
(Foto Fantur: Detailansicht des Fastentuches im Gurker Dom)
Das Kreuz mit dem Kreuz
mit gezeichnetem
durchdrungenem
und angeheftetem
Schandfleck
Die Crux mit der Crux
mit Nadelstichen
und Rückblitzen
mit aufwühlenden
Tag- und Nachtträumen
Im Kreuz und Feuer
von Blicken geblendet
verunsichert
und seelenaufreibend
im verurteilenden Blitzgewitter
Kreuz und quer
im Zugzwang
magisch getrieben
und vom Gewissen befeuert
zum Schandort
Peter Fantur
VII. Station: JESUS FÄLLT ZUM ZWEITEN MAL UNTER DEM KREUZ
Auch diese Kreuzweg-Station ist eine Tradition aus dem Urchristentum.

(Foto Fantur: Das Gurker Fastentuch)
In vielen katholischen Kirchen verhüllt das Fastentuch den Altarraum. Das Hungertuch hängt in der Fastenzeit. Es stellt biblische Szenen des Ersten und Zweiten Testamentes da. Gerade im Mittelalter war das Tuch eine besondere Bibelstunde für die Anwesenden. Es ist auch ein Zeichen der Buße.

