(Foto Fantur: Stirbt der Baum – stirbt der Mensch)

 

 

„Wir sägen an dem Ast, auf dem wir leben. Erst sterben die Bäume, dann die Tiere, dann die Menschen.“(1) (Ulrich Erckenbrecht, deutscher Schriftsteller und Philosoph, *1947).  

Es ist eine treffende Formulierung. Das Ökosystem ist vor dem Aussterben bedroht, wenn die Natur der Ausbeutung ausgeliefert und zum Feind des Homo Sapiens wird.

 

 

Der Mensch unterwirft sich der Profitgier und der Bumerang erfolgt über die menschenschädliche Umweltverschmutzung. Erst werden Bäume gerodet, dann den Tieren der Lebensraum geraubt, dann seufzt der Mensch unter dem Klimawandel.

 

 

Lebensader „Natur“ erhält alle

„Die Umwelt ist ein kollektives Gut, ein Erbe der gesamten Menschheit und eine Verantwortung für alle. Wenn sich jemand etwas aneignet, dann nur, um es zum Wohl aller zu verwalten.“ (2)  (Laudatum Si, 95, von Papst Franziskus)

Um die Umwelt zu einem kollektiven Gut zu machen, muss die Natur Rechte besitzen und diese sollten in den Grundrechten verbrieft und (wie in Kolumbien seit 1991) in der Verfassung verankert sein. Erst dann ist die Lebensader „Natur“ den Menschen nicht willkürlich unterworfen. Jedwede Verletzung hätte rechtliche Konsequenzen und kann angeprangert werden. Die Technik würde ausschließlich in den Dienst der Naturhaltung gestellt werden. Umweltschädliche und naturzerstörende Produkte müssten demnach boykottiert und aus dem Verkehr gezogen werden. Diese Achtung der Natur hätte zur Folge, dass die Schere zwischen Arm und Reich kleiner, der Kampf und Krieg um die Ressourcen eingedämmt und das Leben gesünder wird. Auch würde sich die Diversität in der Natur entwickeln.

 

 

Zitate:

(1) https://www.aphorismen.de/zitat/123637

(2) Auszug aus ‚Laudato Si‘, Papst Franziskus, in: https://books.apple.com/at/book/laudato-si/id1548354610

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