ERHELLENDER LEBENSBEGLEITER

(Foto Fantur: zünd an dein Licht)

(Foto Fantur: zünd an dein Licht)

(Foto Fantur: Ei – ein typisches österliches Auferstehungssymbol)

(Foto Fantur: Fresko „Der Sämann und der Teufel“ von Albin Egger-Lienz, Gedächtniskapelle in Lienz)
An der Westwand der Lienzer Gedächtniskapelle sind der Sämann und im Hintergrund in Lauerstellung der Teufel dargestellt. Es ist das zweite Fresko des Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926) in der Kapelle. Die Kriegergedächtniskapelle wurde 1924/25 vom Architekten Clemens Holzmeister geplant.

(Foto Fantur: Fels in der Brandung, Cliffs of Moher, Ireland)
„Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen: Er steht fest und dämpft die Wut der ihn umbrausenden Wogen“, fordert Mark Aurel den Menschen auf, genauso wie der Fels, beständig zu sein (Mark Aurel, Selbstbetrachtungen, 4. Buch, Kapitel 49).

(Foto erstellt mit ChatGPT, KI, … wenn die schwarze Katze kommt)
Eine Wahrsagerin warnte ihren Klienten oftmals vor einem bestimmten Baum. Auf einer Heimfahrt wurde ihm dieser Baum zum Verhängnis. Eine schwarze Katze kreuzt von links die Straße. Ein abergläubischer Mensch gerät in Panik und setzt mit seinem PKW eine folgenschwere Handlung. Ein Schüler schreibt am Freitag, dem 13., keine Schularbeit und bleibt gleich zu Hause.
Von Angst gebeutelt und machtlos ausgeliefert kommt es bei abergläubischen Personen zu psychosomatischen Automatismen. Die übersteigerte Angst führt dazu, dass die Psyche die Worte z. B. der Wahrsagerin „inhaliert“. Es kommt zu einer Wechselwirkung mit dem Körper. Auf der Heimfahrt reagiert der Körper. Von der Worten der Wahrsagerin vereinnahmt, wurde der Baum dem Autofahrer infolgedessen „auto-matisch“ zum Verhängnis. Der zutiefst abergläubische Mensch, reagiert vor lauter Angst wie ferngesteuert.
Die Religion weist einen anderen Weg. „Glaube kann Berge versetzen“ (vgl. Mt. 17,20) kann man im Matthäus-Evangelium lesen. Diese Aussage zeigt einen andern psychosomatischen Automatismus auf. Vom Glauben an Gott bestärkt, sammelt der Christ die nötige Kraft, Hoffnung und Resilienz. Von dieser Energie motiviert, versucht der religiöse Mensch – vielleicht auch angstfreier – Handlungen zu setzen, mit Schicksalsschlägen umzugehen und die Zukunft zu meistern.