GUT BEHÜTET INS NEUE JAHR

(Foto Fantur: Frauenkirchen in Burgenland: Gnadenbild, das sogar die Türkenbelagerung 1683 überstand)

 

 

Nach einer berauschenden Silvesternacht folgt die Ernüchterung. Es beginnt ein neues Jahr, mit neuen Voraussetzungen, Herausforderungen und Hoffnungen. Am 1. Jänner feiert die katholische Kirche das „Hochfest der Gottesmutter Maria“. Somit wird das neue Jahr unter den Schutzmantel Marias gestellt.

 

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LICHTBLICKE IM ADVENT_9

 (Foto Fantur: Vier Kerzen mit Strahlkraft)

 

 

Die erste Kerze 
erleuchtet das Heim,
spendet Lächeln der Familie,
gibt Geborgenheit und Rückhalt,
Erlisch, lieber Docht nicht
und wirf keinen Schatten!
 
Die zweite Kerze
belichtet Brücken,
entzündet Lichterketten der Begegnung,
sucht das Verbindende.
Lieber Docht, lass dich niemals
von Neid und Hass ausblasen!
 
Die dritte Kerze
erstrahlt am Horizont,
entflammt die Solidarität und Friedfertigkeit
bei allen Gutmenschen.
Liebes Flämmchen, lass keine Raketen regnen
und vermeide eine globale Verdunkelung!
 
Die vierte Kerze
bringt trotz Aufbruch, Flucht und Bedrängnis
und Hoffnung auf Ankunft,
die Asylkrippe zum Aufleuchten.
Liebe Flamme, erlisch nicht und
wandle dich in einen wegweisenden Stern!
 
Peter Fantur

LICHTBLICKE IM ADVENT_8

(Foto Fantur: KI-generiertes Bild vom Rathaus in Lienz)

 

(Foto Fantur: Acryl auf Leinwand von Su Sigmund)

 

(Foto Fantur: der Weltbaum von Krassimir Kolev)
(Foto Fantur: verlinktes Linien-Porträt von Martin Tardy)

 

 

Der Adventkalender begleitet und verkürzt die Tage bis zum Heiligen Abend. Einen besonderen Adventkalender bietet Lienz in Osttirol, der auch für Diabetiker gut geeignet ist. Er ist kalorienarm und zugleich besonders geistreich.

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LICHTBLICKE IM ADVENT_7

(Foto Fantur: Schuster Martin, gespielt von Ernst Müller vom Ensemble EliThe)

 

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: v. l. Harald Triebnig, Ernst Müller, Berlinda Wriessnegger, Leo Moser, Sebastian Gutschi und Horst Bernel vom Ensemble EliThe).
.       
(Foto Fantur: Ernst Müller alias Schuster Martin beim Lesen der Lebensquelle – Bibel, l. Ernst Müller mit dem Engelsboten Marie Lisa Korb).
Schuster Martin werkt Tag und Nacht in seinem Keller. Sein Blick in die Außenwelt führt durch ein kleines Kellerfenster. Hier beobachtet er die Schuhe von vorbeigehenden Passanten, die allesamt von ihm angefertigt worden sind. Er zog sich zurück, nachdem seine Frau früh verstorben war und er Jahre später auch noch seinen einzigen Sohn verloren hatte. In der Phase des Rückzugs und der tiefen Trauer findet er Trost beim Lesen des Evangeliums. Da hört er eine Stimme: „Martin, Martin, morgen will ich zu dir kommen!“

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LICHTBLICKE IM ADVENT_5

 

 

(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)

 

Die Lichterketten reichen sich am Adventmarkt die Hände, so auch in Velden am Wörthersee / Vrba ob Vrbskem jezeru. Der vorweihnachtliche Markt greift alle Sinne an. Der schwimmende Adventkranz wird vom beleuchteten Schiffen umgeben. Die Krippe ist eingebettet in zahlreiche Adventhütten, die für Gaumenfreuden sorgen und Kunsthandwerksarbeiten anbieten. Engel gibt es klein und groß, in allen Variationen. Dazwischen gibt es immer wieder Musikeinlagen von Sängern, Blasmusikern und Chören. Die Gründerin und ehemalige Leiterin des Kärntner Doppelsextett Velden Margit Heissenberger lud am vergangenen Samstag zum Singen der Advent- und Weihnachtslieder in die Jakobuskirche in Velden ein. Sie kamen, Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche, und sangen beherzt „O Tannenbaum“, „Es ist ein Ros entsprungen“, … Jedem wurde ein Gesangsbüchlein in die Hand gedrückt. Das Lichtmeer an Eindrücken erfüllte das Herz und Gemüt der zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland.

