LICHTBLICKE IM ADVENT_3

(Foto Fantur: Nikolo und zwei Engeln beim Hausbesuch der „Braven“

(Foto Fantur: Nikolo und zwei Engeln beim Hausbesuch der „Braven“

(Foto Fantur: die erste Kerze leitet die vier Adventsonntage ein)
Lange Warteschlangen vor der Kassa, hektisches Treiben in den Einkaufszentren, drängelnde Autofahrer, nervenaufreibende Situationen in Familien, die To-do Liste wird immer länger. Der Zeitraum steht auf Hochdruck des Pulses, der Anstrengung und der Überbelastung. Das ist die eine Seite des Advents und der vorweihnachtlichen Zeit.

(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)
Machtlos den Schreckensmeldungen der Medien ausgeliefert! News zeigen wieder Bilder der Zerstörung und Vernichtung. Nur wenige ziehen in diesem Fall die Schalthebel und bestimmen „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“.
Für die abgesicherten Turbokapitalisten ist der Mensch nur eine Ware, dem Angebot und Nachfrage ausgeliefert, ein Sonderangebot oder er wird gleich als wertlos herabgestuft.
Für die unangreifbaren Hardliner und Diktatoren ist der Mensch ein gefügiger und rechtloser Sklave. Eine stickige und erstickende Atmosphäre breitet sich aus.
Ich muss raus, um den Schleier der depressiven Stimmung zu durchbrechen. Die Sonne durchdringt den Nebel. Eine Wanderung bei frischer Luft im November gibt Hoffnung. Jeder Schritt ermöglicht, dass die Schreckensbilder zu Silhouetten werden und langsam verblassen. Ich kann sie zurücklassen. Die von der Sonne bestrahlte Natur lebt auf und ich mit ihr. Mit AirPods in den Ohren und angenehmer Musik schwebe durch die unberührte Winterlandschaft und bin abgehoben von den Herausforderungen und Belastungen des Alltags. Es ist ein majestätisches Gefühl durch die Landschaft zu pilgern, durch jene Natur, die den Sommermantel und ihre Ernte abgelegt hat.
Ich ziehe zu einem Ort, der mir paradiesisch erscheint und der von mir in der Corona-Zeit entdeckt worden ist. Umgeben von Wasser und leicht verschneiten Bergen sorgt sie für die Superlative und bringt Lichtblicke in die Winterzeit.





(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)

(Foto Fantur: Novemberimpression)
Die Tage werden kürzer und die zunehmende Dunkelheit drückt die Stimmung. Eine gewisse Melancholie macht sich breit. Die Antriebslust nimmt deutlich ab und eine gewisse Müdigkeit macht sich breit. Man kriecht in der Früh nur ungern aus den Federn. Einige suchen den Ersatz gegen diese missliche Stimmung mit dem Griff in die Keks- oder Schokodose. Manche können eine unangenehme Gereiztheit an den Tag legen. Ein Stimmungshoch bricht erst dann aus, wenn die Sonne den Nebel durchbricht.

(Foto Fantur: Novemberimpression)

(Foto Fantur: Detailansicht der Hölle, Jüngstes Gericht von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)
„Wenn du nicht sofort aufhörst zu schreien, sperre ich dich in den dunklen Keller ein“, droht die Mutter ihrem kleinen Sohn.
„Wir leben in einer gefährlichen Welt. Nirgends ist man mehr sicher, man kann keinem mehr vertrauen und ein Weltkrieg hängt an einem seidenen Faden“, verwickeln mich zwei missionierende Frauen in ein Gespräch vor der Haustüre.
Schlagzeile: „Türke ermordete seine Nachbarin!“
„Geld geht flöten! Nach dem Crash der Weltwirtschaft und dem Geldwertverlust steuerst du der Armut zu“, so die Prognose eines Wertberaters im Internet.
„Du wirst in der Hölle schmoren“, war und ist ein nachhaltiges Schreckensszenario. In der Scrovegni Kapelle in Padua widmet Giotto ein Fresko dem Jüngsten Gericht. Den Höllenabgrund (Detailansicht des Jüngsten Gerichts) zeigt Giotto als Ort der Verzweiflung und Aussichtslosigkeit. Einige Verdammten werden von den Dämonen kopfüber in die Hölle geworfen, einen Verfluchten frisst gerade der Teufel auf. Viele erhängen sich aus Verzweiflung oder um der Mahlzeit des Höllenfürsten zu entgehen.
Durch die Drohworte seiner Mutter ging den kleinen Sohn die Angst durch Mark und Bein. Seitdem hat er panische Angst vor dunklen Räumen, dem Keller und auch in der Dunkelheit den Wald zu betreten.
Die einfühlsamen Frauen an der Haustüre erwecken durch ihre Anwesenheit und durch die Überreichung einer Visitenkarte, den Ausweg aus dem Worst-Case-Scenario.
Wer ermordete die Nachbarin? War es Mehmet, eine feige Türkenbande oder liegt das im Blut diese Rasse?
Freundliche Web-Anbieter geben per Telefon genaueste und gewinnbringende Anweisungen zum „Klick und das Geld ist weg“, um dem sicheren Zusammenbruch der Wirtschaft am kommenden Wochenende rechtzeitig zu entgehen.
„Ich pariere, ich widerspreche nicht mehr, ich leiste brav Folge – bewahre mich vor dem Feuer der Hölle!“
Motivation, klare Regeln, positive Einstellung und vertrauensvolle Umgebung geben den kleinen Jungen mehr Zuversicht und Hoffnung.
Wer droht, hat meist selbst Angst oder will daraus nur Kapital schlagen. Mission mit Angst beruht auf fragwürdiger Herkunft und fragwürdigen Grundlagen.
Medialen Marktwert steigern ohne verzerrende Pauschalurteile! Das Böse liegt nicht in der Rasse, sondern im Wesen eines Menschen, umgeben von sozialen Einflüssen. Der Wettkampf um Berichte über Vorbilder und positive Berichterstattungen, soll das Ziel der Medien sein.
Ein Grundeinkommen für jeden, der nicht arbeiten kann, sichert die Existenz und garantiert den sozialen Frieden.
Der verlorene Sohn soll dort abgeholt werden, wo er sich befindet auf dem gemeinsamen Weg zur Erlösung.

