Symbole

LICHTBLICKE IM ADVENT_9

 (Foto Fantur: Vier Kerzen mit Strahlkraft)

 

 

Die erste Kerze 
erleuchtet das Heim,
spendet Lächeln der Familie,
gibt Geborgenheit und Rückhalt,
Erlisch, lieber Docht nicht
und wirf keinen Schatten!
 
Die zweite Kerze
belichtet Brücken,
entzündet Lichterketten der Begegnung,
sucht das Verbindende.
Lieber Docht, lass dich niemals
von Neid und Hass ausblasen!
 
Die dritte Kerze
erstrahlt am Horizont,
entflammt die Solidarität und Friedfertigkeit
bei allen Gutmenschen.
Liebes Flämmchen, lass keine Raketen regnen
und vermeide eine globale Verdunkelung!
 
Die vierte Kerze
bringt trotz Aufbruch, Flucht und Bedrängnis
und Hoffnung auf Ankunft,
die Asylkrippe zum Aufleuchten.
Liebe Flamme, erlisch nicht und
wandle dich in einen wegweisenden Stern!
 
Peter Fantur

HERBSTLICHER SEELENSPIEGEL

 

(Foto Fantur: Kranachberg im südsteirischen Gamlitz)

Die dritte Jahreszeit ist eingebettet zwischen der Hochblüte des Sommers und dem dunklen und kalten Winter. Im Herbst wird geerntet, die Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen, Tiere suchen warme Domizile oder rüsten für die kalte Winterzeit und die Natur legt sich zur Ruhe. Und der Mensch nimmt sich Zeit ein wenig zurückzuschalten und zu reflektieren.

Beständige Treue

In dieser Übergangszeit gibt es starke Lebenszeichen. Zu Allerheiligen (1. November) gedenkt man der Heiligen, die in der Antike unter Einsatz ihres Lebens der Christenverfolgung trotzten, einige als Märtyrer starben und den starken Lebens- und Überlebenswillen bekundeten.

Grenzenlose Verbundenheit

Zu Allerseelen (2. November) gedenkt man der Verstorbenen. Symbole, die dieses Fest prägen, vermitteln einen Hoffnungsschimmer. Dazu gehören auf dem Grab das Kreuz, die Kerzenlichter und viel sattes Grün in Form eines Kranzes oder Gestecks mit frischen Blumen. All diese Zeichen hauchen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ein. Die Gebete und der Segen am Grab erbitten für den verstorbenen Angehörigen die Ruhe in Frieden.