Kunst – Kultur

LICHTBLICKE IM ADVENT_8

(Foto Fantur: KI-generiertes Bild vom Rathaus in Lienz)

 

(Foto Fantur: Acryl auf Leinwand von Su Sigmund)

 

(Foto Fantur: der Weltbaum von Krassimir Kolev)
(Foto Fantur: verlinktes Linien-Porträt von Martin Tardy)

 

 

Der Adventkalender begleitet und verkürzt die Tage bis zum Heiligen Abend. Einen besonderen Adventkalender bietet Lienz in Osttirol, der auch für Diabetiker gut geeignet ist. Er ist kalorienarm und zugleich besonders geistreich.

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LICHTBLICKE IM ADVENT_7

(Foto Fantur: Schuster Martin, gespielt von Ernst Müller vom Ensemble EliThe)

 

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: v. l. Harald Triebnig, Ernst Müller, Berlinda Wriessnegger, Leo Moser, Sebastian Gutschi und Horst Bernel vom Ensemble EliThe).
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(Foto Fantur: Ernst Müller alias Schuster Martin beim Lesen der Lebensquelle – Bibel, l. Ernst Müller mit dem Engelsboten Marie Lisa Korb).
Schuster Martin werkt Tag und Nacht in seinem Keller. Sein Blick in die Außenwelt führt durch ein kleines Kellerfenster. Hier beobachtet er die Schuhe von vorbeigehenden Passanten, die allesamt von ihm angefertigt worden sind. Er zog sich zurück, nachdem seine Frau früh verstorben war und er Jahre später auch noch seinen einzigen Sohn verloren hatte. In der Phase des Rückzugs und der tiefen Trauer findet er Trost beim Lesen des Evangeliums. Da hört er eine Stimme: „Martin, Martin, morgen will ich zu dir kommen!“

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LICHTBLICKE IM ADVENT_5

 

 

(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)

 

Die Lichterketten reichen sich am Adventmarkt die Hände, so auch in Velden am Wörthersee / Vrba ob Vrbskem jezeru. Der vorweihnachtliche Markt greift alle Sinne an. Der schwimmende Adventkranz wird vom beleuchteten Schiffen umgeben. Die Krippe ist eingebettet in zahlreiche Adventhütten, die für Gaumenfreuden sorgen und Kunsthandwerksarbeiten anbieten. Engel gibt es klein und groß, in allen Variationen. Dazwischen gibt es immer wieder Musikeinlagen von Sängern, Blasmusikern und Chören. Die Gründerin und ehemalige Leiterin des Kärntner Doppelsextett Velden Margit Heissenberger lud am vergangenen Samstag zum Singen der Advent- und Weihnachtslieder in die Jakobuskirche in Velden ein. Sie kamen, Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche, und sangen beherzt „O Tannenbaum“, „Es ist ein Ros entsprungen“, … Jedem wurde ein Gesangsbüchlein in die Hand gedrückt. Das Lichtmeer an Eindrücken erfüllte das Herz und Gemüt der zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland.

 

 

(Foto Fantur: Lichter-Schloss am Wörthersee)

 

(Foto Fantur: schwimmende Krippe)

 

(Foto Fantur: Gemeinsames Singen von Advent- und Weihnachtsliedern mit Margit Heissenberger in der Jakobuskirche in Velden)

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)

 

 

LICHTBLICKE IM ADVENT_4

  

 

 

(Foto Fantur: Maria Immaculata über dem Hochaltar der Kollegienkirche in Salzburg)

 

 

Im strahlenden Licht erscheint die Madonna in der Kollegien- oder Universitätskirche in Salzburg. Die weiße Kalklasur trägt einen entscheidenden Beitrag dazu. Die Mutter Gottes befindet sich über den prachtvollen barocken Hochaltar und wird von 71 Engeln begleitet.

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LICHTBLICKE IM ADVENT_3

   (Foto Fantur: Nikolo und zwei Engeln beim Hausbesuch der „Braven“

 

Es ist ein Tag, an dem das Gesicht der Kinder zum Strahlen gebracht und die Familien zusammengeführt werden. Oft sind auch Partner auf Besuch, die getrennt vom Kind leben. Sie sitzen um den Tisch herum, die Kerzen am Adventkranz werden angezündet und vor allem die Kinder greifen gerne in die Dose mit Lebkuchen, Vanillekipferln und Kokosbusserln. Es ist der Tag, an dem der Nikolo die Kinder besucht.

