LICHTBLICKE IM ADVENT_3

(Foto Fantur: Nikolo und zwei Engeln beim Hausbesuch der „Braven“

(Foto Fantur: Nikolo und zwei Engeln beim Hausbesuch der „Braven“

(Foto Fantur: Blick von Stephanus gegen den Himmel – Hochaltar Dom zu Passau, Bayern)

(Foto Fantur: Steinigung des hl. Stephanus, Hochaltar des Stephansdoms in Wien)

(Foto Fantur: Stephanus mit Steinen in der Hand – Seitenaltar Gurker Dom, Kärnten)
„So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“ (Apg. 7,59) Stephanus war der erste Märtyrer (Protomärtyrer) der Christenheit. In Erinnerung an seine Todesart wird er in den Kirchen mit Steinen und einer Märtyrerpalme dargestellt. An der Hinrichtung war auch Saulus beteiligt. Aus dem Christenverfolger Saulus wurde nach einer Bekehrung auf dem Weg nach Damaskus der christliche Missionar Paulus.


(Fotos Fantur: Pfarrkirche St. Martin in Šmartno, SLO, und Vorbereitungen auf das Weinfest)
Martin (317? – 397 n. Chr.) ist einer der ersten Heiligen, der kein Märtyrer war. Als vom Volk gewählter Bischof zeichnete er sich als Asket aus. Er lebte in einer Mönchsgemeinschaft und verzichtete auf jegliches Eigentum. Der Hang zur Armut, Bescheidenheit und Spendenfreudigkeit zeichnete Martin schon als Jugendlichen aus. Am Stadttor von Amiens teilte er als Soldat mit einem frierenden Bettler seinen Mantel. Den Mantel hatte er zuvor mit einem Schwert geteilt. In der Nacht erschien Jesus in einem Traum mit diesem Mantelstück, das er dem Bettler gegeben hat. Das war in Martins Jugendjahren der Wendepunkt zum Christentum und er ließ sich taufen.
Zum Fest des hl. Martin sind viele Traditionen und Bräuche überliefert. Demnach habe er auch einen üppigen Weinbau an der Loire beeinflusst. In diesem Sinne findet auch in diesem Jahr im Weinbaugebiet in Šmartno, in der slowenischen Küstenlandschaft (Primorska), ein Weinfest statt. Es ist ein religiös-kulturelles, aber besonders kulinarisches Event.