Hoffnung

ÖSTERLICHE ÜBERLEBENSGRÜßE

(Foto Fantur: Ei – ein typisches österliches Auferstehungssymbol)

 

 

Zu Ostern sticht das Osterei besonders heraus. Es symbolisiert die Entstehung neuen Lebens, ja das Leben geht über das Irdische hinaus. Wie aus der Schale ein neues Leben in Form eines Küken entspringt, so symbolisiert das Osterei das Leben nach dem Tod, die Auferstehung. Die Schale ist das Körperliche, das letztlich zurückbleibt.

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HERBSTLICHER SEELENSPIEGEL

 

(Foto Fantur: Kranachberg im südsteirischen Gamlitz)

Die dritte Jahreszeit ist eingebettet zwischen der Hochblüte des Sommers und dem dunklen und kalten Winter. Im Herbst wird geerntet, die Blätter verfärben sich und fallen von den Bäumen, Tiere suchen warme Domizile oder rüsten für die kalte Winterzeit und die Natur legt sich zur Ruhe. Und der Mensch nimmt sich Zeit ein wenig zurückzuschalten und zu reflektieren.

Beständige Treue

In dieser Übergangszeit gibt es starke Lebenszeichen. Zu Allerheiligen (1. November) gedenkt man der Heiligen, die in der Antike unter Einsatz ihres Lebens der Christenverfolgung trotzten, einige als Märtyrer starben und den starken Lebens- und Überlebenswillen bekundeten.

Grenzenlose Verbundenheit

Zu Allerseelen (2. November) gedenkt man der Verstorbenen. Symbole, die dieses Fest prägen, vermitteln einen Hoffnungsschimmer. Dazu gehören auf dem Grab das Kreuz, die Kerzenlichter und viel sattes Grün in Form eines Kranzes oder Gestecks mit frischen Blumen. All diese Zeichen hauchen Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ein. Die Gebete und der Segen am Grab erbitten für den verstorbenen Angehörigen die Ruhe in Frieden.