 

 

(Foto Fantur: Lichter-Schloss am Wörthersee)

 

(Foto Fantur: schwimmende Krippe)

 

(Foto Fantur: Gemeinsames Singen von Advent- und Weihnachtsliedern mit Margit Heissenberger in der Jakobuskirche in Velden)

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)

 

 

LICHTBLICKE IM ADVENT_4

  

 

 

(Foto Fantur: Maria Immaculata über dem Hochaltar der Kollegienkirche in Salzburg)

 

 

Im strahlenden Licht erscheint die Madonna in der Kollegien- oder Universitätskirche in Salzburg. Die weiße Kalklasur trägt einen entscheidenden Beitrag dazu. Die Mutter Gottes befindet sich über den prachtvollen barocken Hochaltar und wird von 71 Engeln begleitet.

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LICHTBLICKE IM ADVENT_3

   (Foto Fantur: Nikolo und zwei Engeln beim Hausbesuch der „Braven“

 

Es ist ein Tag, an dem das Gesicht der Kinder zum Strahlen gebracht und die Familien zusammengeführt werden. Oft sind auch Partner auf Besuch, die getrennt vom Kind leben. Sie sitzen um den Tisch herum, die Kerzen am Adventkranz werden angezündet und vor allem die Kinder greifen gerne in die Dose mit Lebkuchen, Vanillekipferln und Kokosbusserln. Es ist der Tag, an dem der Nikolo die Kinder besucht.

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LICHTBLICKE IM ADVENT_2

    (Foto Fantur: die erste Kerze leitet die vier Adventsonntage ein)

 

 

Lange Warteschlangen vor der Kassa, hektisches Treiben in den Einkaufszentren, drängelnde Autofahrer, nervenaufreibende Situationen in Familien, die To-do Liste wird immer länger. Der Zeitraum steht auf Hochdruck des Pulses, der Anstrengung und der Überbelastung. Das ist die eine Seite des Advents und der vorweihnachtlichen Zeit.

 

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LICHTBLICKE IM ADVENT_1

(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)

 

 

Machtlos den Schreckensmeldungen der Medien ausgeliefert! News zeigen wieder Bilder der Zerstörung und Vernichtung. Nur wenige ziehen in diesem Fall die Schalthebel und bestimmen „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“. 

Für die abgesicherten Turbokapitalisten ist der Mensch nur eine Ware, dem Angebot und Nachfrage ausgeliefert, ein Sonderangebot oder er wird gleich als wertlos herabgestuft. 

Für die unangreifbaren Hardliner und Diktatoren ist der Mensch ein gefügiger und rechtloser Sklave. Eine stickige und erstickende Atmosphäre breitet sich aus.

Flucht vor dem Mief

Ich muss raus, um den Schleier der depressiven Stimmung zu durchbrechen. Die Sonne durchdringt den Nebel. Eine Wanderung bei frischer Luft im November gibt Hoffnung. Jeder Schritt ermöglicht, dass die Schreckensbilder zu Silhouetten werden und langsam verblassen. Ich kann sie zurücklassen. Die von der Sonne bestrahlte Natur lebt auf und ich mit ihr. Mit AirPods in den Ohren und angenehmer Musik schwebe durch die unberührte Winterlandschaft und bin abgehoben von den Herausforderungen und Belastungen des Alltags. Es ist ein majestätisches Gefühl durch die Landschaft zu pilgern, durch jene Natur, die den Sommermantel und ihre Ernte abgelegt hat.

Ankommen am Zufluchtsort

Ich ziehe zu einem Ort, der mir paradiesisch erscheint und der von mir in der Corona-Zeit entdeckt worden ist. Umgeben von Wasser und leicht verschneiten Bergen sorgt sie für die Superlative und bringt Lichtblicke in die Winterzeit.

