
(Foto Fantur: orthodoxer Friedhof im Süden Kretas)

(Foto Fantur: orthodoxer Friedhof in Kokkari, Samos)
Die letzte Ruhestätte auf vielen griechischen Friedhöfen ist ein Monument aus Marmor. Holz ist in Griechenland sehr teuer. Auf dem Grab ist eine Öllampe, Blumen, das Foto mit den Daten des Verstorbenen und auch das Kreuz als Zeichen der Erlösung.
Die orthodoxe Kirche in Griechenland lehnt entsprechend der urchristlichen Tradition die Feuerbestattung ab. Es gibt nur ein Krematorium im ganzen Land.
Abschied mit Rotwein, Gerste und Fisch
Der Verstorbene wird wegen dem heißen Klima am selben Tag oder spätestens eine Tag darauf bestattet. Der Pfarrer gießt ein wenig Rotwein und Gerste über das Grab. Es gibt eine „kleine“ Messe am Tag der Beerdigung und drei und neun Tage nach dem Ableben Gottesdienste sowie eine Gedächtnismesse nach vierzig Tagen. Die Jahresverrichtung entspricht der katholischen Tradition. Beim gemeinschaftlichen Essen der Trauergäste (Leichenschmaus) wird gemäß der christlichen Symbolik der Fisch serviert.
