fantur: Bernardino Luini (?), Kreuztragender Christus um 1510/15 (?), Kunsthistorisches Museum Wien]
Sie legen mir das Kreuz auf
erdrückend der Längsbalken
ungewohnt und befremdlich
mit erhobenem Haupt zielgerichtet.

(Foto Fantur: Wisch und weg im Ckub der Pilatusse)
Sie schreien
kreuzige ihn, kreuzige ihn
und Pilatus wäscht
Seine Hände in Unschuld.

(Collage Fantur: „Kreuzweg“ international)
Wege Kreuz
Kreuz Weg
Kreuz Balken
Kreuz Trage
Kreuz Leiden
Kreuz Zeichen
Kreuz Tod

(Foto Fantur: Frauenkirchen in Burgenland: Gnadenbild, das sogar die Türkenbelagerung 1683 überstand)
Nach einer berauschenden Silvesternacht folgt die Ernüchterung. Es beginnt ein neues Jahr, mit neuen Voraussetzungen, Herausforderungen und Hoffnungen. Am 1. Jänner feiert die katholische Kirche das „Hochfest der Gottesmutter Maria“. Somit wird das neue Jahr unter den Schutzmantel Marias gestellt.

(Foto Fantur: Vier Kerzen mit Strahlkraft)

(Foto Fantur: KI-generiertes Bild vom Rathaus in Lienz)

(Foto Fantur: Acryl auf Leinwand von Su Sigmund)



(Foto Fantur: Schuster Martin, gespielt von Ernst Müller vom Ensemble EliThe)



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(Foto Fantur: Rorate in der Wallfahrtskirche Maria Elend / Podgorje)
„Rorate caeli desuper“ – „Taut ihr Himmel von oben!“ (Jes 45,8). Der Himmel soll auftauen und der Erde Licht spenden. Die dunklen Kirchen werden im Advent frühmorgens, vor dem Sonnenaufgang, mit Kerzenlicht erleuchtet. Die Frühmesse im Advent wird „Rorate“ genannt.



(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)
Die Lichterketten reichen sich am Adventmarkt die Hände, so auch in Velden am Wörthersee / Vrba ob Vrbskem jezeru. Der vorweihnachtliche Markt greift alle Sinne an. Der schwimmende Adventkranz wird vom beleuchteten Schiffen umgeben. Die Krippe ist eingebettet in zahlreiche Adventhütten, die für Gaumenfreuden sorgen und Kunsthandwerksarbeiten anbieten. Engel gibt es klein und groß, in allen Variationen. Dazwischen gibt es immer wieder Musikeinlagen von Sängern, Blasmusikern und Chören. Die Gründerin und ehemalige Leiterin des Kärntner Doppelsextett Velden Margit Heissenberger lud am vergangenen Samstag zum Singen der Advent- und Weihnachtslieder in die Jakobuskirche in Velden ein. Sie kamen, Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche, und sangen beherzt „O Tannenbaum“, „Es ist ein Ros entsprungen“, … Jedem wurde ein Gesangsbüchlein in die Hand gedrückt. Das Lichtmeer an Eindrücken erfüllte das Herz und Gemüt der zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland.

(Foto Fantur: Lichter-Schloss am Wörthersee)

(Foto Fantur: schwimmende Krippe)


(Foto Fantur: Gemeinsames Singen von Advent- und Weihnachtsliedern mit Margit Heissenberger in der Jakobuskirche in Velden)






(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)


(Foto Fantur: Maria Immaculata über dem Hochaltar der Kollegienkirche in Salzburg)