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)

MIT STIMMUNGSAUFHELLER GEGEN NOVEMBERBLUES

(Foto Fantur: Novemberimpression)

 

Die Tage werden kürzer und die zunehmende Dunkelheit drückt die Stimmung. Deshalb macht sich eine gewisse Melancholie breit. Die Antriebslust nimmt deutlich ab und eine gewisse Müdigkeit macht sich breit. Zudem kriecht man in der Früh nur ungern aus den Federn. Einige suchen den Ersatz gegen diese missliche Stimmung mit dem Griff in die Keks- oder Schokodose. Außerdem können manche eine unangenehme Gereiztheit an den Tag legen. Ein Stimmungshoch bricht erst dann aus, wenn die Sonne den Nebel durchbricht.  

 

Novemberblues, Winterdepression und Co.

Gerne spricht man umgangssprachlich von der Novemberdepression. „Depression“ klingt hingegen zu hart. Somit klingt die Bezeichnung „Novemberblues“ besser. Schließlich ist es eine Saison, wo man gerne in sich einkehrt und reflektiert. Deswegen wäre es sehr hilfreich, wenn das Tief als Chance genutzt wird, um einen Widerstand dagegen zu entwickeln. Darüber hinaus sollte man mit mehr Immunantworten Lichtblicke in den Alltag bringen.

 

 

  (Foto Fantur: Novemberimpression)

 

Immunantworten gegen die November-Melancholie

Im Folgenden werden einige Vorschläge aufgezählt, wie das Rausgehen, Aufnahme von mehr Vitamin D und die innere Einkehr. Außerdem wären ausgewählte Rituale recht förderlich: Tee trinken, Buchlesen, Schreiben, Ausfahrten, Sport betreiben, kirchliche Angebote wahrnehmen, Besuche abstatten usw.

DAS GEWINNBRINGENDE GESCHÄFT MIT DER ANGST

(Foto Fantur: Detailansicht der Hölle, Jüngstes Gericht von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)

 

IRDISCHES JAMMERTAL

„Wenn du nicht sofort aufhörst zu schreien, sperre ich dich in den dunklen Keller ein“, droht die Mutter ihrem kleinen Sohn.

„Wir leben in einer gefährlichen Welt. Nirgends ist man mehr sicher, man kann keinem mehr vertrauen und ein Weltkrieg hängt an einem seidenen Faden“, verwickeln mich zwei missionierende Frauen in ein Gespräch vor der Haustüre.

Schlagzeile: „Türke ermordete seine Nachbarin!“

„Geld geht flöten! Nach dem Crash der Weltwirtschaft und dem Geldwertverlust steuerst du der Armut zu“, so die Prognose eines Wertberaters im Internet.

„Du wirst in der Hölle schmoren“, war und ist ein nachhaltiges Schreckensszenario. In der Scrovegni Kapelle in Padua widmet Giotto ein Fresko dem Jüngsten Gericht. Den Höllenabgrund (siehe Bild: Detailansicht des Jüngsten Gerichts) zeigt Giotto als Ort der Verzweiflung und Aussichtslosigkeit. Einige Verdammten werden von den Dämonen kopfüber in die Hölle geworfen, einen Verfluchten frisst gerade der Teufel auf. Viele erhängen sich aus Verzweiflung oder um der Mahlzeit des Höllenfürsten zu entgehen.

 

 

PUPPENSPIELER/INNEN IM JAMMERTAL

Durch die Drohworte seiner Mutter ging den kleinen Sohn die Angst durch Mark und Bein. Seitdem hat er panische Angst vor dunklen Räumen, dem Keller und auch in der Dunkelheit in den Wald zu betreten.

Die einfühlsamen Frauen an der Haustüre versprechen durch ihre Anwesenheit und durch die Überreichung einer Visitenkarte, den Ausweg aus dem Worst-Case-Scenario.

Wer ermordete die Nachbarin? War es Mehmet, eine feige Türkenbande oder liegt das im Blut diese Rasse?

Freundliche Web-Anbieter geben per Telefon genaueste und gewinnbringende Anweisungen zum „Klick und das Geld ist weg“, um dem sicheren Zusammenbruch der Wirtschaft am kommenden Wochenende rechtzeitig zu entgehen.

„Ich pariere, ich widerspreche nicht mehr, ich leiste brav Folge – bewahre mich vor dem Feuer der Hölle!“

 

 

LICHTBLICKE AUS DEM JAMMERTAL

Motivation, klare Regeln, positive Einstellung und vertrauensvolle Umgebung geben den kleinen Jungen mehr Zuversicht und Hoffnung.

