(Foto Fantur: mit dem kleinen Schritte auf dem Weg zum Ziel)

 

 

Der Weg ist das Ziel. Der Bergpfad setzt aber die kleinen Schritte voraus. Dann wird der Weg bedächtig, jeder Schritt wird überlegt. Jeder Stein wird gesehen. Folglich können auch Stolpersteine, die Gefahren in sich bergen und den Weg-Gang ermüden, mit Vorsicht überstiegen werden. Der Weg der kleinen Schritte auf einem Bergpfad ermöglicht, dass am Wegesrand Preiselbeeren, die bärtige Glockenblume und der Schwalbenschwanz bewundert werden können. 

 

 

Schritt für Schritt mit großer Wirkung

An den kleinen Schritten merkt man den beschwerlichen Aufstieg nicht so sehr. Riesenschritte könnten eventuell den Wanderer zu schnell ermüden, dann entmutigen und zum Aufgeben animieren. Die kleinen und langsamen Schritte laden zum Nachdenken, Planen und zur Muse ein. Die Kräfte sind gebündelt im Rucksack der Willenskraft, der Zuversicht und der Strebsamkeit. Markierungen am Wegesrand der Pfade können zum Ziel navigieren. Keinesfalls ist dabei ausgeschlossen, auch wagemutig den Pfad zu verlassen und neue Wege zu beschreiten und einzugehen. Denn so eine Bergkette bietet zahlreiche Gipfelziele.


Nach dem Rück-Schritt der Fort-Schritt

Das Ziel war in greifbarer Nähe und ein körperliches Unwohlsein zwang zur Umkehr. Der körperliche Schwächeanfall konnte aber die Willenskraft nicht schwächen. Die Wahl der kleinen Schritte ermutigt noch und noch einmal zu versuchen, dem Ziel entgegenzugehen.

 

 

(Video Fantur: die Emberger Alm in Kärnten umkreist von der Kreuzeckgruppe): EMBERGER ALM  

Von Peter Fantur

Mein Name ist Peter Fantur, bin pensionierter Religionsprofessor und bin Redakteur des Blogs "GlaubeLeben" (reli4life) Der Blog GlaubeLeben inspiriert mit tiefgründigen Themen und Fragestellungen sowie praktischen Impulsen, die den Glauben stärken und den Alltag bereichern.

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