Ernst Bloch

HOFFNUNG IM ADVENT

(Foto Fantur: geschmückter Adventkranz)

 

„Wenn wir zu hoffen aufhören, kommt, was wir befürchten, bestimmt,“ sagt der deutsche Philosoph Ernst Bloch. Die Hoffnungslosigkeit ist verbunden mit Resignation und Rückzug. Es wirft den Menschen in eine Lage der Selbstaufgabe und Angst zurück. Das verzweifelte Nichtstun und das Gefühl der Ohnmacht verlängern nur die Angst. Und diese Angst macht krank an Seele und Leib. Ernst Bloch ermuntert: „Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen.“

 

Mit Hoffnungsschimmer in den Winter

Das Prinzip „Hoffnung“ ist der Grundtenor auch der christlichen Religion. Sie gehört zu den christlichen Tugenden „Glaube, Hoffnung, Liebe“. Gerade der Advent ist eine Zeit der Erwartung der Geschehnisse um die Weihnachtszeit. „Adventus“ (lat.) steht für Erwartung, Anbruch, das Nahen. Erwartung und Hoffnung sind zwei Seiten einer Medaille. Man soll diese Aufbruchstimmung in die vorweihnachtliche Zeit mitnehmen, um auch die Spuren der eigenen inneren Winterzeit zu erhellen.

 

Dem Siegeskranz entgegen

Zum Advent wird der Adventskranz aufgestellt. Der Kranz symbolisiert den Sieg über alle Hindernisse des Daseins. Er wird aus grünen Zweigen hergestellt, um als Zeichen der Hoffnung und des Lebens zu sein. Die vier Kerzen stehen für die vier Adventssonntage. Die Kerze für den dritten Adventsonntag hebt sich durch die rosa Farbe ab. Der dritte Advent heißt „Gaudete“ (Freuet euch) und vermittelt die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest, das an die Geburt Jesu erinnert.

Quelle der Zitate von Ernst Bloch: https://www.zitate.de/autor/bloch%2C+ernst