Knossos

IMPRESSIONEN AUS KRETA_1

   (Foto Fantur: am Strand von Limenas Chersonissou, März 2025)

 

   (Foto Fantur: Pfau repräsentiert Schönheit, Ruhm und Unsterblichkeit auch im heutigen königlichen Palast von Knossos)
  (Foto Fantur: Thronsaal des Herrschers der Minoer in Knossos)
  (Foto Fantur unten: Büste des weltberühmten Schriftsteller Nikos Kazantzakis in Myrtia, Kreta)
Nikos Kazantzakis: „Wenn du kannst, sieh der Angst ins Auge und die Angst wird sich vor dir fürchten und davonrennen.“
(Foto: Museum Nikos Kazantzakis in Myrtia)

 

EUROPAS WURZELN

 

 

(Foto Fantur: Die minoische Palastanlage in Knossos, Kreta, Griechenland)

 

 

Am Anfang war die Religion. Dies trifft auch für die minoische Kultur auf Kreta zu. Knossos war Zentrum dieser Hochkultur auf Kreta. Es liegt unweit der Hauptstadt Heraklion.
Nach der griechischen Mythologie vereinten sich der Göttervater Zeus und die phoenizische Königstochter Europa und zeugten drei Söhne, darunter auch den legendären Minos. Nach der Königstochter bekommt unser Erdteil die Bezeichnung Europa und nach dem mythischen König Minos erlebt Europa in der bronzezeitlichen Zeit (2000 v. Chr.) die erste Hochkultur. Die Herkunft der Minoer ist unbekannt. Der königliche Palast war Zentrum der Regierung, der Wirtschaft und des Kultes.

Kultur und Religion ohne Kriegswaffen

Die Religion der Minoer ist eine Naturreligion mit vielen Göttern. Sie verehrten die Natur und im Alltag gab es für Kriegswaffen keinen Platz. Die Präsenz der Götter war nicht in den Tempeln zu finden, sondern in den Erscheinungsformen des Alltags.  In der kretischen Mythologie starben die Götter jährlich und jedes Jahr wurden sie wieder belebt.
Zu den religiösen Symbolen gehörten die Schlange, die Stierhörner und die Doppelaxt. Die Schlange soll das Haus und das Heim beschützen und vor dem Bösen bewahren. Die Doppelaxt verwendete man bei den Stieropfern.

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