Kreta

PINSELSPRACHE DES GLAUBENS

       (Foto Fantur: Museum des Klosters Panayia Kera, Kreta)

 

Ikone (griech. εικον) bedeutet Bild, aber auch Ebenbild und Urbild. In der orthodoxen Kirche hat sie eine zentrale Bedeutung im Haus, in der Kirche, im gesamten Alltag. Sie vermittelt zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Jenseits und dem Diesseits sowie zwischen Gott und dem Menschen. Durch das Bild erscheint (Epiphania) das Göttliche dem Menschen. 

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LETZTER ERDENWEG IN GRIECHENLAND

       (Foto Fantur: orthodoxer Friedhof im Süden Kretas)

 

 (Foto Fantur: orthodoxer Friedhof in Kokkari, Samos)

 

 

Die letzte Ruhestätte auf vielen griechischen Friedhöfen ist ein Monument aus Marmor. Holz ist in Griechenland sehr teuer. Auf dem Grab ist eine Öllampe, Blumen, das Foto mit den Daten des Verstorbenen und auch das Kreuz als Zeichen der Erlösung.

 

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IMPRESSIONEN AUS KRETA_4

 

(Foto Fantur: Künstlerwerkstatt der Töpferei in Kerameiou in Margarites bei Rethymno, Kreta)

 

    (Foto Fantur: Landschaft in Amnatos)

 

(Foto Fantur: im orthodoxen Kloster Arkadi ergaben sie sich Widerstandskämpfer Kretas, auch Frauen und Kinder, nicht den osmanischen Aggressoren, wählten den Freitod und sprengten das Kloster in die Luft. Infolgedessen ist der 8. November Kretas Nationalfeiertag)
(Foto Fantur: Muttergottes Glykophilousa, Arkadi Monastery, Amnatos, Kreta)
      (Foto Fantur: einladendes Ambiente der Altstadt und des Hafens von Rethymno)

 

IMPRESSIONEN AUS KRETA_2

(Foto Fantur: Christus als Pantokrator, Panagia Kera, Kreta, Griechenland)

 

 (Foto Fantur: Wein-Amphore aus Malia, der minoischen Palastanlage und Stadt)

 

(Foto Fantur: Blumeninseln belebten Anfang April 2025 in Malia das archäologische Areal der minoischen Zeit)

 

(Foto Fantur: byzantinische Kreuzkuppelkirche Panagyia Serviotissa, Stylos, Kreta)

 

(Foto Fantur: Ikone Gottesmutter Maria mit Jesuskind, aus dem Museum nebst der griechisch-orthodoxen Kirche Panagia Kera bei Kritsa auf Kreta)

 

(Foto Fantur: Landschaft um das Bergdorf Assomatos, Kreta, Griechenland)

 

(Foto Fantur: Spinalonga, eine ehemalige Festungsinsel, vor 100 Jahren Leprakolonie und heute unbewohnt)

 

 

EUROPAS WURZELN

 

 

(Foto Fantur: Die minoische Palastanlage in Knossos, Kreta, Griechenland)

 

 

Am Anfang war die Religion. Dies trifft auch für die minoische Kultur auf Kreta zu. Knossos war Zentrum dieser Hochkultur auf Kreta. Es liegt unweit der Hauptstadt Heraklion.
Nach der griechischen Mythologie vereinten sich der Göttervater Zeus und die phoenizische Königstochter Europa und zeugten drei Söhne, darunter auch den legendären Minos. Nach der Königstochter bekommt unser Erdteil die Bezeichnung Europa und nach dem mythischen König Minos erlebt Europa in der bronzezeitlichen Zeit (2000 v. Chr.) die erste Hochkultur. Die Herkunft der Minoer ist unbekannt. Der königliche Palast war Zentrum der Regierung, der Wirtschaft und des Kultes.

Kultur und Religion ohne Kriegswaffen

Die Religion der Minoer ist eine Naturreligion mit vielen Göttern. Sie verehrten die Natur und im Alltag gab es für Kriegswaffen keinen Platz. Die Präsenz der Götter war nicht in den Tempeln zu finden, sondern in den Erscheinungsformen des Alltags.  In der kretischen Mythologie starben die Götter jährlich und jedes Jahr wurden sie wieder belebt.
Zu den religiösen Symbolen gehörten die Schlange, die Stierhörner und die Doppelaxt. Die Schlange soll das Haus und das Heim beschützen und vor dem Bösen bewahren. Die Doppelaxt verwendete man bei den Stieropfern.

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