Wer droht, hat meist selbst Angst oder will daraus nur Kapital schlagen. Mission mit Angst beruht auf fragwürdiger Herkunft und zweifelhaften Grundlagen.

Medialen Marktwert steigern ohne verzerrende Pauschalurteile! Das Böse liegt nicht in der Rasse, sondern im Wesen eines Menschen, umgeben von sozialen Einflüssen. Der Wettkampf um Berichte über Vorbilder und positive Berichterstattungen soll das Ziel der Medien sein.

Ein Grundeinkommen für jeden, der nicht arbeiten kann, sichert die Existenz und garantiert den sozialen Frieden.

Der verlorene Sohn soll dort abgeholt werden, wo er sich befindet – auf dem gemeinsamen Weg zur Erlösung.

DER HIMMELSSTÜRMER DES SAKRALBAUS

Das Mittelalter war nicht nur rosig und friedvoll. Es wurde nämlich auch von Bedrohungen, Gewalt und Tod heimgesucht. Ab dem 11. Jahrhundert hinterließen die Kreuzzüge Spuren von Verwüstung und Tod. Bereits erwähnt wurde der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert. Zudem kam durch eine Klimaveränderung eine verheerende Hungersnot (1315-17). Außerdem wütete im 14. und 15. Jahrhundert der Hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England. Die sakrale Antwort auf die Krisen war die Gotik.

 

 

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ZUM ALLERLETZTEN TANZ, BITTE

 

(Foto Fantur: der Totentanz in Hrastovlje, SLO – Mrtvaški ples v cerkvi sv. Trojice v Hrastovljah)

 

1397 brach in Europa die Pest (der Schwarze Tod) aus und die Pandemie dauerte mehr als fünf Jahre. Auch danach breitete sie sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten immer wieder aus. Infolgedessen fiel ihr ein Drittel der europäischen Bevölkerung zum Opfer. In den Städten starb fast jede zweite Person. Die Pest kam über Asien, die Seidenstraße und über Marseille nach Europa.

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STEINERNE FÜRBITTE GEGEN DEN TOD

Seuchen verursachen nicht nur Elend und Tod. Sie sind ein tiefer Einschnitt in der Geschichte der Menschheit. So riss im Jahre 1679 die Pest tausende Menschen in Wien in den Tod. Regionen wurden menschenleer und Familienangehörige wurden von heute auf morgen ausgelöscht. Zudem kam die Belagerung durch die Osmanen und die Befreiung von den Türken. 

 

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IN WÜRDE BIS ZUM TOD

(Foto Fantur: und dem ewigen Licht entgegen)

 

 

Patientenverfügung

Meine Patientenverfügung

  • Meine Daten

Vorname(n)          __P.    ________________________________________________

Nachname(n)    __ F.     _______________________________________________

 

  • Beschreibung meiner persönlichen Umstände und Einstellungen

Ereilt mich in meinem fortschreitendem Alter der Umstand, dass meine Tage, Monate oder meine begrenzten Jahre gezählt sind und ich aufgrund meiner Erkrankung nicht imstande bin, durch entsprechende Worte oder Zeichen mich zu verständigen und äußern, ersuche ich die behandelnden Ärzte: innen und meine Angehörigen, diesen meinen letzten Willen und letzten Lebenswunsch zu berücksichtigen.

  • Inhalt der Patientenverfügung

Im Schweiße meines Angesichtes habe ich in meinem Leben den Beruf ausgeübt, eine Familie gegründet und versucht – so gut es mir möglich war – den Hinterbliebenen eine materielle Absicherungen zu gewährleisten. Ich wünsche mir, dass ich niemals erlebe, als hoffnungsloser alter Mann behandelt zu werden, denn die Würde möchte ich bin zum letzten Atemzug nicht verlieren. Niemand kann seinen letzten Lebensabschnitt bestimmen und bestellen. Ich versuchte mein Bestes zu geben und erwarte nur so genommen zu werden, wie ich bin. Bitte keine Verpflanzung in eine vielleicht kalte und fremde Umgebung. Jahrzehntelang versuchte ich die familiäre Wärme in den eigenen vier Wänden auszustrahlen und zu geben. Hier möchte ich meinen letzten Lebensabschnitt verbringen.

