(Foto Fantur: der Totentanz in Hrastovlje, SLO – Mrtvaški ples v cerkvi sv. Trojice v Hrastovljah)

 

1397 brach in Europa die Pest (der Schwarze Tod) aus und die Pandemie dauerte mehr als fünf Jahre. Auch danach breitete sie sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten immer wieder aus. Ein Drittel der europäischen Bevölkerung fiel ihr zum Opfer, in den Städten starb fast jede zweite Person.

Die Pest kam über Asien, die Seidenstraße und über Marseille nach Europa.
 

Niemand tanzt aus der Reihe

 
Das Motiv des Totentanzes kam in diesem Zeitraum auf. Davon zeugen Fresken in ausgewählten Kirchen. Das Fresko des Totentanzes befindet sich auch in der Filialkirche zur heiligen Dreifaltigkeit in Hrastovlje in Slowenien (podružnica sv. Trojice v Hrastovljah). Der Tod wird als Skelett dargestellt und er verschont niemanden. Er nimmt ein Kind, einen verkrüppelten Soldaten, den Bauer, die Hausfrau, den Geistlichen, den Fürsten und Herrscher bei der Hand. Er holt sie alle mit einer freundlichen Geste ab und die Betroffenen folgen ihm widerstandslos. Der Tod macht vor dem Geschlecht, dem Alter und dem Stand keinen Halt – und man kann nichts mitnehmen. Dieses Kunstwerk in Hrastovlje wurde Ende des 15. Jahrhunderts vollendet. 
(Foto Fantur: Filialkirche Hrastovlje, Slowenien / Podružnica sv. Trojice, Hrastovlje)

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