(Foto Fantur: Manfred Bockelmann – in memoriam Hubert B., 2 Jahre)

(Foto Fantur: Manfred Bockelmann – in memoriam der NS-Kinderopfer)
Beim Betreten der gotischen Kathedrale gewinnt man den Eindruck, dass sich die Kirche gewaltig in die Höhe ausdehnt. Alles scheint himmelwärts zu streben.
„Not macht erfinderisch“. Die mittelalterliche Erfindung der gotischen Kathedrale war außergewöhnlich. Besonders begeistert von diesem Baustil war der Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe. Dazu zählte er den Straßburger Münster.
Das Mittelalter war nicht nur rosig und friedvoll. Es wurde auch von Bedrohungen, Gewalt und Tod heimgesucht. Ab dem 11. Jahrhundert hinterließen die Kreuzzüge Spuren von Verwüstung und Tod. Erwähnt wurde bereits der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert. Dazu kam durch eine Klimaveränderung eine verheerende Hungersnot (1315-17). Im 14. und 15. Jahrhundert wütete der Hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England. Die Gotik war die sakrale Antwort auf die Krisen.


(Foto Fantur: der Totentanz in Hrastovlje, SLO – Mrtvaški ples v cerkvi sv. Trojice v Hrastovljah)
Seuchen verursachen nicht nur Elend und Tod, sie sind ein tiefer Einschnitt in der Geschichte der Menschheit. Im Jahre 1679 riss die Pest tausende Menschen in Wien in den Tod. Regionen wurden menschenleer und Familienangehörige wurden von heute auf morgen ausgelöscht. Hinzu kam die Belagerung durch die Osmanen und die Befreiung von den Türken.