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LICHTBLICKE IM ADVENT_2

    (Foto Fantur: die erste Kerze leitet die vier Adventsonntage ein)

 

 

Lange Warteschlangen vor der Kassa, hektisches Treiben in den Einkaufszentren, drängelnde Autofahrer, nervenaufreibende Situationen in Familien, die To-do Liste wird immer länger. Der Zeitraum steht auf Hochdruck des Pulses, der Anstrengung und der Überbelastung. Das ist die eine Seite des Advents und der vorweihnachtlichen Zeit.

 

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DAS GESCHÄFT MIT DER ANGST

(Foto Fantur: Detailansicht der Hölle, Jüngstes Gericht von Giotto, Scrovegni Kapelle in Padua)

 

IRDISCHES JAMMERTAL

„Wenn du nicht sofort aufhörst zu schreien, sperre ich dich in den dunklen Keller ein“, droht die Mutter ihrem kleinen Sohn.

„Wir leben in einer gefährlichen Welt. Nirgends ist man mehr sicher, man kann keinem mehr vertrauen und ein Weltkrieg hängt an einem seidenen Faden“, verwickeln mich zwei missionierende Frauen in ein Gespräch vor der Haustüre.

Schlagzeile: „Türke ermordete seine Nachbarin!“

„Geld geht flöten! Nach dem Crash der Weltwirtschaft und dem Geldwertverlust steuerst du der Armut zu“, so die Prognose eines Wertberaters im Internet.

„Du wirst in der Hölle schmoren“, war und ist ein nachhaltiges Schreckensszenario. In der Scrovegni Kapelle in Padua widmet Giotto ein Fresko dem Jüngsten Gericht. Den Höllenabgrund (Detailansicht des Jüngsten Gerichts) zeigt Giotto als Ort der Verzweiflung und Aussichtslosigkeit. Einige Verdammten werden von den Dämonen kopfüber in die Hölle geworfen, einen Verfluchten frisst gerade der Teufel auf. Viele erhängen sich aus Verzweiflung oder um der Mahlzeit des Höllenfürsten zu entgehen.

 

 

PUPPENSPIELER/INNEN IM JAMMERTAL

Durch die Drohworte seiner Mutter ging den kleinen Sohn die Angst durch Mark und Bein. Seitdem hat er panische Angst vor dunklen Räumen, dem Keller und auch in der Dunkelheit den Wald zu betreten.

Die einfühlsamen Frauen an der Haustüre erwecken durch ihre Anwesenheit und durch die Überreichung einer Visitenkarte, den Ausweg aus dem Worst-Case-Scenario.

Wer ermordete die Nachbarin? War es Mehmet, eine feige Türkenbande oder liegt das im Blut diese Rasse?

Freundliche Web-Anbieter geben per Telefon genaueste und gewinnbringende Anweisungen zum „Klick und das Geld ist weg“, um dem sicheren Zusammenbruch der Wirtschaft am kommenden Wochenende rechtzeitig zu entgehen.

„Ich pariere, ich widerspreche nicht mehr, ich leiste brav Folge – bewahre mich vor dem Feuer der Hölle!“

 

 

III.    LICHTBLICKE AUS DEM JAMMERTAL

Motivation, klare Regeln, positive Einstellung und vertrauensvolle Umgebung geben den kleinen Jungen mehr Zuversicht und Hoffnung.

Wer droht, hat meist selbst Angst oder will daraus nur Kapital schlagen. Mission mit Angst beruht auf fragwürdiger Herkunft und fragwürdigen Grundlagen.

Medialen Marktwert steigern ohne verzerrende Pauschalurteile! Das Böse liegt nicht in der Rasse, sondern im Wesen eines Menschen, umgeben von sozialen Einflüssen. Der Wettkampf um Berichte über Vorbilder und positive Berichterstattungen, soll das Ziel der Medien sein.

Ein Grundeinkommen für jeden, der nicht arbeiten kann, sichert die Existenz und garantiert den sozialen Frieden.