Im Falle, dass ich selbst nicht mehr kann und auf die Pflege anderer angewiesen bin, möchte ich den Verwandten nicht zur Last fallen, zugleich aber möchte ich unter den stark eingeschränkten Umständen leben. Niemand weiß, was man unter diesen Lebensumständen noch denken, ordnen, bereinigen, … kann. Auch „klinisch Tote“ sind nicht definitiv tot. Niemand darf in meiner krankheits- und altersbedingten Situation meine Gefühle missbrauchen und mich so beeinflussen sowie Druck ausüben, dass ich vorzeitig lebensmüde werde und Auswärtige gegen meinen Willen mein Leben beenden.  Vielleicht wäre für jemanden mein vorzeitiges Ableben von eigenem Nutzen. Meine Ohnmacht auszunutzen wäre würdelos und schäbig.

Ich erwähnte, dass ich den Verwandten nicht zur Last fallen möchte und in meinem kaum ansprechbaren Zustand erwarte ich mir ein Zuhause zum Beispiel in der Hospizbewegung. In der familiären Umgebung werden mit dir Ärzte: innen mit Hilfe der Palliativmedizin die Schmerzen lindern. Dort kann ich in familiärem Ambiente Abschied nehmen, meine Familie um mich haben, den Priester als geistlichen Begleiter erleben und mein Herz erleichtern, wenn ich Personen um Verzeihung bitte.

Wenn ich nur mehr durch medizinisch-technische Geräte am Leben erhalten werden kann, dann soll die Ärzteschaft nach ihrem Ermessen und nicht überhastig meinem künstlichen und irreparablen Leben ein Ende setzen. Auch am Lebensende möchte ich eine gute Tat setzen. Ich möchte meine gesunden Organe spenden, um Leben zu retten.  

 

 

(Foto Fantur: Überlebenskampf des vertrockneten Baumes im Bleistätter Moor, Steindorf am Ossiacher See)

 

 

 

LEBEN WIR IN HARMONIE MIT DER NATUR

   (Foto Fantur: Stirbt der Baum – stirbt der Mensch)

 

 

„Wir sägen an dem Ast, auf dem wir leben. Erst sterben die Bäume, dann die Tiere, dann die Menschen.“(1) (Ulrich Erckenbrecht, deutscher Schriftsteller und Philosoph, *1947).  

Es ist eine treffende Formulierung. Das Ökosystem ist vor dem Aussterben bedroht, wenn die Natur der Ausbeutung ausgeliefert und zum Feind des Homo Sapiens wird.

 

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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ – SEGEN ODER FLUCH?

         (Foto erstellt mit Hilfe von ChatGPT: Wissensinjektion ins Gehirn)

 

 

Keine Idee – frag die Künstliche Intelligenz (KI). Prompt erstellte ChatGPT für mich einen menschlichen Schädel, in dessen Gehirn das Wissen injiziert wird. Es zeigt die Funktion der Künstliche Intelligenz, die „in Minutenschnelle“ Informationen jeglicher Art einflößen kann. ChatGPT generierte für mich Bilder, nachdem ich keine passenden Fotos zu einem Posting finden konnte. Gerne recherchiere und „google“ ich mithilfe der Künstlichen Intelligenz. Ist KI ein Segen oder Fluch?

 

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SALVADOR DALÍS VIELFÖRMIGER ENGEL

    (Foto Fantur: Engel von Salvador Dalí, Ausstellung in der Wiener Stadthalle, 2025)

 

 

Michael, Gabriel, Rafael, Uriel sind die bekanntesten Namen von Engeln in der Heiligen Schrift. Sie sind die Erzengel, das heißt die führenden Engeln. Ihr Name endet auf „El“ und bedeutet in semitischen Sprachen „Gott“. Somit ist der Engel eng mit Gott verbunden.

Dies drückt auch der Künstler Salvador Dalí im „Surrealistischen Engel“ aus. Er repräsentiert im Engel das Göttliche, das vor, in und mit Gott ist.