(Foto Fantur: und dem ewigen Licht entgegen)
Patientenverfügung
Meine Patientenverfügung
Vorname(n) __P. ________________________________________________
Nachname(n) __ F. _______________________________________________
Ereilt mich in meinem fortschreitendem Alter der Umstand, dass meine Tage, Monate oder meine begrenzten Jahre gezählt sind und ich aufgrund meiner Erkrankung nicht imstande bin, durch entsprechende Worte oder Zeichen mich zu verständigen und äußern, ersuche ich die behandelnden Ärzte: innen und meine Angehörigen, diesen meinen letzten Willen und letzten Lebenswunsch zu berücksichtigen.
Im Schweiße meines Angesichtes habe ich in meinem Leben den Beruf ausgeübt, eine Familie gegründet und versucht – so gut es mir möglich war – den Hinterbliebenen eine materielle Absicherungen zu gewährleisten. Ich wünsche mir, dass ich niemals erlebe, als hoffnungsloser alter Mann behandelt zu werden, denn die Würde möchte ich bin zum letzten Atemzug nicht verlieren. Niemand kann seinen letzten Lebensabschnitt bestimmen und bestellen. Ich versuchte mein Bestes zu geben und erwarte nur so genommen zu werden, wie ich bin. Bitte keine Verpflanzung in eine vielleicht kalte und fremde Umgebung. Jahrzehntelang versuchte ich die familiäre Wärme in den eigenen vier Wänden auszustrahlen und zu geben. Hier möchte ich meinen letzten Lebensabschnitt verbringen.
Im Falle, dass ich selbst nicht mehr kann und auf die Pflege anderer angewiesen bin, möchte ich den Verwandten nicht zur Last fallen, zugleich aber möchte ich unter den stark eingeschränkten Umständen leben. Niemand weiß, was man unter diesen Lebensumständen noch denken, ordnen, bereinigen, … kann. Auch „klinisch Tote“ sind nicht definitiv tot. Niemand darf in meiner krankheits- und altersbedingten Situation meine Gefühle missbrauchen und mich so beeinflussen sowie Druck ausüben, dass ich vorzeitig lebensmüde werde und Auswärtige gegen meinen Willen mein Leben beenden. Vielleicht wäre für jemanden mein vorzeitiges Ableben von eigenem Nutzen. Meine Ohnmacht auszunutzen wäre würdelos und schäbig.
Ich erwähnte, dass ich den Verwandten nicht zur Last fallen möchte und in meinem kaum ansprechbaren Zustand erwarte ich mir ein Zuhause zum Beispiel in der Hospizbewegung. In der familiären Umgebung werden mit dir Ärzte: innen mit Hilfe der Palliativmedizin die Schmerzen lindern. Dort kann ich in familiärem Ambiente Abschied nehmen, meine Familie um mich haben, den Priester als geistlichen Begleiter erleben und mein Herz erleichtern, wenn ich Personen um Verzeihung bitte.
Wenn ich nur mehr durch medizinisch-technische Geräte am Leben erhalten werden kann, dann soll die Ärzteschaft nach ihrem Ermessen und nicht überhastig meinem künstlichen und irreparablen Leben ein Ende setzen. Auch am Lebensende möchte ich eine gute Tat setzen. Ich möchte meine gesunden Organe spenden, um Leben zu retten.

(Foto Fantur: Überlebenskampf des vertrockneten Baumes im Bleistätter Moor, Steindorf am Ossiacher See)

(Foto Fantur: Stirbt der Baum – stirbt der Mensch)
„Wir sägen an dem Ast, auf dem wir leben. Erst sterben die Bäume, dann die Tiere, dann die Menschen.“(1) (Ulrich Erckenbrecht, deutscher Schriftsteller und Philosoph, *1947).
Es ist eine treffende Formulierung. Das Ökosystem ist vor dem Aussterben bedroht, wenn die Natur der Ausbeutung ausgeliefert und zum Feind des Homo Sapiens wird.

(Foto erstellt mit Hilfe von ChatGPT: Wissensinjektion ins Gehirn)
Keine Idee – frag die Künstliche Intelligenz (KI). Prompt erstellte ChatGPT für mich einen menschlichen Schädel, in dessen Gehirn das Wissen injiziert wird. Es zeigt die Funktion der Künstliche Intelligenz, die „in Minutenschnelle“ Informationen jeglicher Art einflößen kann. ChatGPT generierte für mich Bilder, nachdem ich keine passenden Fotos zu einem Posting finden konnte. Gerne recherchiere und „google“ ich mithilfe der Künstlichen Intelligenz. Ist KI ein Segen oder Fluch?

(Foto Fantur: Engel von Salvador Dalí, Ausstellung in der Wiener Stadthalle, 2025)
Michael, Gabriel, Rafael, Uriel sind die bekanntesten Namen von Engeln in der Heiligen Schrift. Sie sind die Erzengel, das heißt die führenden Engeln. Ihr Name endet auf „El“ und bedeutet in semitischen Sprachen „Gott“. Somit ist der Engel mit Gott verbunden.
Dies drückt auch der Künstler Salvador Dalí im „Surrealistischen Engel“ aus. Er repräsentiert im Engel das Göttliche, das vor, in und mit Gott ist.

(Foto Fantur: Fresko „O Tod, ich werde dein Tod sein“ von Albin Egger-Lienz, Kapelle in Lienz)

(Foto Fantur: Fresko „Der Sämann und der Teufel“ von Albin Egger-Lienz, Gedächtniskapelle in Lienz)
An der Westwand der Lienzer Gedächtniskapelle sind der Sämann und im Hintergrund in Lauerstellung der Teufel dargestellt. Es ist das zweite Fresko des Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926) in der Kapelle. Die Kriegergedächtniskapelle wurde 1924/25 vom Architekten Clemens Holzmeister geplant.

(Foto Fantur: Fresko „Namenlose Soldaten“ des Malers Albin Egger-Lienz in der Gedächtniskapelle in Lienz)
Eine Einheit von namenlosen, bewaffneten Soldaten schleicht sich in großen und ausholenden Schritten heran. Sie gleichen einem Trauerzug. Dieses Fresko wurde vom Künstler Albin Egger-Lienz (1868-1926) geschaffen und ist eines vom vierteiligen Bilderzyklus.