Der verlorene Sohn soll dort abgeholt werden, wo er sich befindet auf dem gemeinsamen Weg zur Erlösung.

DAS GUTE KOMMT VON OBEN

Das Mittelalter war nicht nur rosig und friedvoll. Es wurde auch von Bedrohungen, Gewalt und Tod heimgesucht. Ab dem 11. Jahrhundert hinterließen die Kreuzzüge Spuren von Verwüstung und Tod. Erwähnt wurde bereits der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert. Dazu kam durch eine Klimaveränderung eine verheerende Hungersnot (1315-17). Im 14. und 15. Jahrhundert wütete der Hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England. Die Gotik war die sakrale Antwort auf die Krisen.

 

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ZUM LETZTEN TANZ, BITTE!

 

(Foto Fantur: der Totentanz in Hrastovlje, SLO – Mrtvaški ples v cerkvi sv. Trojice v Hrastovljah)

 

1397 brach in Europa die Pest (der Schwarze Tod) aus und die Pandemie dauerte mehr als fünf Jahre. Auch danach breitete sie sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten immer wieder aus. Ein Drittel der europäischen Bevölkerung fiel ihr zum Opfer, in den Städten starb fast jede zweite Person.

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STEINERNE FÜRBITTE GEGEN DEN TOD

Seuchen verursachen nicht nur Elend und Tod, sie sind ein tiefer Einschnitt in der Geschichte der Menschheit. Im Jahre 1679 riss die Pest tausende Menschen in Wien in den Tod. Regionen wurden menschenleer und Familienangehörige wurden von heute auf morgen ausgelöscht. Hinzu kam die Belagerung durch die Osmanen und die Befreiung von den Türken.

 

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IN HARMONIE MIT DER NATUR

   (Foto Fantur: Stirbt der Baum – stirbt der Mensch)

 

 

„Wir sägen an dem Ast, auf dem wir leben. Erst sterben die Bäume, dann die Tiere, dann die Menschen.“(1) (Ulrich Erckenbrecht, deutscher Schriftsteller und Philosoph, *1947).  

Es ist eine treffende Formulierung. Das Ökosystem ist vor dem Aussterben bedroht, wenn die Natur der Ausbeutung ausgeliefert und zum Feind des Homo Sapiens wird.

 

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DREIFALTIGER ENGEL

    (Foto Fantur: Engel von Salvador Dalí, Ausstellung in der Wiener Stadthalle, 2025)

 

 

Michael, Gabriel, Rafael, Uriel sind die bekanntesten Namen von Engeln in der Heiligen Schrift. Sie sind die Erzengel, das heißt die führenden Engeln. Ihr Name endet auf „El“ und bedeutet in semitischen Sprachen „Gott“. Somit ist der Engel mit Gott verbunden.

Dies drückt auch der Künstler Salvador Dalí im „Surrealistischen Engel“ aus. Er repräsentiert im Engel das Göttliche, das vor, in und mit Gott ist.

 

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KRIEGSSOLDATEN – TÄTER UND OPFER?

(Foto Fantur: Fresko „Namenlose Soldaten“ des Malers Albin Egger-Lienz in der Gedächtniskapelle in Lienz)

Eine Einheit von namenlosen, bewaffneten Soldaten schleicht sich in großen und ausholenden Schritten heran. Sie gleichen einem Trauerzug. Dieses Fresko wurde vom Künstler Albin Egger-Lienz (1868-1926) geschaffen und ist eines vom vierteiligen Bilderzyklus.

 

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GEBURT MARIENS UND DIE SCHWALBEN

(Foto Fantur: Giotto, Geburt Mariens, Scrovegni Kapelle in Padua, Italien)

 

(Foto Fantur: Mariä Geburt, Hochaltar Waisenhauskirche Maria Geburt, Rennweg, Wien)

 

Die Geburt Mariens hat auch einen fixen Platz im Kirchenjahr. Am 8. September feiern die Katholiken und die Orthodoxen ihre Geburt. Dieser Tag wird auch als „kleiner Frauentag“ bezeichnet. Er hebt sich vom „großen Frauentag“ (15. August) ab, der die Himmelfahrt Mariens zum Inhalt hat.

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