Pest

DAS GUTE KOMMT VON OBEN

Das Mittelalter war nicht nur rosig und friedvoll. Es wurde auch von Bedrohungen, Gewalt und Tod heimgesucht. Ab dem 11. Jahrhundert hinterließen die Kreuzzüge Spuren von Verwüstung und Tod. Erwähnt wurde bereits der Schwarze Tod im 14. Jahrhundert. Dazu kam durch eine Klimaveränderung eine verheerende Hungersnot (1315-17). Im 14. und 15. Jahrhundert wütete der Hundertjährige Krieg zwischen Frankreich und England. Die Gotik war die sakrale Antwort auf die Krisen.

 

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ZUM LETZTEN TANZ, BITTE!

 

(Foto Fantur: der Totentanz in Hrastovlje, SLO – Mrtvaški ples v cerkvi sv. Trojice v Hrastovljah)

 

1397 brach in Europa die Pest (der Schwarze Tod) aus und die Pandemie dauerte mehr als fünf Jahre. Auch danach breitete sie sich zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten immer wieder aus. Ein Drittel der europäischen Bevölkerung fiel ihr zum Opfer, in den Städten starb fast jede zweite Person.

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STEINERNE FÜRBITTE GEGEN DEN TOD

Seuchen verursachen nicht nur Elend und Tod, sie sind ein tiefer Einschnitt in der Geschichte der Menschheit. Im Jahre 1679 riss die Pest tausende Menschen in Wien in den Tod. Regionen wurden menschenleer und Familienangehörige wurden von heute auf morgen ausgelöscht. Hinzu kam die Belagerung durch die Osmanen und die Befreiung von den Türken.

 

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