Adventkranz

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(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)

 

Die Lichterketten reichen sich am Adventmarkt die Hände, so auch in Velden am Wörthersee / Vrba ob Vrbskem jezeru. Der vorweihnachtliche Markt greift alle Sinne an. Der schwimmende Adventkranz wird vom beleuchteten Schiffen umgeben. Die Krippe ist eingebettet in zahlreiche Adventhütten, die für Gaumenfreuden sorgen und Kunsthandwerksarbeiten anbieten. Engel gibt es klein und groß, in allen Variationen. Dazwischen gibt es immer wieder Musikeinlagen von Sängern, Blasmusikern und Chören. Die Gründerin und ehemalige Leiterin des Kärntner Doppelsextett Velden Margit Heissenberger lud am vergangenen Samstag zum Singen der Advent- und Weihnachtslieder in die Jakobuskirche in Velden ein. Sie kamen, Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche, und sangen beherzt „O Tannenbaum“, „Es ist ein Ros entsprungen“, … Jedem wurde ein Gesangsbüchlein in die Hand gedrückt. Das Lichtmeer an Eindrücken erfüllte das Herz und Gemüt der zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland.

 

 

(Foto Fantur: Lichter-Schloss am Wörthersee)

 

(Foto Fantur: schwimmende Krippe)

 

(Foto Fantur: Gemeinsames Singen von Advent- und Weihnachtsliedern mit Margit Heissenberger in der Jakobuskirche in Velden)

 

 

 

 

 

 

 

 

(Foto Fantur: Advent-Impressionen aus Velden 1995)

 

 

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   (Foto Fantur: Nikolo und zwei Engeln beim Hausbesuch der „Braven“

 

Es ist ein Tag, an dem das Gesicht der Kinder zum Strahlen gebracht und die Familien zusammengeführt werden. Oft sind auch Partner auf Besuch, die getrennt vom Kind leben. Sie sitzen um den Tisch herum, die Kerzen am Adventkranz werden angezündet und vor allem die Kinder greifen gerne in die Dose mit Lebkuchen, Vanillekipferln und Kokosbusserln. Es ist der Tag, an dem der Nikolo die Kinder besucht.

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    (Foto Fantur: die erste Kerze leitet die vier Adventsonntage ein)

 

 

Lange Warteschlangen vor der Kassa, hektisches Treiben in den Einkaufszentren, drängelnde Autofahrer, nervenaufreibende Situationen in Familien, die To-do Liste wird immer länger. Der Zeitraum steht auf Hochdruck des Pulses, der Anstrengung und der Überbelastung. Das ist die eine Seite des Advents und der vorweihnachtlichen Zeit.

 

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HOFFNUNG IM ADVENT

(Foto Fantur: geschmückter Adventkranz)

 

„Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt,“ sagt der deutsche Philosoph Ernst Bloch. Die Hoffnungslosigkeit ist verbunden mit Resignation und Rückzug. Es wirft den Menschen in eine Lage der Selbstaufgabe und Angst zurück. Das verzweifelte Nichtstun und das Gefühl der Ohnmacht verlängern nur die Angst. Und diese Angst macht krank an Seele und Leib. Ernst Bloch ermuntert: „Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen.“

 

Mit Hoffnungsschimmer in den Winter

Das Prinzip „Hoffnung“ ist der Grundtenor auch der christlichen Religion. Sie gehört zu den christlichen Tugenden „Glaube, Hoffnung, Liebe“. Gerade der Advent ist eine Zeit der Erwartung der Geschehnisse um die Weihnachtszeit. „Adventus“ (lat.) steht für Erwartung, Anbruch, das Nahen. Erwartung und Hoffnung sind zwei Seiten einer Medaille. Man soll diese Aufbruchstimmung in die vorweihnachtliche Zeit mitnehmen, um auch die Spuren der eigenen inneren Winterzeit zu erhellen.

 

Dem Siegeskranz entgegen

Zum Advent wird der Adventskranz aufgestellt. Der Kranz symbolisiert den Sieg über alle Hindernisse des Daseins. Er wird aus grünen Zweigen hergestellt, um als Zeichen der Hoffnung und des Lebens zu sein. Die vier Kerzen stehen für die vier Adventssonntage. Die Kerze für den dritten Adventsonntag hebt sich durch die rosa Farbe ab. Der dritte Advent heißt „Gaudete“ (Freuet euch) und vermittelt die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest, das an die Geburt Jesu erinnert.

Quelle der Zitate von Ernst Bloch: https://www.zitate.de/autor/bloch%2C+ernst