Glaube

ÖSTERLICHE ÜBERLEBENSGRÜßE

(Foto Fantur: Ei – ein typisches österliches Auferstehungssymbol)

 

 

Zu Ostern sticht das Osterei besonders heraus. Es symbolisiert die Entstehung neuen Lebens, ja das Leben geht über das Irdische hinaus. Wie aus der Schale ein neues Leben in Form eines Küken entspringt, so symbolisiert das Osterei das Leben nach dem Tod, die Auferstehung. Die Schale ist das Körperliche, das letztlich zurückbleibt.

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TEUFLISCHES SAATGUT

(Foto Fantur: Fresko „Der Sämann und der Teufel“ von Albin Egger-Lienz, Gedächtniskapelle in Lienz)

 

An der Westwand der Lienzer Gedächtniskapelle sind der Sämann und im Hintergrund in Lauerstellung der Teufel dargestellt. Es ist das zweite Fresko des Malers Albin Egger-Lienz (1868-1926) in der Kapelle. Die Kriegergedächtniskapelle wurde 1924/25 vom Architekten Clemens Holzmeister geplant.

 

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DER ANGST AUSGELIEFERT

(Foto erstellt mit ChatGPT, KI, … wenn die schwarze Katze kommt)

 

 

Eine Wahrsagerin warnte ihren Klienten oftmals vor einem bestimmten Baum. Auf einer Heimfahrt wurde ihm dieser Baum zum Verhängnis. Eine schwarze Katze kreuzt von links die Straße. Ein abergläubischer Mensch gerät in Panik und setzt mit seinem PKW eine folgenschwere Handlung. Ein Schüler schreibt am Freitag, dem 13., keine Schularbeit und bleibt gleich zu Hause.

 

Angstmachende Angst

Von Angst gebeutelt und machtlos ausgeliefert kommt es bei  abergläubischen Personen zu psychosomatischen Automatismen. Die übersteigerte Angst führt dazu, dass die Psyche die Worte z. B. der Wahrsagerin „inhaliert“. Es kommt zu einer Wechselwirkung mit dem Körper. Auf der Heimfahrt reagiert der Körper. Von der Worten der Wahrsagerin vereinnahmt, wurde der Baum dem Autofahrer infolgedessen „auto-matisch“ zum Verhängnis. Der zutiefst abergläubische Mensch, reagiert vor lauter Angst wie ferngesteuert.

 

Glaubensstärkender Glaube

Die Religion weist einen anderen Weg. „Glaube kann Berge versetzen“ (vgl. Mt. 17,20) kann man im Matthäus-Evangelium lesen. Diese Aussage zeigt einen andern psychosomatischen Automatismus auf. Vom Glauben an Gott bestärkt, sammelt der Christ die nötige Kraft, Hoffnung und Resilienz. Von dieser Energie motiviert, versucht der religiöse Mensch – vielleicht auch angstfreier – Handlungen zu setzen, mit Schicksalsschlägen umzugehen und die Zukunft zu meistern.