Märtyrer in weiß

DIE UNSTERBLICHEN

(Fotos Fantur: Kirche Sant’Apollinare Nuovo, Ravenna)

 

 

„Du hast Gewalt über meinen Körper, aber über meine Seele vermagst du nichts; denn über sie hat Gott allein Macht,“ erwiderte Florian dem Stadthalter Aquilin. Er weigerte sich den heidnischen Göttern zu opfern und bekannte sich zu Christus. Er wurde zur Zeit der diokletianischen Christenverfolgung mit einem Stein um den Hals in der Enns ertränkt. Florian (Gedenktag: 4. Mai) ist der Schutzheilige unter anderem bei Feuer- und Wassergefahr. Die Feuerwehrleute werden auch Florianjünger genannt.

 

Unsterbliche Beschützer

 

Er war einer unter den zahlreichen christlichen Märtyrern der Antike, die für den christlichen Glauben ihr Leben hingaben. In der christlichen Nachwelt wurden sie zu unsterblichen Schutzpatronen. Das sind Heilige, die Fürsprecher für einen Berufsstand, Zustand, Ort oder Land geworden sind.

Märtyrer in weiß

 

Einen besonderen Stellenwert und Bedeutung bekommen die Märtyrer-Heiligen in der Kirche San Apollinare di Nuovo in Ravenna. An der Nordwand sind die Märtyrerinnen und an der Südwand die Märtyrer dargestellt. Die Märtyrerinnen ziehen in Begleitung der hl. drei Könige hin zu Maria mit dem Jesuskind im Schoß. Das Prozessionsziel der Märtyrer ist der thronende Christus. Die Palme steht für den Sieg und die Überwindung des Todes; in den Händen tragen sie Lorbeerkronen in Erinnerung an ihr Leiden. Sie sind in eine weiße Tunika gehüllt, die weiße Farbe symbolisiert die Reinheit und Unschuld.