(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)

 

 

Machtlos den Schreckensmeldungen der Medien ausgeliefert! News zeigen wieder Bilder der Zerstörung und Vernichtung. Nur wenige ziehen in diesem Fall die Schalthebel und bestimmen „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“. 

Für die abgesicherten Turbokapitalisten ist der Mensch nur eine Ware, dem Angebot und Nachfrage ausgeliefert, ein Sonderangebot oder er wird gleich als wertlos herabgestuft. 

Für die unangreifbaren Hardliner und Diktatoren ist der Mensch ein gefügiger und rechtloser Sklave. Eine stickige und erstickende Atmosphäre breitet sich aus.

Flucht vor dem Mief

Ich muss raus, um den Schleier der depressiven Stimmung zu durchbrechen. Die Sonne durchdringt den Nebel. Eine Wanderung bei frischer Luft im November gibt Hoffnung. Jeder Schritt ermöglicht, dass die Schreckensbilder zu Silhouetten werden und langsam verblassen. Ich kann sie zurücklassen. Die von der Sonne bestrahlte Natur lebt auf und ich mit ihr. Mit AirPods in den Ohren und angenehmer Musik schwebe durch die unberührte Winterlandschaft und bin abgehoben von den Herausforderungen und Belastungen des Alltags. Es ist ein majestätisches Gefühl durch die Landschaft zu pilgern, durch jene Natur, die den Sommermantel und ihre Ernte abgelegt hat.

Ankommen am Zufluchtsort

Ich ziehe zu einem Ort, der mir paradiesisch erscheint und der von mir in der Corona-Zeit entdeckt worden ist. Umgeben von Wasser und leicht verschneiten Bergen sorgt sie für die Superlative und bringt Lichtblicke in die Winterzeit.

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: Drau Biotop in der Marktgemeinde St. Jakob im Rosental / Šentjakob v Rožu)

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