(Foto Fantur: gesunde Weidenröschen in den Dolomiten Italiens)
Ein Erfolgsrezept der Urkirche war auch, dass Christen nach ihren Gnadengaben wirkten. Sie zeichneten sich durch Weisheit, Wunderkräfte, Prophetie, … (siehe 1. Kor. 12,8-10) aus – jeder nach seinen Fähigkeiten und Talenten. Somit waren sie überzeugend und mitreißend; ein Leben aus Überzeugung zeichnete ihren christlichen Glauben aus.

(Foto Fantur: Giotto, Geburt Mariens, Scrovegni Kapelle in Padua, Italien)

(Foto Fantur: Mariä Geburt, Hochaltar Waisenhauskirche Maria Geburt, Rennweg, Wien)

(Foto Fantur: Baumringe – Lebensringe)


(Foto Fantur: antichristliche Propaganda vor der Verkündigungskirche in Nazareth, 2015)
Im Arkadenhof der Verkündigungskirche in Nazareth sind Mariendarstellungen auch aus der Ukraine, Japan, Thailand, … zu bewundern.

(Foto Fantur: Verkündigungskirche in Nazareth, Israel)



(Foto Fantur: Marijino vnebovzetje – Mariä Himmelfahrt, Kathedrale Koper, Slovenija)
Gottesmutter Maria repräsentiert das Weibliche im Christentum. Für die Christen vermittelt sie eine gewisse Geborgenheit und einen starken Rückhalt. Maria verkörpert die Demut, ein Vorbild des Glaubens und den Gerechtigkeitssinn.

(Foto Fantur: am Meeresstrand von Caorle, Italien)

(Foto Fantur: am Strand von Bašanija in Kroatien)
Wasserteilchen setzen sich in Bewegung,
Wellen rücken immer näher
überschwemmen stachelige Gedanken
und verbreiten innere Ruhe.
Das Rauschen des Meereswassers,
wie ein Sinfonieorchester
übertönt im fast harmonischen Einklang
die Misstöne der schaurigen Eilmeldungen.
Bewegungslose und versteinerte Felsbrocken
wehren den starken Wellengang ab,
halten Ablagerungen fern und
führen zu Verwitterung vom alltäglichen Groll und Joch.
Ein Wasserstrahl plumpst auf die Steinplatte,
erfrischt den aufgeheizten Körper
und belebt den Geist
vor der sengenden Sonne.
Ein unendlicher Blick in die Weite,
ein Blitzgewitter der tänzelnden Strahlen im Wasser,
die Weite des Meeres wirkt grenzenlos und
wie ein Ruhepol im Paradies.
Peter Fantur

(Foto, erstellt von ChatGPT: versandete Spuren)

(Foto Fantur: suchende Spuren im Schnee)
Abdrücke der kleinen Schritte
zappeln leichtfüßig den Großen nach.
Kniefall und Aufbäumen begleiten sie,
auf den Spuren des Fort-Tritts.
Es sind Laufschritte,
gehetzt vom Tempo der Zeit.
Stolpersteine und Mauern behindern sie,
auf den Spuren des Fortschritts.
Unvermeidbare Fehltritte,
zermürbt durch Entgleisungen.
Sie vereiteln eine Neuausrichtung
auf den Spuren des Rückschritts.
Unregelmäßige Schrittbewegungen,
getragen von Stock und stützendem Arm.
Das Schritthalten wird stark behindert,
auf den Spuren der Hilflosigkeit.
Suchende Schritte,
geleiten und entfachen das Feuer,
auf der Suche nach Höherem
und auf den Spuren der Erkenntnis.
Gemächlich kleine Schritte,
zeugen von Müdigkeit und Erschöpfung.
Sie tragen Erfahrung und Weisheit
auf den Spuren zum letzten Auftritt.
Übernatürliche Spuren,
ermöglichen die Komposition der Natur,
beleben die unruhigen Herzen der Lebenden,
Schritt für Schritt der himmlischen Vollendung entgegen.
Peter Fantur

(Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel – Hochaltar Dom zu Passau, Bayern)

(Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus, Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

(Foto Fantur: Stephanus mit Steinen in der Hand – Seitenaltar Gurker Dom, Kärnten)
„So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.


(Foto erstellt mit ChatGPT: Diebe in Aktion)
Der Prophet Amos (Erstes Testament) wettert gegen die Ungerechten, „weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen…, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen.“ (Am 2,6f.) Der alttestamentliche Prophet nimmt sich tapfer kein Blatt vor den Mund und greift die Ausbeuter an, die sich mit untadeligen Werken anstacheln: „Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.“ (Am 8,5f.)