 

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IM SCHATTEN DES TEUFLISCHEN SAATGUTES

(Foto Fantur: Fresko „Der Sämann und der Teufel“ von Albin Egger-Lienz, Gedächtniskapelle in Lienz)

 

An der Westwand der Lienzer Gedächtniskapelle sind der Sämann und im Hintergrund in Lauerstellung der Teufel dargestellt. Es ist somit das zweite Fresko des Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926) in der Kriegergedächtniskapelle in Lienz. Sie wurde 1924/25 vom Architekten Clemens Holzmeister geplant.

 

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KRIEGSSOLDATEN – TÄTER UND OPFER?

(Foto Fantur: Fresko „Namenlose Soldaten“ des Malers Albin Egger-Lienz in der Gedächtniskapelle in Lienz)

Eine Einheit von namenlosen, bewaffneten Soldaten schleicht sich in großen und ausholenden Schritten heran. Sie gleichen einem Trauerzug. Dieses Fresko wurde vom Künstler Albin Egger-Lienz (1868-1926) geschaffen. Es ist eines aus dem vierteiligen Bilderzyklus.

 

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BEWEGENDE ENERGIE DURCH DIE URKRÄFTE

      (Foto Fantur: gesunde Weidenröschen in den Dolomiten Italiens)

 

Ein Erfolgsrezept der Urkirche war, dass Christen nach ihren Gnadengaben wirkten. So zeichneten sie sich durch Weisheit, Wunderkräfte, Prophetie, … (siehe 1. Kor. 12,8-10) aus – jeder nach seinen Fähigkeiten und Talenten. Infolgedessen waren sie überzeugend und mitreißend. Ein Leben aus Überzeugung zeichnete ihren christlichen Glauben aus.

 

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DIE GEBURT MARIENS UND DIE SCHWALBEN IM ABFLUG

(Foto Fantur:  Geburt Mariens von Giotto in der Scrovegni Kapelle in Padua, Italien)

 

(Foto Fantur: Mariä Geburt am Hochaltar der Waisenhauskirche Maria Geburt in Rennweg, Wien)

 

Die Geburt Mariens hat auch einen fixen Platz im Kirchenjahr. Daher feiern am 8. September die Katholiken und die Orthodoxen ihre Geburt. Folglich wird dieser Tag  auch als „kleiner Frauentag“ bezeichnet. Somit hebt er sich vom „großen Frauentag“ (15. August) ab, der die Himmelfahrt Mariens zum Inhalt hat.

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RING UM RING – ABENTEUER DER SPURENSUCHE

(Foto Fantur: Baumringe – Lebensringe – Spurenlesen)

 

 

Ringe winden sich
um den Kern
Jahr um Jahr
umkreisen sie Ringe
hinterlassen Spuren
trotzen dem Gegenwind
überwallen Faulstellen
stellen einen strammen Stamm 
schöpfen Energie aus dem Vorrat
teilen die Luft zum Atmen.
 
Ring um Ring
Wandern auf verstrichenen Formspuren
Saugen vom Lebenssaft der Wurzeln
Umringen des Befalls
Erschließen und Heimkehr zum ursprünglichen Abbild.
Peter Fantur

NADELSTICHE, DIE BRÄNDE ENTFACHEN KÖNNEN

 

     (Foto Fantur: antichristliche Propaganda vor der Verkündigungskirche in Nazareth, 2015)

 

Auf dem Pilgerweg zur Verkündigungskirche in Nazareth wird den Christen auch eine Lektion erteilt. Auf riesigen Plakaten wird ihre Religion infrage gestellt. Der Grund: nach islamischer Vorstellung beten die Christen drei Götter (Vater, Sohn und Heiliger Geist) an. Dann der Appell: es sei verboten drei Götter anzubeten! Allah ist der einzige und der eine Gott!

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DIE VIELEN GESICHTER DER MUTTERGOTTES MARIA

(Foto Fantur: Mariä Himmelfahrt in der Karlskirche in Wien, Teilansicht des Altargemäldes von Sebastiano Ricci)
(Foto Fantur: Mariä Himmelfahrt am Deckengewölbe des Mittelschiffs in der Stiftskirche Ossiach, Josef   Ferdinand Fromiller, um 1744)

 

(Foto Fantur: Marijino vnebovzetje – Mariä Himmelfahrt in der Kathedrale Koper, Slovenija)

 

 

Die Gottesmutter Maria repräsentiert das Weibliche im Christentum. Für die Christen vermittelt sie eine gewisse Geborgenheit und einen starken Rückhalt. Außerdem verkörpert Maria die Demut, ein Vorbild des Glaubens und den Gerechtigkeitssinn.

