
(Foto Fantur: am Meeresstrand von Caorle, Italien)

(Foto Fantur: am Strand von Bašanija in Kroatien)
Wasserteilchen setzen sich in Bewegung,
Wellen rücken immer näher
überschwemmen stachelige Gedanken
und verbreiten innere Ruhe.
Das Rauschen des Meereswassers,
wie ein Sinfonieorchester
übertönt im fast harmonischen Einklang
die Misstöne der schaurigen Eilmeldungen.
Bewegungslose und versteinerte Felsbrocken
wehren den starken Wellengang ab,
halten Ablagerungen fern und
führen zu Verwitterung vom alltäglichen Groll und Joch.
Ein Wasserstrahl plumpst auf die Steinplatte,
erfrischt den aufgeheizten Körper
und belebt den Geist
vor der sengenden Sonne.
Ein unendlicher Blick in die Weite,
ein Blitzgewitter der tänzelnden Strahlen im Wasser,
die Weite des Meeres wirkt grenzenlos und
wie ein Ruhepol im Paradies.
Peter Fantur

