Philosophie

IM NAMEN DER GERECHTIGKEIT

(Foto Fantur: Büste des römischen Kaiser und Stoikers Marcus Aurelius, Kunsthistorisches Museum, Wien)

 

„Wer Unrecht handelt, handelt gottlos. Denn die Natur hat die vernünftigen Wesen füreinander geschaffen nicht, daß sie einander schaden, sondern nach Würdigkeit einander nützen sollen,“ stellt der römische Kaiser Marc Aurel (121-180 n. Chr.) in seinen „Selbstbetrachtungen“ (9. Buch, Kapitel 1) fest.

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LEBEN IN MAßEN

 (Foto Fantur: Pythagoräische Gerechtigkeitsschale)

 

Auf der Insel Samos ging der Bau der Wasserleitung nur schleppend bis gar nicht voran. Die Arbeiter gaben sich lieber dem Genuss des Weintrinkens hin. Pythagoras (580-500 v. Chr.) erfand dann einen Becher der Gerechtigkeit. Einen halber Becher Wein durfte der Arbeiter genießen. Wer aber maßlos und gierig den ganzen Becher mit Wein auffüllte, da lief der ganze Wein aus und der Arbeiter hatte nichts zu trinken.

 

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