 

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PARADIESISCHE AUSSICHTEN TROTZ GEGENSTROM

PARADIESISCHE AUSSICHTEN

 

      (Foto Fantur: am Meeresstrand von Caorle, Italien)

 

 (Foto Fantur: am Strand von Bašanija in Kroatien)

 

 

 

Wasserteilchen setzen sich in Bewegung,                                      

Wellen rücken immer näher                                                       

überschwemmen stachelige Gedanken                                                  

und verbreiten innere Ruhe.

 

 

Das Rauschen des Meereswassers,                                                        

wie ein Sinfonieorchester                                                                    

übertönt im fast harmonischen Einklang                                                 

die Misstöne der schaurigen Eilmeldungen.

 

 

Bewegungslose und versteinerte Felsbrocken                                        

wehren den starken Wellengang ab,                                                        

halten Ablagerungen fern und                                                                

führen zu Verwitterung vom alltäglichen Groll und Joch.

 

 

Ein Wasserstrahl plumpst auf die Steinplatte,                                        

erfrischt den aufgeheizten Körper                                                          

und belebt den Geist                                                                                

vor der sengenden Sonne.

 

 

Ein unendlicher Blick in die Weite,                                                        

ein Blitzgewitter der tänzelnden Strahlen im Wasser,                        

die Weite des Meeres wirkt grenzenlos und                                            

wie ein Ruhepol im Paradies. 

 

 

Peter Fantur             

SPUREN – LESEN VON ALPHA BIS OMEGA

SPUREN – LESEN

 

(Foto, erstellt von ChatGPT: versandete Spuren)

 

(Foto Fantur: suchende Spuren im Schnee)

 

 

Abdrücke der kleinen Schritte 

zappeln leichtfüßig den Großen nach.  

Kniefall und Aufbäumen begleiten sie, 

auf den Spuren des Fort-Tritts.

 

Es sind Laufschritte,

gehetzt vom Tempo der Zeit.

Stolpersteine und Mauern behindern sie,

auf den Spuren des Fortschritts.

 

Unvermeidbare Fehltritte,

zermürbt durch Entgleisungen. 

Sie vereiteln eine Neuausrichtung

auf den Spuren des Rückschritts.

 

Unregelmäßige Schrittbewegungen,

getragen von Stock und stützendem Arm.

Das Schritthalten wird stark behindert,

auf den Spuren der Hilflosigkeit.

 

Suchende Schritte,

geleiten und entfachen das Feuer,

auf der Suche nach Höherem

und auf den Spuren der Erkenntnis.

 

Gemächlich kleine Schritte,

zeugen von Müdigkeit und Erschöpfung.

Sie tragen Erfahrung und Weisheit

auf den Spuren zum letzten Auftritt.

 

Übernatürliche Spuren,

ermöglichen die Komposition der Natur,

beleben die unruhigen Herzen der Lebenden,

Schritt für Schritt der himmlischen Vollendung entgegen. 

 

Peter Fantur

AUFOPFERNDE TAPFERKEIT ZU HUNDERT PROZENT

  (Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel am Hochaltar im Dom zu Passau, Bayern)

 

 (Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus am Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

 

(Foto Fantur: Stephanus mit den Steinen in der Hand am Seitenaltar des Gurker Doms in Kärnten dargestellt)

 

„So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und mit einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.

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TAPFERKEIT UNTER LEBENSGEFAHR

 

 (Foto erstellt mit ChatGPT: Diebe in Aktion)

 

Der Prophet Amos (Erstes Testament) wettert gegen die Ungerechten, „weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen…, weil sie die Kleinen in den Staub treten und das Recht der Schwachen beugen.“ (Am 2,6f.) Der alttestamentliche Prophet nimmt sich tapfer kein Blatt vor den Mund und greift die Ausbeuter an, die sich mit untadeligen Werken anstacheln: „Wir wollen den Kornspeicher öffnen, das Maß kleiner und den Preis größer machen und die Gewichte fälschen. Wir wollen mit Geld die Hilflosen kaufen, für ein paar Sandalen die Armen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.“ (Am 8,5f.)

 

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